Nationalmannschaft Männer
17.07.2025
Einer mit über 200 Spielen
Nowitzki abgeschlagen, kein Aktiver dabei: Die deutschen Rekord-Nationalspieler

Nowitzki abgeschlagen, kein Aktiver in der Top 10: Die deutschen Rekord-Nationalspieler
Der deutsche Basketball ist heute längst aus Nische herausgetreten. Nicht zu vergessen sind die, die einst den Grundstein dafür legten. Wir blicken auf die zehn Rekordnationalspieler Deutschlands.
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Aktive: Johannes Voigtmann (2014-heute) - 121 Spiele
Mit 121 Länderspielen ist Voigtmann der erfahrenste Nationalspieler im aktuellen DBB-Kader. Bis zur Top 10 fehlen dem Bayern-Spieler allerdings noch ein paar Großturniere.
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Platz 10: Dirk Nowitzki (1997-2015) - 153 Spiele
Trotz aller NBA-Verpflichtungen knackt Nowitzki die Top 10, über 18 Jahre hielt der Würzburger immer wieder seine Knochen hin. Seine Nummer 14 wird nicht mehr vergeben. Eine verdiente Ehre für DIE deutsche Basketball-Legende.
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Platz 9: Stephen Arigbabu (1990-2007) - 166 Spiele
Arigbabu war bei den Medaillen 2002 und 2005 jeweils als Backup-Center mit dabei und war stets ein verlässlicher Rollenspieler. Verabschiedete sich 2006 eigentlich von der Nationalmannschaft, half aber ein Jahr später bei der EM noch einmal aus.
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PLatz 8: Robin Benzing (2009-2022) - 167 Spiele
Seine Karriere endete etwas bitter, als ihn Gordon Herbert auf den letzten Drücker bei der Heim-EM aus dem Aufgebot strich. Zuvor war der Forward jahrelang Kapitän und war einige Zeit der Go-to-Guy, als der deutsche Basketball nicht seine beste Phase hatte.
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Platz 6: Henning Harnisch (1987-1997) - 169 Spiele
Der geteilte sechste Platz gebührt "Flying Harnisch". Der 2,02 Meter große Forward gilt als einer der Wegbereiter des deutschen Basketballs, nicht zuletzt aufgrund seiner spektakulären Spielweise. Harnischs Karrierehöhepunkt: Der Gewinn der Europameisterschaft 1993.

Platz 6: Michael Pappert (1977-1988) - 169 Spiele
Ebenso viele Länderspiele hat Michael Pappert während seiner knapp elfjährigen Nationalmannschafts-Karriere angehäuft. Der gebürtige Hamburger führte die Bundesrepublik über viele Jahre als Kapitän an, darunter bei den Olympischen Spielen 1984.
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Platz 5: Ademola Okulaja (1995-2007) - 172 Spiele
Sein erstes Länderspiel absolvierte Okulaja erst 1995, also knapp zwei Jahre nach dem EM-Titel. An seiner langen aktiven Karriere im Nationaldress sollte das allerdings nichts ändern. Über 172 Spiele absolvierte der in Nigera geborene Okulaja - meist an der Seite von Dirk Nowitzki und Patrick Femerling - für Deutschland. 2022 starb Okulaja an den Folgen einer Krebserkrankung.
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Platz 4: Jürgen Wohlers (1967-1975) - 174 Spiele
Eine wahre Legende des deutschen Basketballs. Wohlers größtes Turnier: Die Olympischen Spiele 1972. Bis 1995 war er sogar Rekordnationalspieler.
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Platz 3: Henrik Rödl (1987-2002) - 178 Spiele
Einer, der ihn überholte: Henrik Rödl. Der Offenbacher gab bereits mit 18 Jahren sein Debüt für die Nationalmannschaft und war später Teil aller DBB-Erfolge auf internationaler Bühne: Bronze bei der Universiade 1989, Gold bei der EM 1993 und Bronze bei der WM 2002. Von 2017 bis 2021 war Rödl zudem Bundestrainer und legte dabei den Grundstein für den späteren WM-Titel.
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Platz 2: Hans-Jürgen Gnad (1986-1998) - 181 Spiele
Eine beeindruckende Karriere legte auch Hansi Gnad hin. Der 2,08 Meter große Center fand angeblich erst mit 18 Jahren zum Basketball, erlernte den Sport allerdings schnell und verdiente sich ein Stipendium in den USA. Beim NBA-Draft 1987 wählten ihn die 76ers an 56. Stelle aus. Gnad war ebenfalls Teil des 1993er Teams, welches überraschend die EM gewann.
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Platz 1: Patrick Femerling (1996-2009) - 221 Spiele
Mit großem Vorsprung macht allerdings der heutige TV-Experte Patrick Femerling das Rennen als Rekordnationalspieler. Insgesamt 221 Spiele absolvierte der 2,15-Meter-Mann im Deutschland-Dress. Das Team, welches 2002 WM-Bronze gewann, führte der Center als Kapitän an.
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