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vor 5 Stunden
Vor Dybantsas Premiere
NBA Summer League als Prüfstein: So schnitten die letzten Top-Picks ab

NBA Summer League als Prüfstein: So schnitten die letzten Top-Picks ab
Die Summer League in der NBA ist nicht immer ein verlässlicher Blick in die Zukunft, aber vor allem für die Nummer-1-Picks oft der erste große Härtetest. Vor dem Debüt von A.J. Dybantsa blicken wir auf die Top-Picks des vergangenen Jahrzehnts und ihre ersten Auftritte im Sommer.
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2015: Karl-Anthony Towns (Minnesota Timberwolves)
KAT war nicht spektakulär, aber extrem sauber. Er kam in fünf Spielen auf 12,8 Punkte, 7,2 Rebounds, 2,0 Assists und 1,8 Blocks im Schnitt. Rückblickend war sein Summer-League-Auftritt ein ziemlich treffender Vorgeschmack auf seine All-Star-Karriere, die er inzwischen mit einer Meisterschaft gekrönt hat.
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2016: Ben Simmons (Philadelphia 76ers)
Simmons zeigte sofort seine Vielseitigkeit. In der Summer League kam er auf 12,3 Punkte, 7,8 Rebounds und 5,5 Assists im Schnitt und wurde ins All-NBA Summer League First Team gewählt. Gleichzeitig wurden seine Wurfprobleme früh sichtbar: Von der Dreierlinie war er kein Faktor, auch seine Freiwurfquote blieb ein Thema.
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2017: Markelle Fultz (Philadelphia 76ers)
Fultz’ Summer League endete bitter. Der Guard verletzte sich am linken Knöchel und musste im Rollstuhl aus der Halle gebracht werden. Schon damals stand seine Karriere früh unter keinem guten Stern. Später kamen die bekannten Probleme mit Wurf und Gesundheit hinzu.
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2018: Deandre Ayton (Phoenix Suns)
Ayton dominierte in der Zone und legte in vier Spielen 14,5 Punkte sowie 10,5 Rebounds im Schnitt auf. Dazu traf er starke 60 Prozent aus dem Feld. Kritisiert wurden damals seine Defensive, Konzentration und 13 Turnover bei keinem Assist. Der erste Eindruck passte zu seiner späteren NBA-Karriere: produktiv, talentiert, aber immer wieder mit Fragen nach Konstanz und Einfluss.
Mark J. Rebilas-USA TODAY Sports
2019: Zion Williamson (New Orleans Pelicans)
Zions Summer League dauerte nur neun Minuten. Gegen die Knicks erzielte er 11 Punkte, alle durch Dunks oder Abschlüsse direkt am Ring. Danach wurde er wegen Knieproblemen vorsichtshalber aus dem Turnier genommen. Der kurze Auftritt reichte aber, um seine rohe Wucht und Athletik aufblitzen zu lassen.
Mark J. Rebilas-USA TODAY Sports
2020: Anthony Edwards (Minnesota Timberwolves)
Für Edwards gab es keine klassische Summer League. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Wettbewerb 2020 abgesagt. Trotzdem entwickelte er sich zum klaren Franchise-Spieler der Timberwolves.
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2021: Cade Cunningham (Detroit Pistons)
Cunningham zeigte in Las Vegas genau das Profil, das Detroit gesucht hatte: Ruhe, Leadership, Shooting und Spielübersicht. Besonders sein 24-Punkte-Spiel gegen die Knicks mit sieben Dreiern blieb hängen. Auch wenn nicht alles perfekt war, wirkte er früh wie das Gesicht eines Neuaufbaus, das er heute ist.
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2022: Paolo Banchero (Orlando Magic)
Banchero dominierte die Summer League nur kurz, doch das reichte als Statement. Nach zwei Spielen mit durchschnittlich 20 Punkten, 6 Assists und 5 Rebounds nahm Orlando ihn aus dem Wettbewerb. Der Forward wirkte zu stark für dieses Niveau. In seiner ersten Saison wurde er Rookie of the Year.
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2023: Victor Wembanyama (San Antonio Spurs)
Der Hype war riesig, das Debüt zunächst wacklig. Wemby traf in seinem ersten Spiel kaum etwas (2/13 FG), zeigte aber sofort Länge, Timing und Blockpotenzial. Im zweiten Spiel folgte dann die klare Antwort: 27 Punkte, 12 Rebounds und 3 Blocks. Danach hatten die Spurs genug gesehen.
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2024: Zaccharie Risacher (Atlanta Hawks)
Risachers Summer League war eher durchwachsen. Der Franzose zeigte in zwei Spielen zwar Ansätze als großer Wing mit Wurf und Ballgefühl, traf aber nur 11 seiner 28 Würfe und wurde anschließend wegen einer Oberschenkelprellung geschont. Sein Auftritt war kein Fehlstart, aber auch kein Statement.
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2025: Cooper Flagg (Dallas Mavericks)
Flagg brauchte nur zwei Spiele, um genug zu zeigen. Nach einem schwierigen Debüt steigerte sich der Forward deutlich und legte gegen die Spurs 31 Punkte auf. Danach schonten ihn die Mavs. In seiner Rookie-Saison bestätigte Flagg direkt das, was man von ihm erwartet hatte.
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2026: A.J. Dybantsa (Washington Wizards)
Der neue Nummer-eins-Pick steht noch vor seinem ersten großen Auftritt. In Las Vegas wartet direkt das Duell mit Darryn Peterson, dem zweiten Pick des Drafts 2026. Für Dybantsa geht es vor allem darum, erstmals NBA-Athletik und größeres Spacing zu erleben.
Aaron Baker-Imagn Images