NBA
24.09.2024
Was aus den Lottery Picks wurde
NBA Draft 2014: Groß gehyped, die Schlagzeilen schrieben andere

NBA Draft 2014: Groß gehyped, die Schlagzeilen schrieben andere
Der NBA-Draft 2014 wurde mit großem Hype begleitet und tatsächlich waren gleich mehrere spätere MVPs mit dabei, unter anderem Nikola Jokic, der aber erst an Position 41 gezogen wurde. Die größten Hoffnungsträger dieses Jahrgangs konnten die Erwartungen nicht erfüllen.
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Pick 1: Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)
"Maple Jordan" war sein Spitzname vor dem Draft, ein Star wurde Wiggins nie. In Minnesota konnte er zusammen mit Karl-Anthony Towns keinen Team-Erfolg verbuchen, nach einem Trade zu den Warriors wurde er ein wichtiger Rollenspieler beim Titel 2022. Danach baute der phlegmatische Forward aber wieder deutlich ab.
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Pick 2: Jabari Parker (Milwaukee Bucks)
Ein begnadeter Scorer auf dem Flügel, der aber zu oft verletzt war und Defense eher als lästiges Anhängsel ansah. In Jahr drei scorte er 20 Punkte pro Spiel, dann kamen die Verletzungen. Inzwischen in der EuroLeague beim FC Barcelona unter Vertrag.
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Pick 3: Joel Embiid (Philadelphia 76ers)
Schon damals war man sich einig, dass Embiid das meiste Talent habe, allerdings zog sich der Center vor dem Draft eine schwere Knieverletzung zu. Es sollte zwei Jahre dauern (diese Zeit hatten die Process-Sixers), bevor Embiid überhaupt mal spielte. Inzwischen ist er ein Top-10-Spieler und MVP.
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Pick 4: Aaron Gordon (Orlando Magic)
Seine Athletik ließ auf Großes hoffen, ein Go-To-Guy wurde Gordon jedoch nie. Erst nach seinem Trade nach Denver blühte der Forward an der Seite von Nikola Jokic auf und ist inzwischen einer der besten Rollenspieler der Liga.
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Pick 5: Dante Exum (Utah Jazz)
Exum war ein kleines Rätsel, da er aus Australien kam. Der Boomer war enorm explosiv, aber auch anfällig für Verletzungen. Dazu fehlte der Wurf, weswegen Exum wieder nach Europa wechselte, bevor er eine zweite Chance in der NBA erhielt. In Dallas wird er als Defensiv-Spezialist eingesetzt.
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Pick 6: Marcus Smart (Boston Celtics)
Tat sich auf dem College als echter Leader hervor und wurde auch in Boston schnell zum Publikumsliebling. Smart verbrachte neun Jahre bei den Celtics und wurde dort unter anderem Verteidiger des Jahres. Bitter: im Jahr vor dem Titel wurde Smart getradet.
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Pick 7: Julius Randle (Los Angeles Lakers)
Der Forward riss sich in seinem ersten NBA-Spiel umgehend das Kreuzband, verbesserte sich in der Folge aber Stück für Stück. Reifte in New York zum All-Star, ist dort aber nicht mehr unumstritten. Als Scorer mit Guard-Qualitäten hat er ein sehr eigenes Skillset.
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Pick 8: Nik Stauskas (Sacramento Kings)
Dieser Pick lässt sich einfach erklären. Besitzer Vivek Ranadive war großer Stauskas-Fan, also nahmen die Kings den Shooter, der aber in der NBA nie wirklich ankam. Nach seinem Rookie-Vertrag gab es nur noch Minimum-Deals für Stauskas, seit 2022 ist er nicht mehr in der NBA.
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Pick 9: Noah Vonleh (Charlotte Hornets)
Ähnlich war es mit Vonleh, dessen Offense einfach zu schwach war. In neun NBA-Jahren spielte der Big Man für acht Teams, zuletzt war Vonleh in Shanghai aktiv.
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Pick 10: Elfrid Payton (Orlando Magic)
Payton sollte der Spielmacher der Zukunft für Orlando sein, doch auch er war offensiv einfach zu harmlos. Payton war ein stabiler Verteidiger, der immer für ein Triple-Double gut war, doch diese Stats halfen Mannschaften nur bedingt. Er wartet seit zwei Jahren auf eine neue Chance in der NBA.
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Pick 11: Doug McDermott (Chicago Bulls)
Ein Shooting-Spezialist. Diese Nische hielt den Forward zehn Jahre in der Liga, in diesem Zeitraum traf McDermott 41 Prozent aus der Distanz. Seine besten Jahre hatte McDermott in Indiana, aufgrund defensiver Defizite aber immer nur ein Rollenspieler.
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Pick 12: Dario Saric (Philadelphia 76ers)
Kam als flexibler Flügelspieler, inzwischen wird der Kroate vor allem als Center eingesetzt. Vor allem an der Seite von Chris Paul in Phoenix konnte Saric glänzen, dann riss er sich in den Finals das Kreuzband. Spielte zuletzt kaum noch eine Rolle, versucht nun aber einen neuen Anlauf in Denver.
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Pick 13: Zach LaVine (Minnesota Timberwolves)
LaVine polarisiert weiter. Der frühere Slam-Dunk-Champion legte immer wieder gute Zahlen auf, doch Team-Erfolg stellte sich einfach nicht ein. Dazu kamen zahlreiche Verletzungen und Knieprobleme, was auch ein Grund ist, warum die Bulls einen 25-Punkte-Scorer einfach nicht los kriegen.
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Pick 14: T.J. Warren (Phoenix Suns)
Ein unterschätzter Scorer, der vor allem seine Stärken in der Mitteldistanz hat. Erzielte in der Bubble mal 51 Punkte, kurz darauf verletzte sich Warren schwer am Knie und kam nicht mehr auf die Beine. Zuletzt wieder in Phoenix unter Vertrag, ohne aber eine große Rolle zu spielen.
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