Nationalmannschaft Männer
13.09.2025
Zwei Deutsche mit dabei
Führungswechsel: Das MVP-Ranking der EuroBasket nach dem Halbfinale

Führungswechsel: Das MVP-Ranking der EuroBasket nach dem Halbfinale
Nur noch zwei Spiele verbleiben - wir blicken auf das MVP-Ranking nach den Halbfinals. Dabei zählen nicht nur individuelle Leistungen, sondern auch der Erfolg der jeweiligen Teams. Diese zehn Spieler haben bislang am meisten überzeugt.
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10. Goga Bitadze (Georgien)
Goga Bitadze und Georgien sind wohl die klaren Gewinner der bisherigen EM. Trotz ihres Ausscheidens gegen Finnland übertraf das Team wohl die Erwartungen aller Zuschauer. Der Big Man der Orlando Magic überzeugte dabei mit 15,8 Punkten sowie 5,8 Rebounds.
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9. Deni Avdija (Israel)
Mit 24 Punkten pro Spiel war Avdija der Schlüsselspieler Israels bei der Europameisterschaft. Der Forward überzeugte nicht nur offensiv als variabler Flügel, sondern war auch defensiv in der Lage die besten Gegner zu verteidigen. An der Station Griechenland war allerdings Schluss.
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8. Mateusz Ponitka (Polen)
Mateusz Ponitka ist der Robin zu Batmans Loyd. Der Veteran überzeugt mit Energie und treffsicheren Quoten (39,5% 3P).
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7. Jordan Loyd (Polen)
Der US-Guard ist die Überraschung der EuroBasket. Mit 22,4 Punkten pro Spiel ist er einer der besten Scorer des Turniers und führte Polen überraschend ins Viertelfinale. Seine Treffsicherheit von außen (42,2 % 3P) und sein unerschrockenes Auftreten machen ihn zum klaren Leader des Teams. Gegen die Türkei konnte der Guard von der AS Monaco allerdings nicht seinen Stempel aufdrücken.
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6. Lauri Markkanen (Finnland)
Wieder biss sich der "Finnisher" an der deutschen Defense die Zähne aus. Mit 23,6 Punkten ist er aber immer noch viertbester Scorer des Turniers sowie der klar wertvollste Spieler von Finnland, die noch immer nach einer Medaille greifen.
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5. Dennis Schröder (Deutschland)
DBB-Kapitän Schröder machte mit 26 Punkten und 12 Assists eines seiner besten Spiele im DBB-Dress. Endlich fiel auch wieder der Dreier, dazu führte Schröder ansehnlich Regie. Wiederholt er das im Finale, hat er noch Chancen auf den MVP.
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4. Franz Wagner (Deutschland)
In der K.o.-Runde nicht so dominant wie noch in Tampere, gegen Finnland aber wieder mit 20 Punkten in Halbzeit eins. Seine Effizienz litt dennoch ein wenig, gleichzeitig hat nur Luka Doncic mehr Freiwürfe als Wagner gezogen.
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3. Luka Doncic (Slowenien)
Mit durchschnittlich 34,7 Zählern pro Abend führt Doncic alle Spieler deutlich an. Hätte Slowenien Deutschland geschlagen, wäre er Frontrunner auf den MVP-Award. Ohne Medaille(nchance) lässt sich das aber nicht vertreten.
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2. Giannis Antetokounmpo (Griechenland)
29,8 Punkte pro Spiel bei 70,2 Prozent Trefferquote - das waren die Stats VOR dem Türkei-Spiel. Die Türken hielten Giannis aber bei 12 und 12 - Griechenland verlor sang- und klanglos. Die Türkei war das erste Team mit einer Lösung gegen Giannis, zuvor war es schiere Dominanz.
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1. Alperen Sengün (Türkei)
Sengün begann gegen die Griechen zwar 0/8 aus dem Feld, war aber dennoch überall. Der Center kann das Spiel so vielfältig dominieren und ist der Fixstern eines bärenstarken türkischen Teams.
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