NBA
15.01.2026
Der Kader von damals im Überblick
Mit Wagner: Als Alba NBA-Champion San Antonio schlug

Mit Wagner: Als Alba Berlin NBA-Champion San Antonio schlug
Am Donnerstagabend ist die Uber Arena in Berlin Schauplatz des historischen ersten NBA-Spiels auf deutschem Boden zwischen den Orlando Magic und den Memphis Grizzlies. 2014 war die Spielstätte, damals noch unter dem Namen o2 World, schon einmal Ort eines historischen Ereignisses. Damals schlug Alba Berlin den amtierenden NBA-Champion San Antonio in einem Testspiel sensationell als erste deutsche Mannschaft. Wir blicken auf den Kader von damals.
imago/Sebastian Wells
Alba Berlin mit Mega-Comeback
Davon, dass Alba an diesem Abend tatsächlich als Sieger vom Feld gehen würde, war jedoch zunächst lange nichts zu sehen. Die Berliner lagen früh mit 6:22 zurück, kämpften sich aber Stück für Stück zurück und waren im dritten Viertel auf einmal voll im Geschehen.

McLean wird zum Helden
Mit zehn Sekunden Restspielzeit führten die Spurs, die mit all ihren Stars (außer dem verletzten Patty Mills) angereist waren, mit +4, ehe Reggie Redding einen Stepback-Dreier versenkte. Den darauffolgenden Einwurf von Tim Duncan fingen die Albatrosse ab, warfen alles nach vorne und fanden Jamel McLean, der im Vollsprint von Höhe der Dreierlinie abdrückte und den Wurf mit der Sirene zum Sieg traf.
imago/Camera 4
STARTING FIVE: Clifford Hammonds
Der US-Amerikaner war für seine knallharte Defensive bekannt und wurde zweimal in Serie zum besten Verteidiger der BBL gewählt, auch bei Albas Pokalsieg 2014 war er schon dabei. Anschließend wagte er den Sprung in die G-League (damals noch D-League), konnte sich dort aber nicht für die NBA empfehlen. Später noch mal ein Jahr in Würzburg aktiv.
imago/Camera 4
Reggie Redding
Redding wechselte zur Saison 2013/14 innerhalb der BBL zu ALBA Berlin und unterschrieb in der Hauptstadt einen Vertrag bis 2015. In seinem ersten Jahr avancierte er direkt zum Leistungsträger und führte ALBA bis in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft sowie ins EuroCup-Viertelfinale. Für seine Saison wurde er ins All-BBL First Team und ins All-EuroCup Second Team gewählt, zudem landete er bei der MVP-Wahl auf Rang zwei.
imago/Camera 4
Niels Giffey
Nachdem der gebürtige Berliner zweimal den NCAA-Titel mit UConn gewonnen hatte, kehrte der 23-Jährige zu seinem Heimatklub zurück. In der Hauptstadt blieb der verlässliche Flügelspieler und Weltmeister bis 2021, bevor er zu Zalgiris Kaunas wechselte.
imago/Camera 4
Alex King
Der Nationalspieler lief von 2013 bis 2017 für die Hauptstädter auf, ehe er zum Rivalen Bayern München wechselte. Der Forward galt als Spieler für die oft unscheinbaren, aber wichtigen Details und war in seinen Teams eine verlässliche Stütze. In seiner Laufbahn spielte der Deutsche ausschließlich in seinem Heimatland.
imago/Bernd König
Leon Radosevic
Der Big Man war für seine Physis und Reboundstärke bekannt. Gegen den Spurs-Frontcourt sicherte sich der Kroate acht Rebounds. Später war der 2,09 m große Center unter anderem für Bayern und Bamberg in der BBL aktiv.
picture alliance / dpa
BANK: Alex Renfroe
Renfroe war im Duell mit den Spurs einer der Spielmacher-Optionen und gab ALBA von der Bank Offensivpower. Der US-Amerikaner (später auch bosnisch) kam gegen die Texaner auf 15 Zähler. Zuletzt war der inzwischen 39-Jährige in Spanien aktiv..
imago/Bernd König
Jamel McLean
Der US-Amerikaner war gegen die Spurs einer der auffälligsten Berliner. Mit 18 Punkten und 10 Rebounds überzeugte McLean im Frontcourt gegen den amtierenden NBA-Champion. Nach seiner einzigen Saison bei ALBA zog es ihn nach Italien zu Armani Mailand.
imago/Camera 4
Marko Banic
Banic brachte gegen die Spurs Routine und Physis in der Berliner Frontcourt-Rotation. Der Kroate zählte damals zu den erfahrenen Führungsspielern im Team und half, ALBA auch auf EuroLeague-Niveau stabil zu halten. Nach nur einer Saison wechselte der Power Forward nach Russland.
imago/Bernd König
Akeem Vargas
Akeem Vargas war 2014 gegen San Antonio Teil des Berliner Backcourts. In jener Zeit stand Vargas für Energie, Defense und Athletik auf den Guard-Positionen. Aktuell spielt er in der BBL für SYNTAINICS MBC.
imago/Camera 4
Jonas Wohlfarth-Bottermann
Der deutsche Nationalspieler sorgte unter den Körben für Physis, Rebounding und Präsenz in der Zone. "Wobo" spielte insgesamt drei Saisons in der Hauptstadt, heute läuft er zum zweiten Mal in seiner Karriere für Ludwigsburg auf.
imago/Sven Simon
Vojdan Stojanovski
Stojanovski gehörte im ALBA-Kader gegen die Spurs zu den erfahrenen internationalen Akteuren. Der mazedonische Nationalspieler brachte vor allem von außen Shooting und Spielverständnis ein. In der Saison 2013/14 war er fester Bestandteil der Rotation und gewann mit Berlin den BBL-Pokal.
imago/Sebastian Wells
Moritz Wagner
Der Weltmeister von 2023 spielte bei seinem Heimatverein zunächst nur eine kleinere Rolle, sammelte aber bereits mit 17 Jahren wichtige Erfahrung. Ein Jahr später wagte der Berliner den Schritt ans College und erreichte mit den Wolverines das NCAA-Finale, bevor ihn die Los Angeles Lakers 2018 in die NBA drafteten.
imago/Contrast