NBA
23.04.2025
Mehrere Teams doppelt vertreten
Mit einem Ex-MVP: Die schlechtesten Verträge in der NBA

Mit einem Ex-MVP: Die schlechtesten Verträge in der NBA
Die NBA ist ein kompliziertes Ökosystem, vor allem bei den Verträgen. Junge Spieler sind oft unterbezahlt, Routiniers bekommen dagegen oft Verträge über Marktwert. Wir blicken auf die schlechtesten Verträge aus Team-Sicht in dieser Saison.
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Mit einem Ex-MVP: Die schlechtesten Verträge in der NBA
Nicht berücksichtigt wurden auslaufende Verträge sowie Rookie-Deals, die aber ohnehin meist eher team-freundlich sind. Neben der Summe für die Saison wird auch die Länge und das Alter mit in die Evaluierung einbezogen.
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Platz 10: Michael Porter Jr. - Gehalt 24/25: 35,9 Mio. Dollar (Vertrag bis 2027)
MPJ kann ein wichtiger Rollenspieler sein, dafür wird er aber auch fürstlich entlohnt. Die Sorge um Verletzungen spielt immer mit, allerdings spielte Porter Jr. jetzt fast drei Jahre durch. Sein Shooting ist elitär, er ist lang, aber es bleiben zu viele Löcher in seinem Spiel (Defense, Ballhandling, Shot Creation).
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Platz 9: Terry Rozier (Miami Heat) - Gehalt 24/25: 24,9 Mio. Dollar (bis 2026)
Die Heat legten vor gut einem Jahr einen Erstrundenpick für Rozier auf den Tisch, überzeugen konnte "Scary Terry" aber nie. 10,6 Punkte im Schnitt bei einer Wurfquote von 39 Prozent ist unterirdisch, folglich wurde der Guard in den Play-Ins nicht einmal mehr eingesetzt.
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Platz 8: Deandre Ayton (Portland Trail Blazers) - Gehalt 24/25: 34,0 Mio. Dollar (bis 2026)
Ayton hat alles, um ein dominanter Center zu sein, doch der Ex-Top-Pick zeigt das viel zu selten. 1,5 Freiwürfe pro Spiel sind für eine Kante wie ihn nicht akzeptabel, dazu sticht sein oft schlechtes Stellungsspiel in der Defense heraus. Es scheint nicht so, als ob Ayton in seiner Karriere noch einmal die Kurve bekommen könnte.
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Platz 7: Jamal Murray (Denver Nuggets) - Gehalt 24/25: 36,0 Mio. Dollar (bis 2029)
Bei Murray beginnt der neue Deal von 208 Millionen Dollar für vier Jahre erst, der Guard wird wie ein All-NBA-Spieler bezahlt, war aber noch nie All-Star. Murray hat vor allem in den Playoffs seine Momente, doch der Kanadier kämpfte zuletzt zu oft mit Verletzungen und rief zu selten seine besten Leistungen ab.
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Platz 6: Jerami Grant (Portland Trail Blazers) - Gehalt 24/25: 29,8 Mio. Dollar (bis 2028)
Sein Fünfjahresvertrag über 160 Millionen Dollar sorgte 2023 für Stirnrunzeln - und die Zweifler dürfen sich bestätigt fühlen. Nach einer annehmbaren Vorsaison brach seine Produktion ein, 2024/25 waren es in 47 Spielen nur 14,4 Punkte bei einer Wurfquote von 37,3 Prozent. Für einen Forward ist das viel zu wenig.
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Platz 5: Patrick Williams (Chicago Bulls) - Gehalt 24/25: 18,0 Mio. Dollar (bis 2029)
Der ehemalige Nr.4-Pick hatte in seinen vier Jahren in Chicago wenig gezeigt - und bekam trotzdem einen saftigen Fünfjahresvertrag über 90 Millionen Dollar. Entwicklung? Mitnichten: Der Forward legte Karriere-Tiefstwerte bei Punkte, Feldwurf-, Dreierquote sowie Rebounds auf.
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Platz 4: Jaylen Brown (Boston Celtics) - Gehalt 2024/25: 49,2 Mio. Dollar (bis 2029)
Der amtierende Finals-MVP? Das mag verwundern, aber Brown wird wie eine erste Option bezahlt, die er aber einfach nicht ist. Brown ist ein verdienter All-Star, aber eben kein echter Superstar. Da der Markt aber den Preis bestimmt, blieb den Celtics nichts anders übrig, als Brown den damals größten Vertrag aller Zeiten auszuhändigen.
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Platz 3: Paul George (Philadelphia 76ers) - Gehalt 24/25: 49,2 Mio. Dollar (bis 2028)
PG-13 war der vermeintliche Hauptpreis der Free Agency 2024, stattdessen spielte der Ex-All-Star seine schlechteste Saison seit zehn Jahren und kämpfte immer wieder mit Knieproblemen. Problematisch dabei: Georges Vierjahresvertrag über 212 Millionen Dollar läuft eben noch bis 2028.
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Platz 2: Joel Embiid (Philadelphia 76ers) - Gehalt 24/25: 51,4 Mio. Dollar (bis 2029)
Apropos Sixers: Diese verlängerten mit Embiid im September um drei weitere Jahre, diese Extension beginnt erst 2026 (!), wenn der Center schon 32 Jahre alt ist. Das ist besorgniserregend, weil Embiid erst 452 Partien in elf NBA-Jahren absolvierte. 2023/24 waren es 39, im Vorjahr sogar nur 19 Spiele. Was soll schon schiefgehen?
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Platz 1: Bradley Beal (Phoenix Suns) - Gehalt 24/25: 50,2 Mio. Dollar (bis 2027)
Getoppt wird das nur von einem Ex-All-Star, der in Phoenix zeitweise nur noch von der Bank kam und nicht einmal getradet werden kann. Ja, Beal hält eine No-Trade-Klausel, die er sich 2022 von Washington in den Vertrag schreiben ließ, Phoenix holte ihn trotzdem und wird nun den ganzen Sommer versuchen, den Guard irgendwie loszuwerden.
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