NBA
vor 7 Stunden
Der Cavs-Kader von 2007
LeBrons erste Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?

LeBrons erstes Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?
Vor Victor Wembanyama war LeBron James der letzte 22-Jährige, der sein Team in die NBA Finals hievte. 2007 erreichten die Cleveland Cavaliers recht überraschend die Finals, wir blicken auf das damalige Team zurück.
Sports Illustrated via Getty Images
LeBrons erstes Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?
LeBron war damals in seiner vierten Saison, auch dem Weg in die Finals schlugen die Cavs zunächst Washington mit Gilbert Arenas, dann die New Jersey Nets um Jason Kidd sowie Vince Carter (4-2) und schließlich die Detroit Pistons, die im Osten zu dieser Zeit Jahr für Jahr die Conference Finals erreichten.
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LeBrons erstes Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?
James absolvierte in Spiel 5 sein erstes ikonisches Spiel, ihm gelangen beim Sieg nach doppelter Verlängerung 25 Punkte am Stück (insgesamt 48), die Cavs gewannen die Serie etwas überraschend mit 4-2.
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LeBrons erstes Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?
In den Finals setzte es dann jedoch einen Sweep gegen die Spurs um Parker, Duncan und Ginolbili. Allerdings: Die beiden Heimspiele verloren die Cavs zusammengerechnet nur mit vier Punkten. Blicken wir nun aber mal auf den Playoff-Kader der damaligen Mannschaft.
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GUARDS - LARRY HUGHES
Der Aufbauspieler war einer von LeBrons wichtigsten Rollenspielern, allerdings auch immer wieder verletzt, so auch in den Partien 3 und 4. Hughes erzielte in den Playoffs zwar gut elf Zähler im Schnitt, traf aber nur 35 Prozent aus dem Feld. Während der folgenden Saison wurde er nach Chicago getradet.
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SASHA PAVLOVIC
Der womöglich beste Schütze im Team. Pavlovic war ein solider Verteidiger mit sicherem Wurf, in den Playoffs sanken seine Quoten jedoch. War in den Finals dennoch einer der besseren Spieler der Cavs. 2006/07 war seine beste Saison, danach über Jahre eher ein neunter oder zehnter Mann und kein Starter wie noch in Cleveland.
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DANIEL GIBSON
"Boobie" war der Fanliebling der Cavs, als Rookie gelangen ihm 31 Punkte in Spiel 6 gegen Detroit, nachdem er in der Regular Season nur sporadisch spielte. Es sollte das Karriere-Highlight des kleinen Shooters gewesen sein, der nur sieben Jahre in der NBA verweilte.
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ERIC SNOW
Der Veteran im Backcourt, der bereits mit den Iverson-Sixers in den Finals stand. Ein guter Verteidiger, der allerdings im Angriff sehr limitiert war und eher für die Spielorganisation verantwortlich war. In den Playoffs gelangen ihn in knapp 13 Minuten nur 1,7 Punkte im Schnitt.
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DAMON JONES
Der Guard erlange zuletzt im NBA-Wettskandal Bekanntheit, da er Insider-Infos an Zocker weitergab. Wegen Wettbetrugs wurde er zweimal schuldig gesprochen. Bei den Cavs spielte er nur eine kleine Rolle, war aber ein recht verlässlicher Werfer.
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FORWARDS - LEBRON JAMES
LeBron machte in diesem Team alles, er verbuchte 25,1 Punkte, 8,1 Rebounds sowie 8,0 Assists im Schnitt. Erst die Spurs konnten James eindämmen und hielten ihn in Spiel 1 bei nur 14 Punkten, was seine zweitschlechteste Finals-Ausbeute war (Platz 1: 8 PTS, 3/11 FG in Spiel 4 gegen Dallas 2011).
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DREW GOODEN
Gooden war ein athletischer Big für die Vier, der gut 11 Punkte und 8 Rebounds lieferte. Aus der Mitteldistanz konnte er ein bisschen werfen, ansonsten aber recht limitiert in seinem Schaffen. Auffällig war eher seine Frisur.
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DONYELL MARSHALL
Von der Bank kam dann zumeist Marshall, der ebenfalls sehr bullig war, dafür aber über einen guten Wurf verfügte. Ein solider Rollenspieler, der wenig Fehler machte, aber auch selten herausstach.
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CENTER - ZYDRUNAS ILKAUSGAS
Mit niemandem spielte LeBron so häufig zusammen wie mit "Big Z" (641 Partien). Der Litauer war zuvor All-Star, kämpfte aber mit komplizierten Fußverletzungen. Mit 2,21 Metern eine echte Erscheinung, dennoch aber mit einem weichen Handgelenk ausgestattet. Mit durchschnittlich 12,6 Punkten war er sogar der zweitbeste Scorer in diesem Playoff-Run.
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ANDERSON VAREJAO
Noch so ein Fanliebling. Der Brasilianer mit dem Wuschelkopf stand für unermüdlichen Einsatz und absolvierte fast 600 Spiele für die Cavs. Er ist auch der Grund, warum Dennis Schröder in Cleveland nicht die #17 trägt, sie dürfte bald für Varejao unter das Hallendach gezogen werden.
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COACH - MIKE BROWN
Die Cavs waren die erste Station für den heutigen Knicks-Coach, der unter anderem auch unter Gregg Popovich in San Antonio lernte. Brown blieb bis zum Abgang von James 2010 in Cleveland und kehrte 2013/14 sogar für eine Saison zurück. Coachte zudem auch die Lakers (unglücklich) und die Kings (teils erfolgreich), bevor er 2025 von den Knicks verpflichtet wurde.
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LeBrons erstes Finals: Wie schaffte es DIESES Team durch den Osten?
Letztlich waren die Cavs kein klassisches Finals-Team, was auch mit der schwachen Eastern Conference zu tun hatte. Boston sollte erst im Sommer seine Big Three zusammen stellen, auch die Magic um Dwight Howard waren noch nicht bereit. Dazu alterten die Pistons, Ben Wallace war schon nicht mehr da. So stießen die Cavs in diese Lücke, konnten es aber bis zum Abgang von James im Sommer 2010 nicht wiederholen.
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