NBA
vor 13 Stunden
Einer wurde direkt MVP
LeBron nur auf Platz 14: Die besten Rookie-Saisons der NBA-Geschichte

LeBron nur auf Platz 14: Die besten Rookie-Saisons der NBA-Geschichte
Einige NBA-Stars benötigen Jahre, um ihr volles Potenzial zu entfalten - andere dominieren die Liga vom ersten Tag an. Diese 15 Rookies sammelten Rekorde, individuelle Auszeichnungen und teilweise sogar schon ihre erste Meisterschaft.
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Platz 15: Blake Griffin - Los Angeles Clippers, 2010/11
Griffin machte die Clippers bereits in seiner ersten NBA-Saison zu einem der spektakulärsten Teams der Liga. Mit seiner explosiven Athletik und zahlreichen Highlight-Dunks kam der Forward auf durchschnittlich 22,5 Punkte und 12,1 Rebounds. Griffin erhielt bei der Wahl zum Rookie of the Year sämtliche Stimmen für den ersten Platz und wurde direkt zum All-Star gewählt. Die Clippers verpassten mit einer Bilanz von 32:50 zwar die Playoffs, hatten aber ein neues Gesicht ihrer Franchise gefunden.
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Platz 14: LeBron James - Cleveland Cavaliers, 2003/04
Direkt von der Highschool in die NBA - und sofort bereit für die große Bühne: LeBron kam in seiner ersten Saison auf 20,9 Punkte, 5,9 Assists und 5,5 Rebounds. Damit wurde der damals 19-Jährige zum ersten Rookie of the Year der Cavaliers. Cleveland steigerte sich auf 35 Siege, verpasste die Playoffs jedoch knapp.

Platz 13: Elgin Baylor - Minneapolis Lakers, 1958/59
Baylor gehörte auf Anhieb zu den besten Scorern, Reboundern und Passgebern der NBA. Der 24 Jahre alte Rookie erzielte im Schnitt 24,9 Punkte und 15 Rebounds und belegte bei der MVP-Wahl den dritten Platz. Baylor führte die Lakers direkt in die NBA Finals, dort war Bill Russells Celtics-Dynastie beim Sweep jedoch deutlich überlegen.
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Platz 12: Luka Doncic - Dallas Mavericks, 2018/19
Trotz seiner Erfolge in Europa bestanden vor dem Draft Zweifel daran, ob Doncic auch in der NBA dominieren könnte. Mit durchschnittlich 21,2 Punkten, 7,8 Rebounds und sechs Assists beantwortete er diese Frage eindrucksvoll und wurde zum Rookie of the Year gewählt. Die von Verletzungen geplagten Mavericks gewannen allerdings nur 33 Spiele und verpassten die Postseason.
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Platz 11: Chris Paul - New Orleans/Oklahoma City Hornets, 2005/06
Paul trat bereits als Rookie wie ein erfahrener Spielmacher auf. Der Point Guard verbuchte 16,1 Punkte, 7,8 Assists, 5,1 Rebounds und 2,2 Steals pro Spiel und gewann mit deutlichem Vorsprung die Wahl zum Rookie of the Year. Für die Playoffs reichte es bei einer Bilanz von 38:44 dennoch nicht.

Platz 10: Shaquille O’Neal - Orlando Magic, 1992/93
O’Neal benötigte keine Eingewöhnungszeit, um seine körperliche Überlegenheit auch in der NBA auszuspielen. Der Center legte 23,4 Punkte und 13,9 Rebounds auf, wurde Rookie of the Year und bereits in seiner ersten Saison zum All-Star gewählt. Orlando verbesserte sich um 20 Siege, verpasste die Playoffs aber aufgrund des direkten Vergleichs.
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Platz 9: Victor Wembanyama - San Antonio Spurs, 2023/24
Kaum ein Rookie startete mit ähnlich hohen Erwartungen in seine NBA-Karriere wie Victor Wembanyama - und der Franzose wurde ihnen sofort gerecht. Mit 21,4 Punkten, 10,6 Rebounds und ligaweit besten 3,6 Blocks wurde er einstimmig zum Rookie of the Year gewählt und landete bei der Wahl zum Defensive Player of the Year auf Platz zwei. Als jüngster Spieler der Geschichte schaffte er es zudem ins All-Defensive First Team, auch wenn San Antonio nur 22 Partien gewann.
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Platz 8: Larry Bird - Boston Celtics, 1979/80
Bird verwandelte die Celtics innerhalb einer Saison von einem 29-Siege-Team in einen Titelanwärter mit einer Bilanz von 61:21. Der vielseitige Forward kam auf 21,3 Punkte, 10,4 Rebounds und 4,5 Assists und setzte sich bei der Rookie-of-the-Year-Wahl gegen Magic Johnson durch. Erst in den Conference Finals endete Bostons Saison gegen die Philadelphia 76ers.
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Platz 7: Tim Duncan - San Antonio Spurs, 1997/98
Duncan bildete vom ersten Tag an gemeinsam mit David Robinson einen der stärksten Frontcourts der Liga. Der spätere fünfmalige Champion erzielte als Rookie 21,1 Punkte und 11,9 Rebounds und wurde direkt ins All-NBA First Team sowie ins All-Defensive Second Team gewählt. San Antonio gewann 56 Spiele, scheiterte in der zweiten Playoff-Runde aber mit 1:4 an den Utah Jazz.
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Platz 6: David Robinson - San Antonio Spurs, 1989/90
Zwei Jahre nach seinem Draft und dem anschließenden Dienst bei der US Navy gab David Robinson im Alter von 24 Jahren sein NBA-Debüt. Der Center dominierte mit 24,3 Punkten, zwölf Rebounds und 3,9 Blocks und führte die Spurs von 21 auf 56 Siege. In den Conference Semifinals unterlag San Antonio den Portland Trail Blazers erst im siebten Spiel.
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Platz 5: Michael Jordan - Chicago Bulls, 1984/85
Jordan ließ bereits in seiner ersten NBA-Saison erahnen, welche außergewöhnliche Karriere folgen würde. Der Guard absolvierte alle 82 Partien und erzielte durchschnittlich 28,2 Punkte, 6,5 Rebounds, 5,9 Assists und 2,4 Steals. Trotz Jordans 29,3 Punkten pro Partie in der Postseason schieden die Bulls in der ersten Runde gegen die Milwaukee Bucks aus.
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Platz 4: Oscar Robertson - Cincinnati Royals, 1960/61
Robertson verfehlte als Rookie nur knapp ein Triple-Double im Durchschnitt. "The Big O" verbuchte 30,5 Punkte, 10,1 Rebounds und 9,7 Assists und wurde direkt ins All-NBA First Team gewählt. Trotz seiner historischen Zahlen kamen die Cincinnati Royals lediglich auf 33 Siege und verpassten die Playoffs.
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Platz 3: Kareem Abdul-Jabbar - Milwaukee Bucks, 1969/70
Noch unter seinem damaligen Namen Lew Alcindor stieg Kareem Abdul-Jabbar unmittelbar zu einem der besten Spieler der NBA auf. Der Center führte Milwaukee mit 28,8 Punkten, 14,5 Rebounds und 4,1 Assists von 27 auf 56 Siege. In den Playoffs steigerte er sich sogar auf 35,2 Punkte und 16,8 Rebounds, konnte das Aus gegen die späteren Meister aus New York aber nicht verhindern.
Tony Tomsic-USA TODAY Sports
Platz 2: Magic Johnson - Los Angeles Lakers, 1979/80
Magic verlor die Wahl zum Rookie of the Year zwar gegen Larry Bird, feierte dafür aber den wesentlich größeren Teamerfolg. Mit 18 Punkten, 7,7 Rebounds und 7,3 Assists half der vielseitige Spielmacher den Lakers auf Anhieb beim Gewinn der Meisterschaft. Im entscheidenden sechsten Finalspiel ersetzte er den verletzten Kareem Abdul-Jabbar als Center, erzielte 42 Punkte, 15 Rebounds und sieben Assists und wurde als bislang einziger Rookie zum Finals MVP gewählt.
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Platz 1: Wilt Chamberlain - Philadelphia Warriors, 1959/60
Wilts erste NBA-Saison liest sich wie ein Fehler in der Statistikdatenbank: 37,6 Punkte und 27 Rebounds pro Spiel. Chamberlain gewann damit nicht nur die Auszeichnung als Rookie of the Year, sondern wurde unmittelbar auch zum MVP der Liga gewählt (nur Wes Unseld schaffte das). Erst Bill Russell und die Boston Celtics stoppten eine der dominantesten Debütsaisons der Sportgeschichte.
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