NBA
vor 5 Stunden
Spieler mit den meisten Einsätzen in der Postseason
LeBron enteilt, Harden rückt vor: Die Dauerbrenner der Playoff-Geschichte

LeBron weit enteilt: Die Dauerbrenner in den Playoffs
LeBron James hält inzwischen zahlreiche Rekorde, auch den für die meisten Spiele in den Playoffs. Der King ist so weit enteilt, dass diese Bestmarke noch sehr lange stehen könnte. Unter den 15 Dauerbrennern der Liga-Historie blieb nur ein Superstar ohne einen Meisterschaftsring.
Jayne Kamin-Oncea-Imagn Images
Platz 15: Magic Johnson - 190 Spiele für die Lakers
Mit Johnson erreichten die Lakers mit zwei Ausnahmen immer die Conference Finals, zwischen 1980 und 1991 wurde fünfmal die Meisterschaft gewonnen. L.A. war in den Achtzigern die dominante Kraft im Westen und lieferte sich immer wieder epische Finals-Serien gegen die Celtics.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 14: James Harden - 191 Spiele für Oklahoma City, Houston, Brooklyn, Philadelphia, L.A. (Clippers) und Cleveland
In allen 17 Karrierejahren schaffte es Harden mit seinen jeweiligen Teams in die Postseason. Bis heute wartet der "Beard" allerdings noch auf seinen ersten Titel. Mehr Playoff-Spiele und trotzdem keinen Titel? Das kann nur einer überbieten...
David Richard
Platz 12: Karl Malone - 193 Spiele für die Jazz und Lakers
Dabei handelt es sich um Karl Malone, der Stand heute zwei Postseason-Einsätze mehr angehäuft hat. Zusammen mit John Stockton waren seine Jazz viele Jahre ein Spitzenteam, für den großen Wurf reichte es jedoch nie. Malone versuchte es noch ein Jahr bei den Lakers, doch auch mit ihnen scheiterte er 2004 in den Finals.
picture-alliance / dpa
Platz 12: Danny Ainge - 193 Spiele für die Celtics, Blazers und Suns
Der heutige Jazz-Präsident war stets ein zuverlässiger Rollenspieler und exzellenter Schütze, entsprechend fand er bei Contendern stets eine Anstellung. Seine beiden Ringe gewann er mit Boston, mit Portland und Phoenix stand zudem noch ein weiters Mal in den Finals.

Platz 11: Al Horford - 197 Spiele für die Hawks, Celtics und Sixers
Erst mit 37 Jahren konnte Horford erstmals die Larry O’Brien Trophy in die Höhe recken, zuvor reichte es mit Atlanta und Boston nie. Insgesamt spielte Horford sechsmal in den Conference Finals, zweimal ging es in die Finals und 2024 folgte endlich der große Wurf.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 10: Scottie Pippen - 208 Spiele für die Bulls, Rockets und Blazers
43 Serien spielte Pippen, 36 davon mit den Bulls, mit denen er zwischen 1991 und 1998 sechsmal Champion wurde. Zusammen mit Jordan war seine Serienbilanz 30-4, Chicago war über Jahre fast nicht zu schlagen und das lag auch an der womöglich besten zweiten Option aller Zeiten.

Platz 9: Shaquille O’Neal - 216 Spiele für die Magic, Lakers, Heat, Suns, Cavs und Celtics
Shaq feierte seine größten Erfolge mit den Lakers, zwischen 2000 und 2002 gelang der Threepeat. Dazu stand O’Neal sowohl mit Orlando als auch mit Miami in den Finals, 2006 reichte es mit den Heat zum vierten Ring für den Diesel.
AFP via Getty Images
Platz 8: Manu Ginobili - 218 Spiele für die Spurs
Die Spurs waren nach der Jahrtausendwende ein Dauergast in den Playoffs, Ginobili war seit 2003 mit dabei und feierte vier Meisterschaften mit den Texanern. Der Argentinier war stets das freie Radikal der Spurs, die oft als langweilig verschrien wurden.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 7: Kobe Bryant - 220 Spiele für die Lakers
Drei Titel mit Shaq, zwei als Go-to-Guy. Mit Ausnahme von Magic prägte niemand die Lakers so sehr wie Bryant, der seine komplette Karriere in Tinseltown verbrachte. Im Spätherbst seiner Karriere hatten die Lakers jedoch nicht mehr viel mit den Playoffs am Hut.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 6: Tony Parker - 226 Spiele für die Spurs
Parker stieß 2001 zu den Spurs, wie Ginobili wurde auch der Franzose viermal Champion. Im Gegensatz zum Argentinier gewann Parker aber 2007 sogar den Finals-MVP, als San Antonio ein junges Cleveland-Team in den Finals sweepte.
imago sportfotodienst
Platz 5: Kareem Abdul-Jabbar - 237 Spiele für die Bucks und Lakers
Ein Titel mit den Bucks, fünf weitere mit den Lakers. Abdul-Jabbar war lange der beste Center der Liga und profitierte im Herbst seiner Karriere vom aufstrebenden Johnson. Dennoch: Vor James und mit Abstrichen Malone war niemand so lange so gut wie Abdul-Jabbar.
picture alliance / ZUMAPRESS.com
Platz 4: Robert Horry - 244 Spiele für die Rockets, Lakers und Spurs
"Big Shot Bob" ist der Spieler mit den meisten Ringen, der nie für die Celtics auflief. Sieben Meisterschaften sammelte der Forward an, obwohl er stets nur ein Rollenspieler war. Dafür produzierte Horry einige ikonische Playoff-Momente.
imago/ZUMA Press
Platz 3: Tim Duncan - 251 Spiele für die Spurs
"The Big Fundamental" war nie sexy, aber stets ein Muster an Konstanz. Der beste Power Forward aller Zeiten (sorry Dirk!) kam als MVP-Kandidat in die NBA, wurde in seinem zweiten Jahr bereits Finals-MVP und gewann zwischen 1999 und 2014 fünf Meisterschaften.
picture-alliance / dpa/dpaweb
Platz 2: Derek Fisher - 259 Spiele für die Lakers, Jazz und Thunder
Wie Horry war auch Fisher ein zuverlässiger Rollenspieler, dem vor allem Bryant in wichtigen Situationen vertraute. So war Fisher bei allen fünf Kobe-Titeln mit dabei, 2012 stand der Guard auch mit den OKC Thunder noch einmal in den Finals.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 1: LeBron James - 302 Spiele für die Cavs, Heat und Lakers
An der Spitze zieht jedoch LeBron einsam seine Kreise. Zwischen 2011 und 2018 stand LeBron stets in den Finals, insgesamt kommt LeBron auf zehn Final-Teilnahmen (nur Sam Jones und Bill Russell haben mehr), viermal wurde James Champion und Finals-MVP.
IMAGO/Newscom World