Basketball WM Frauen
vor 16 Stunden
Vier WNBA-Legionärinnen mit dabei
Keine Satou, aber doch gefährlich: Der deutsche WM-Kader in der Analyse

Keine Satou, aber doch gefährlich: Der deutsche WM-Kader in der Analyse
Der Kader steht. Ohne Satou Sabally, dafür aber mit gleich vier WNBA-Legionärinnen wollen die DBB-Frauen die MIssion Medaille bei der Heim-WM in Berlin angehen. Wir haben einen genauen Blick auf den Kader geworfen.
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GUARD - Alexis Peterson-Smalls (Valencia/Spanien)
Die eingebürgerte Spielmacherin ist nun inklusive Olympia eine wichtige Stütze im Team und verkörpert europäisches Top-Niveau auf der Guard-Position, die in Deutschland traditionell ein Problem ist. Die 31-Jährige ist eine der Schlüsselspielerinnen im deutschen Team.
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Alexandra Wike (Rutronik Stars Keltern)
Mit 64 Länderspielen ist Wilke die erfahrenste Spielerin im Kader und eine der wenigen Frauen, die in Deutschland ihr Geld verdienen. Sie ist amtierende Finals-MVP-Trägerin und studiert neben eine Tätigkeit bei Keltern auch noch auf Lehramt.
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Britta Daub (Eisvögel Freiburg)
Daub hat ihr Studium bereits abgeschlossen, derzeit promoviert sie in Mathematik. Auf dem Feld macht die Spielmacherin wenig Fehler und kann den Ball gut verteilen, strahlt aber offensiv bisweilen nicht viel Gefahr aus.
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Clara Bielefeld (TCU/College)
Das Küken im Team. Die 19-Jährige hatte ein schweres erstes Uni-Jahr, gilt aber als Versprechen für die Zukunft. Mit 1,95 Meter ist sie eine große Aufbauspielerin, die aber vermutlich bei diesem Turnier nur vereinzelt Einsatzzeiten bekommen wird.
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FORWARD - Leonie Fiebich (New York Liberty)
In Abwesenheit von Satou Sabally ist sie das Gesicht der Mannschaft. Mit den New York Liberty wurde sie 2024 Champion, nun kehrt sie rechtzeitig von einer Knöchelverletzung zurück. Die Flügelspielerin ist eine Allzweckwaffe, die in den USA als eine der besten Verteidigerinnen gilt und sehr treffsicher aus der Distanz ist.
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Frieda Bühner (Portland Fire)
Die 22-Jährige setzte bereits bei der EM 2025 die ersten Akzente und hat sich auch in der WNBA festgespielt. Bühner ist eine echte Scorerin, von jedem Spot auf dem Feld kann sie gefährlich sein. Diese Qualitäten braucht das Team ohne Satou dringend.
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Emily Bessoir (Hozona Global Jairis/Spanien)
Ähnlich gefährlich aus der Distanz ist Bessoir, die mit 24 Jahren bereits zwei Kreuzbandrisse erlitt, sich aber dennoch immer wieder zurückkämpfte. Die Flügelspielerin dürfte erneut wichtiger Bestandteil der Rotation sein, weil sie Länge mit Wurfstärke verbindet.
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Lina Sontag (Cadi La Seu/Spanien)
Sontag ist enorm wuchtig und wird sicherlich vor allem auf der Vier einige Minuten abspulen. In der Vorbereitung deutete sich jedoch an, dass ihr Impact vermutlich geringer sein wird. Auch sie hatte in ihrer Karriere bereits mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen.
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Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals)
Neben Wilke ist Eichmeyer die einzige Spielerin aus der DBBL. Die Flügelspielerin ist eine gute Verteidigerin, die jedoch offensiv nicht viel anbietet und nur selten wirft. Vielmehr ist sie eine klassische Rollenspielerin, die hier und da mal einspringen kann.
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CENTER - Nyara Sabally (Toronto Tempo)
Wie fit ist die Berlinerin? Die genaue Antwort kennt niemand, mit ihrer Physis unter dem Korb ist Sabally aber unersetzbar für das DBB-Team. Verletzungen begleiten die 26-Jährige schon seit vielen Jahren, es wäre ihr zu wünschen, wenn sie einigermaßen fit ist und ein großes Turnier spielt.
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Luisa Geiselsöder (Portland Fire)
Nach einer guten Rookie-Saison läuft es für Geiselsöder in Portland nicht, dennoch ist die Center-Spielerin sehr vielseitig einsetzbar und spielintelligent. Sie kann den Ball gut verteilen, strahlt Gefahr von draußen aus und ist mit ihrer Länge defensiv wertvoll. Womöglich werden sie und Sabally auch immer mal wieder zusammen auf dem Feld stehen.
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Marie Gülich (Townsville Fire/Australien)
Die Kapitänin tastet sich nach ihrem Kreuzbandriss im Vorjahr langsam wieder heran, wird aber vermutlich nur limitiert Minuten sehen. Die 32-Jährige ist mit ihrer Erfahrung und ihrem Standing sehr wichtig für die Mannschaft. Dass sie mit dabei sein kann, könnte dem Team einen Push geben.
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COACH - Olaf Lange
Schon zwischen 2001 und 2003 war Lange für die Frauen verantwortlich, später arbeitete er in Russland, Australien und aktuell in den USA. Dort ist er Assistant Coach seiner Frau Sandy Brondello, mit der er 2024 mit den New York Liberty eine Meisterschaft gewann. In gleicher Funktion arbeitet Lange nur für Toronto Tempo - und ist seit 2025 auch wieder Bundestrainer der Frauen.
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