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vor 4 Stunden
Nowitzki-Trade auch mit dabei
Jordan, Doncic und Curry: Die 15 größten Draft-Fehler der NBA-Geschichte

Jordan, Doncic und Curry: Die 15 größten Draft-Fehler der NBA-Geschichte
Jeder General Manager trifft im NBA Draft früher oder später eine falsche Entscheidung. Manche Fehler lassen sich korrigieren, andere verfolgen Franchises über Jahrzehnte. Vom Verzicht auf Michael Jordan bis zum Übersehen von Luka Doncic: Diese Draft-Entscheidungen gehören zu den größten Fehlgriffen der NBA-Geschichte.
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Platz 15: Bucks tauschen Dirk Nowitzki gegen Robert Traylor
1998 ermöglichte Milwaukee Dallas die Verpflichtung von Dirk Nowitzki. Die Bucks erhielten den sechsten Pick von den Mavericks, während Dallas im Gegenzug den neunten und 19. Pick von Milwaukee bekam. Robert Traylor spielte anschließend lediglich sieben NBA-Saisons, während Nowitzki zum MVP wurde, über 30.000 Punkte erzielte und die Mavericks 2011 zum Titel führte.
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Platz 14: Warriors wählen James Wiseman
Nach einer verletzungsgeplagten Saison erhielten die Warriors 2020 den zweiten Pick und die Chance, ihrem Kern um Stephen Curry, Klay Thompson und Draymond Green ein weiteres Top-Talent hinzuzufügen. Golden State entschied sich für Center James Wiseman, der zuvor lediglich drei College-Spiele absolviert hatte. Verletzungen und ausbleibende Entwicklung verhinderten jedoch den Durchbruch. Mit LaMelo Ball und Tyrese Haliburton befanden sich zwei spätere All-Stars ebenfalls noch auf dem Board.
Mark J. Rebilas-USA TODAY Sports
Platz 13: 76ers traden für Markelle Fultz
Philadelphia gab zusätzliche Assets ab, um Markelle Fultz an Position eins auszuwählen. Verletzungen verhinderten den Durchbruch des Guards, der die Erwartungen nie erfüllen konnte. Die 76ers hätten stattdessen auch Jayson Tatum wählen können, der sich bei den Celtics zum Franchise-Star, mehrfachen All-Star und NBA-Champion entwickelte.
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Platz 12: Pacers traden Kawhi Leonard
Indiana draftete Kawhi Leonard 2011 an Position 15, schickte ihn aber direkt für George Hill nach San Antonio. Hill war ein solider Starter, Leonard wurde dagegen Finals-MVP, Defensive Player of the Year und einer der besten Two-Way-Spieler seiner Generation.
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Platz 11: Mavericks verzichten auf Charles Barkley
Die Mavericks entschieden sich 1984 mit dem vierten Pick für Sam Perkins. Der Forward spielte zwar eine lange und solide NBA-Karriere, erreichte jedoch nie Superstar-Niveau. Direkt danach sicherten sich die 76ers Charles Barkley, der später MVP wurde, elf All-Star-Nominierungen sammelte und in die Hall of Fame aufgenommen wurde.
US PRESSWIRE
Platz 10: Warriors schenken Boston zwei Hall-of-Famer
1980 tauschten die Warriors ihren Center Robert Parish und den dritten Pick an die Celtics, um auf Position eins vorzurücken und Joe Barry Carroll auszuwählen. Boston nutzte die Gelegenheit und verpflichtete mit dem dritten Pick Kevin McHale. Beide Spieler wurden später in die Hall of Fame aufgenommen und bildeten gemeinsam mit Larry Bird das Fundament der Celtics-Dynastie der 1980er-Jahre. Carroll schaffte dagegen lediglich eine All-Star-Nominierung.
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Platz 9: Grizzlies wählen Hasheem Thabeet
Memphis entschied sich 2009 mit dem zweiten Pick für Hasheem Thabeet, obwohl bereits Marc Gasol im Kader stand. Der Center galt als defensives Ausnahmetalent, brachte offensiv jedoch nur wenig mit und konnte sich in der NBA nie durchsetzen. Direkt dahinter griff Oklahoma City zu James Harden. Der Guard entwickelte sich später zum MVP, elfmaligen All-Star und einem der besten Scorer seiner Generation.
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Platz 8: Sonics traden Scottie Pippen
Seattle draftete Scottie Pippen an Position 5, schickte ihn aber sofort nach Chicago für den 8. Pick (plus 2nd Rounder). Pippen wurde zum perfekten Partner von Michael Jordan und gewann sechs Meisterschaften mit den Bulls.
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Platz 7: Hornets traden Kobe Bryant zu den Lakers
Charlotte wählte Kobe Bryant 1996 an Position 13, hatte jedoch bereits einen Deal mit den Lakers vereinbart. Im Gegenzug kam Vlade Divac, der nur zwei Jahre blieb. Bryant entwickelte sich später zu einer Lakers-Legende mit fünf Meisterschaften und einem Platz in der Hall of Fame.
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Platz 6: Suns und Kings verzichten auf Luka Doncic
Phoenix und Sacramento entschieden sich 2018 gegen Luka Doncic. Stattdessen wurden Deandre Ayton und Marvin Bagley ausgewählt. Doncic entwickelte sich schnell zu einem der besten Spieler der Liga und mehrfachen MVP-Kandidaten.
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Platz 5: Pistons wählen Darko Milicic
Detroit hatte 2003 mit seinem 2. Pick die Chance auf Carmelo Anthony, Chris Bosh oder Dwyane Wade. Stattdessen fiel die Wahl auf Darko Milicic. Trotz des Titels 2004 bleibt dies eine der teuersten Fehlentscheidungen der NBA-Geschichte.
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Platz 4: Blazers verzichten auf Kevin Durant
Portland entschied sich 2007 für Greg Oden. Verletzungen zerstörten dessen Karriere frühzeitig. Durant wurde MVP, zweifacher Finals-MVP und einer der besten Scorer aller Zeiten.
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Platz 3: Royals verzichten auf Bill Russell
Mit dem ersten Pick des Drafts 1956 entschieden sich die Rochester Royals gegen Bill Russell. Der Center gewann später elf Meisterschaften und wurde zu einer der größten Legenden der NBA-Geschichte.
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Platz 2: Timberwolves wählen zwei Point Guards vor Stephen Curry
Minnesota hatte 2009 gleich zwei Chancen, Stephen Curry zu draften. Stattdessen fiel die Wahl auf Ricky Rubio und Jonny Flynn. Curry gewann vier Meisterschaften, zwei MVPs und revolutionierte das Spiel.
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Platz 1: Blazers verzichten auf Michael Jordan
Der wohl berühmteste Draft-Fehler aller Zeiten. Portland entschied sich 1984 für Sam Bowie und ließ Michael Jordan zu den Bulls fallen. Jordan gewann sechs Titel, wurde fünfmal MVP und gilt für viele bis heute als der beste Spieler aller Zeiten.
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