Nationalmannschaft Männer
03.08.2025
EuroBasket-Zeitreise
Höhen, Tiefen, Medaillen: Deutschlands EM-Bilanz seit 2000

Höhen, Tiefen, Medaillen: Deutschlands EM-Bilanz seit 2000
Seit der Jahrtausendwende erlebte das deutsche Basketball-Nationalteam bei der EuroBasket alle Höhen und Tiefen. Mal führte Dirk Nowitzki das Team ins Finale, mal reichte es nicht einmal für die K.o.-Runde. Wir blicken zurück auf jede EM seit 2000.

2001: 4. Platz
Deutschland verpasste bei der EM in der Türkei nur knapp das Finale: Ein Buzzer-Beater gegen die Gastgeber stoppte den Traum vom Endspiel. Im kleinen Finale unterlag man Spanien klar (90:99) und belegte Rang 4. Dirk Nowitzki war Teamleader und Turnier-Topscorer.

2003: 9. Platz
In Schweden verpasste Deutschland die K.o.-Runde und belegte am Ende Rang 9. Aufgrund einer knappen Niederlage in der Elimination Round gegen Italien reichte es nicht, was einen deutlichen Rückschritt nach dem starken Turnier 2001 bedeutete.

2005: Silbermedaille
Bei der EM in Serbien/Montenegro erreichte Deutschland mit Nowitzki im Team das Finale. Gegen Griechenland war am Ende kein Kraut gewachsen (62:78), Deutschland sicherte aber die Silbermedaille. Nowitzki wurde mit durchschnittlich 26,1 Punkten, 10,6 Rebounds und starken Freiwurfquoten zum MVP gekürt

2007: 5. Platz
In Spanien erreichte das DBB-Team Platz 5. Ein solides Ergebnis, aber ohne Edelmetall. Trotzdem war es genug zur Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier, wo Deutschland sein Ticket für Peking 2008 schließlich über Puerto Rico erkämpfte.
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2009: 11. Platz
Beim Turnier in Polen folgte ein heftiger Rückschlag: Deutschland schied früh aus und landete auf Platz 11. Das Team enttäuschte und konnte die hohen Erwartungen nach 2005 nicht erfüllen. Das schlechteste Ergebnis seit Jahren.
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2011: 9. Platz
Trotz starker Namen wie Dirk Nowitzki und Chris Kaman schied Deutschland 2011 bereits nach der Zwischenrunde aus. Platz 9 bedeutete das Verpassen der direkten Olympia-Qualifikation und ein enttäuschendes Ergebnis für den gut besetzten Kader.
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2013: 17. Platz
Bei der EuroBasket in Slowenien folgte das Debakel: Deutschland belegte abgeschlagen den vorletzten Platz 17 und damit das schlechteste Ergebnis der Nach-Nowitzki-Ära. Ein schmerzlicher Tiefpunkt, der als folgenreicher Neustart betrachtet wurde.
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2015: 17. Platz
Auch bei der EM in vier Ländern erneut Platz 17. Trotz Heimspielanteil und emotionalem Abschied von Nowitzki & Co. war das Ausscheiden in der Gruppenphase eine bittere Enttäuschung. Eine klare Zäsur ohne gesicherte Zukunftsperspektive für das Nationalteam.
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2017: 6. Platz
Unter Trainer Chris Fleming gelang ein Neustart: Deutschland besiegte Frankreich im Achtelfinale und erreichte Rang 6 in Tel Aviv. Dennis Schröder avancierte mit über 23 Punkten im Schnitt zum tragenden Säule einer jungen, hungrigen Mannschaft.
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2022: Bronzemedaille
Der bislang größte Erfolg der aktuellen Generation kam bei der letzten EM: Deutschland sicherte sich die Bronzemedaille. Die erste Medaille seit 2005, hinter Spanien und Frankreich. Im Jahr darauf gewann das DBB-Team Gold bei der Basketball-WM.
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