WM
19.06.2026
Aus dem Amateurfußball auf die große Bühne
Hier hat alles begonnen: Die Heimatklubs der deutschen WM-Fahrer

Die Heimatklubs der deutschen WM-Fahrer
Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko läuft. Auf Vereinsebene spielen die deutschen WM-Fahrer bei europäischen Top-Klubs aus Bundesliga, Premier League, La Liga, Serie A und SüperLig. Doch wo nahmen die Karrieren von Neuer, Musiala, Wirtz und Co. überhaupt in Kindertagen ihre Anfänge?
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Julian Nagelsmann (geb. 1987)
Bundestrainer Julian Nagelsmann begann seine fußballerische Laufbahn beim FC Issing (Oberbayern), bevor es ihn in den Nachwuchs des FC Augsburg verschlug. Aufgrund von Verletzungen zog es den jüngsten Nationalcoach der WM 2026 schon früh zur Trainergilde.
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Manuel Neuer (geb. 1986)
DFB-Rückkehrer Manuel Neuer startete seine fußballerische Laufbahn beim FC Schalke 04. Bei den Königsblauen durchlief der heutige Münchner und fünfmalige Welttorhüter sämtliche Jugend- und Herrenmannschaften, ehe er zum FC Bayern wechselte.
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Oliver Baumann (geb. 1990)
Oliver Baumann startete seine Karriere in der Nähe von Freiburg beim FC Bad Krozingen. Mit zehn Jahren wechselte der heutige Hoffenheimer ins NLZ des SC Freiburg.
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Alexander Nübel (geb. 1996)
Der beim FC Bayern unter Vertrag stehende Alexander Nübel stand erstmals nahe Paderborn für den TSV Tudorf zwischen den Pfosten. Über das NLZ des SC Paderborn landete der Torwart beim FC Schalke 04, bei dem er 2018/19 zur Nummer 1 aufstieg.
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Jonas Urbig (geb. 2003)
Bayerns Nummer 2 Jonas Urbig reist als Trainingstorwart mit zur WM. Der Kronprinz von Manuel Neuer begann seine Vereinslaufbahn in Nordrhein-Westfalen bei den SF Wüschheim-Büllesheim. Nach weiteren Stationen wechselte er 2012 ins NLZ des 1. FC Köln. Die ersten Profi-Minuten schnupperte er 2023 bei Jahn Regensburg in Liga 2.
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Waldemar Anton (geb. 1996)
Waldemar Anton kickte zunächst beim hannoverschen Stadtteilverein Mühlenberger SV. 2008 wechselte der heutige Dortmunder ins NLZ von Hannover 96.
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Joshua Kimmich (geb. 1995)
Bevor DFB-Kapitän Joshua Kimmich 2007 mit zwölf Jahren zum NLZ des VfB Stuttgart stieß, jagte der gebürtige Rottweiler (80 Kilometer südwestlich von Stuttgart) dem runden Leder bei seinem Heimatklub VfB Bösingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) hinterher.
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David Raum (geb. 1998)
Leipzigs David Raum begann mit dem Fußballspielen beim Tuspo Nürnberg. Von dort aus wechselte er in die Jugend der SpVgg Greuther Fürth.
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Antonio Rüdiger (geb. 1993)
Antonio Rüdigers fußballerischer Werdegang startete beim VfB Sperber Neukölln. Über weitere Jugendstationen in Berlin landete der heutige Madrilene 2008 beim BVB und drei Jahre später beim VfB Stuttgart, bei dem Rüdiger der Durchbruch gelang.
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Nico Schlotterbeck (geb. 1999)
Nico Schlotterbeck begann mit dem Kicken wenige Kilometer östlich von Stuttgart bei der SG Weinstadt. Über die Stuttgarter Kickers, den VfR Aalen und den Karlsruher SC kam er 2017 nach Freiburg, wo sich der heutige Dortmunder unter Christian Streich als Profi etablierte.
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Jonathan Tah (geb. 1996)
Der gebürtige Hamburger Jonathan Tah spielte in seiner Kindheit viele Jahre bei Altona 93. Nach einem kurzen Intermezzo bei Concordia Hamburg wurde der HSV 2009 auf den Innenverteidiger aufmerksam. Bei den Rothosen reifte der heutige Münchner zum Profi.
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Nathaniel Brown (geb. 2003)
Nathaniel Brown lernte das Kicken beim TSV Kümmersbrück, ehe es für den gebürtigen Oberpfälzer in die Jugend des SSV Jahn Regensburg ging. Nach acht Jahren in Nürnberg zog es Brown 2024 zur Eintracht nach Frankfurt.
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Malick Thiaw (geb. 2001)
Beim Düsseldorfer Stadtteilklub TV Kalkum-Wittlaer begann einst die Laufbahn von Malick Thiaw. Nach NLZ-Stationen bei der Fortuna, Leverkusen und Gladbach gelang dem Verteidiger, der seit dem vergangenen Sommer bei Newcastle United in England spielt, beim FC Schalke 04 der Durchbruch.
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Pascal Groß (geb. 1991)
Pascal Groß fing beim VfL Neckarau mit dem Fußballspielen an, bei dem sein Vater, Ex-Profi Stephan Groß, zeitweise Jugendtrainer war. Aus dem Südwesten Mannheims wechselte er 2007 in den Nachwuchs der TSG Hoffenheim.
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Jamal Musiala (geb. 2003)
Jamal Musiala begann mit dem Fußballspielen im hessischen Fulda beim TSV Lehnerz (heute SG Barockstadt-Fulda Lehnerz). Durch ein Auslandsstudium seiner Mutter landete er 2010 in der Jugend des FC Southampton. Dort wurde er vom FC Chelsea entdeckt. Mit 16 Jahren kehrte er nach einer Offerte des FC Bayern München nach Deutschland zurück.
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Leroy Sané (geb. 1996)
Leroy Sané tätigte seine ersten fußballerischen Schritte bei der SG Wattenscheid 09, für die bereits sein Vater Souleymane in der Bundesliga auf Torejagd ging. Aus der Lohrheide wechselte der heutige Istanbuler in den Schalker Nachwuchs. 2008 zog es ihn für drei Jahre nach Leverkusen. Sein Profi-Debüt sollte er aber auf Schalke feiern.
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Florian Wirtz (geb. 2003)
Westlich von Köln beim SV Grün-Weiß Brauweiler lernte Florian Wirtz das Fußballspielen. Mit acht Jahren wechselte er in die Jugend des 1. FC Köln und von dort aus 2020 nach Leverkusen, wo der heutige Liverpooler mit 17 Jahren in der Bundesliga debütierte.
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Nadiem Amiri (geb. 1996)
Beim Ludwigshafener Sport-Club begann Nadiem Amiris Fußballerleben. Mit 16 Jahren wechselte er nach NLZ-Stationen in Kaiserslautern und Mannheim zur TSG Hoffenheim, bei der der heutige Mainzer zum Bundesliga-Profi reifte.
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Felix Nmecha (geb. 2000)
Eher untypisch für einen deutschen Nationalspieler begann die Karriere von Dortmunds Felix Nmecha. Der gebürtige Hamburger, dessen Eltern in seiner frühen Kindheit nach England ausgewandert waren, schloss sich im Alter von sieben Jahren Manchester City an, durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften und debütierte für Guardiolas Skyblues später in der Champions League, ehe der Mittelfeldspieler den Weg zurück nach Deutschland fand.
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Leon Goretzka (geb. 1995)
Der gebürtige Bochumer Leon Goretzka empfahl sich in jungen Jahren beim Werner SV Bochum für den großen Nachbarn VfL, bei dem der langjährige Schalker und Münchner anschließend sämtliche Jugendteams durchlief und den Sprung in den Profifußball schaffte.
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Assan Ouedraogo (geb. 2006)
Assan Ouedraogo begann in Mülheim an der Ruhr beim TSV Union 09 mit dem Kicken. Nach einer Dekade auf Schalke, wo ihm der Profi-Durchbruch gelang, wechselte der WM-Nachrücker, der den verletzten Lennart Karl zugleich als jüngsten Spieler im deutschen Kader ablöste, 2024 zu RB Leipzig.
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Jamie Leweling (geb. 2001)
Im Nürnberger Land beim 1. FC Schnaittach und später beim 1. SC Feucht ausgebildet, landete Jamie Leweling über den Nachwuchs des 1. FC Nürnberg in Fürth, wo dem heutigen Stuttgarter 2019 in der 2. Liga der Profi-Durchbruch gelang.
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Aleksandar Pavlovic (geb. 2004)
Westlich von München - zunächst beim SC Olching und anschließend beim SC Fürstenfeldbruck - begann die Fußball-Laufbahn von Aleksandar Pavlovic. 2011 wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Bayern und blieb dort bis heute.
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Angelo Stiller (geb. 2001)
Angelo Stiller erlebte seine fußballerischen Anfänge in München - zunächst beim TSV Milbertshofen und später am Campus des FC Bayern. Für das Münchner Profi-Team kam der heutige Stuttgarter jedoch nur dreimal zum Einsatz. Seinen Durchbruch feierte er bei der TSG Hoffenheim.
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Maximilian Beier (geb. 2002)
Maximilian Beier fing mit dem Fußball beim ESV Kirchmöser in Brandenburg an der Havel an. Über den Brandenburger SC Süd 05 und Energie Cottbus kam der heutige BVB-Angreifer 2018 ins NLZ der TSG Hoffenheim.
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Kai Havertz (geb. 1999)
Im Nordosten von Aachen bei Alemannia Mariadorf begann Kai Havertz mit dem Fußballspielen. Über Alemannia Aachen wechselte der Offensivspieler 2010 in den Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen. Bei der Werkself sammelte er 2016/17 erste Profi-Erfahrungen.
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Deniz Undav (geb. 1996)
Von der Weser nach Schwaben: Deniz Undav begann beim TSV Achim mit der Torejagd. 2007 wurde Werder Bremen auf den Angreifer aufmerksam. Dort schaffte er den Sprung zum Profi aber nicht, kehrte noch im Jugendbereich in den Amateurfußball zurück. Über Havelse, Braunschweig II und Meppen landete der bullige Stürmer 2020 in Belgien bei Royale Union Saint-Gilloise.
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Nick Woltemade (geb. 2002)
Seine ersten Schritte im Vereinsfußball machte Nick Woltemade bei der TS Woltmershausen. Bereits mit acht Jahren wechselte er ins NLZ des SV Werder Bremen. Nach einer Leihe nach Elversberg gelang ihm schließlich der Durchbruch bei den Hanseaten und der anschließende kometenhafte Aufstieg beim VfB Stuttgart, ehe es ihn im vergangenen Sommer auf die Insel zu Newcastle United zog.
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