NBA
vor 2 Stunden
Der Großteil scheiterte an Jordan
Harden gegen den Ruf: Die Spieler mit den meisten Playoff-Spielen ohne Titel

Harden gegen den Ruf: Die Spieler mit den meisten Playoff-Spielen ohne Titel
James Harden ist einer der wenigen Superstars, die weiterhin auf ihren ersten Ring warten. The Beard verpasste noch nie die Playoffs, stand aber nur einmal in den Finals. Nur zwei Spieler kommen in der Postseason auf mehr Spiele und blieben ohne Ring.
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Platz 15: Russell Westbrook - 135 Playoff-Spiele
Einmal reichte es mit OKC 2012 für die Finals, doch zusammen mit Durant scheiterte der Guard immer wieder. Durant ging, holte zwei Titel, Westbrook blieb. Auch nach seinem OKC-Abgang stellte sich kein Playoff-Erfolg ein. Die zweite Runde war seitdem das Maximum.
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Platz 14: Dale Davis - 137 Playoff-Spiele
Der Forward stand für harte Arbeit in Korbnähe, die Pacers lieferten sich heiße Duelle mit den Knicks und Bulls in den Neunzigern, mehr als eine Finals-Teilnahme im Jahr 2000 sprang jedoch nicht heraus.
US PRESSWIRE
Platz 13: Patrick Ewing - 139 Playoff-Spiele
Der Center war eines der Opfer von Michael Jordan, immer wieder bissen sich die Knicks die Zähne an den Bulls aus. Als MJ Pause machte, ging es in die Finals, dort unterlag New York aber in sieben Spielen gegen Houston. 1999 fehlte Ewing bei einer weiteren Finals-Teilnahme dann verletzt.

Platz 12: Jeff Hornacek - 140 Playoff-Spiele
Der Forward war in Phoenix und Utah ein wichtiger Rollenspieler und einer der besten Schützen seiner Zeit, doch Utah unterlag sowohl 1997 als auch 1998 gegen Chicago jeweils mit 2-4. Hornacek war da schon Mitte 30 und beendete wenig später seine Karriere.
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Platz 11: Clifford Robinson - 141 Playoff-Spiele
In 18 Jahren verpasste der Forward nur einmal die Playoffs, in seinem Rookie-Jahr 1990 (Detroit) und 1992 (Chicago) verlor er mit Portland. Näher kam er den Finals nicht mehr, nur mit Detroit reichte es 2003 noch einmal für die Conference Finals gegen New Jersey um Jason Kidd (0-4).
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Platz 10: Derrick McKey - 142 Playoff-Spiele
Und noch ein Rollenspieler. McKey spielte mit Seattle und Indiana stets eine gute Rolle in der Postseason, doch mehr als eine Finals-Teilnahme (2000) sprang dabei nicht heraus. McKey definierte sich vor allem über seine Defense und war mehr Zuarbeiter vom Flügel.
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Platz 7: Charles Oakley - 144 Playoff-Spiele
Jordans bester Kumpel in der NBA spielte zwar in Chicago, wurde aber vor den Dynastie-Jahren nach New York getradet, wo er immer wieder mit den Knicks an den Bulls scheiterte. Kaum jemand verkörperte in dieser Zeit den muskelbepackten Power Forward so sehr wie Oakley.
RVR Photos-USA TODAY Sports
Platz 7: Reggie Miller - 144 Playoff-Spiele
Fünf Conference Finals, dazu eine Final-Teilnahme - das ist die Ausbeute von Miller mit den Pacers in seinen 18 Jahren mit der Franchise. 15-mal stand der Guard in den Playoffs, siebenmal wurde zumindest eine Serie gewonnen. Die Pacers waren immer relevant, es reichte aber nie für den großen Wurf. Dreimal gingen die Conference Finals in sieben Spielen verloren.
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Platz 7: George Hill - 144 Playoff-Spiele
Der defensivstarke Guard spielte bei vielen guten Teams, doch sowohl San Antonio, Indiana als auch Milwaukee scheiterten immer vorzeitig. Nur mit LeBrons Cavs reichte es 2018 für die Final-Serie. Dort war sein vergebener Freiwurf in Spiel 1 gegen die Warriors wegbereitend für das berühmte J.R.-Smith-Meme, als dieser den Spielstand vergaß.
Kyle Terada-USA TODAY Sports
Platz 6: Kyle Korver - 145 Playoff-Spiele
Auch Korver war Teil dieses Teams und auch im Vorjahr hatte er als Shooter mit den Cavs gegen die Warriors den Kürzeren gezogen. Die Playoffs erreichte er zudem mit Philly, Utah, Chicago, Atlanta sowie spät in seiner Karriere den Milwaukee Bucks.
Kyle Terada-USA TODAY Sports
Platz 5: Chris Paul - 149 Playoff-Spiele
Einmal Conference Finals, einmal Finals. Das ist die magere Ausbeute des besten Spielmachers seiner Ära. Mit Houston war niemand so nah dran, die fitten KD-Curry-Warriors zu schlagen - bis sich Paul verletzte. Drei Jahre später führte CP3 mit Phoenix 2-0 in den Finals, um dann die folgenden vier Partien an die Bucks abzugeben …
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Platz 4: Sam Perkins - 167 Playoff-Spiele
Perkins scheiterte in den Finals dreimal - mit drei verschiedenen Teams. Und zwar: Den Lakers (1991), den Sonics (1996) und den Pacers (2000) - gegen die Lakers.

Platz 3: James Harden - 175 Playoff-Spiele
Das Image des "Playoff-Choker" kommt nicht von ungefähr, zu oft schaffte es Harden nicht, in den entscheidenden Momenten zu liefern. 2018 war er so nah dran wie seit OKC-Tagen nicht mehr, doch die Warriors gewannen in den Conference Finals das vorweg genommene Endspiel in einem Entscheidungsspiel in Houston - weil die Rockets 27 Dreier am Stück versemmelten.
Troy Taormina-USA TODAY Sports
Platz 2: John Stockton - 182 Playoff-Spiele
Die Jazz dieser Zeit waren ein Phänomen. Sie spielten immer oben mit und profitierten Ende der Neunziger plötzlich davon, dass die Western Conference schwächer wurde. So erreichten die Jazz mit Stockton und Malone erst in ihren Mittdreißigern die Finals, wo aber immer Michael Jordan eine Nummer zu groß war.
Robert Hanashiro-USA TODAY
Platz 1: Karl Malone - 193 Playoff-Spiele
Und Malone? Der ging mit 40 Jahren noch einmal zu den Lakers, um sich neben Kobe und Shaq einen Ring zu ergaunern. Klappte aber nicht, auch weil sich der unkaputtbare Mailman in den Playoffs verletzte. Das zerstrittene Lakers-Team unterlag 2004 völlig überraschend den Detroit Pistons - und Malone hing ringlos die Sneaker an den Nagel.
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