NBA
22.11.2025
Eine Überraschung in der Top 5
Franz erstmals dabei: Das MVP-Ranking nach einem Monat NBA

Franz erstmals dabei: Das MVP-Ranking nach einem Monat NBA
Exakt einen Monat ist die neue NBA-Saison alt. Höchste Zeit für uns, das erste Mal einen Blick auf das MVP-Rennen zu werfen. Mit dabei: Nach vielen Jahren auch mal wieder ein Deutscher.
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Platz 15: Franz Wagner (Orlando Magic) 22,6 Punkte, 6,4 Rebounds und 3,8 Assists
Die Magic sind miserabel in die Saison gestartet, haben sich mittlerweile aber gefangen und spielen endlich den offensiven Basketball, den man sich vor der Saison erhofft hat. Einen wichtigen Anteil daran hat auch der Franz Wagner. Er macht das Spiel schnell, arbeitet gut an den Brettern und übernimmt Verantwortung in den wichtigen Momenten. Dazu haben nur zwei NBA-Spieler bisher mehr Minuten als der Berliner gesammelt.
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Platz 14: Jalen Johnson (Atlanta Hawks): 22,3 Punkte, 9,6 Rebounds und 6,6 Assists
Seitdem Trae Young verletzt fehlt, läuft es bei Atlanta besser, woran Johnson den wohl größten Anteil hat. Er legt Karrierebestwerte in Punkten, Assists, Feldwurf- sowie Dreierquote auf und verpasste zuletzt sogar ein Quadruple-Double nur knapp. Vielleicht sehen wir gerade die Geburt des neuen Franchise-Spieler der Hawks.
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Platz 13: Jalen Brunson (New York Knicks): 28,0 Punkte, 3,5 Rebounds und 6,4 Assists
Der Guard spielt so, wie wir es von ihm gewohnt sind. Er ist stets kontrolliert, nimmt Defensiven gezielt auseinander und punktet konstant. Seine Zahlen sprechen dabei wie immer für sich. Allerdings verpasste er bereits vier Spiele.
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Platz 12: Austin Reaves (Los Angeles Lakers): 28,1 Punkte, 5,1 Rebounds und 7,6 Assists
Der Guard bildet gemeinsam mit Doncic den wohl besten offensiven Backcourt der Liga, auch wenn die Defensive weiterhin seine Achillesferse bleibt. Seine Zahlen in den Luka-losen Spielen sind komplett verrückt (40 Punkte, 10 Assists), generell dürfte seine Produktion durch die Rückkehr von LeBron aber ein wenig zurückgehen.
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Platz 11: Julius Randle (Minnesota Timberwolves): 25,0 Punkte, 7,5 Rebounds und 6,1 Assists
Anthony Edwards ist noch nicht komplett in dieser Saison angekommen, Randle dafür umso mehr. Er legt Zahlen auf wie zuletzt zu Knicks-Zeiten, hat einen starken True-Shooting-Wert von 64 Prozent und wirft so selten den Ball weg wie seit 2016 nicht mehr.
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Platz 10: Donovan Mitchell: (Cleveland Cavaliers): 30,2 Punkte, 4,5 Rebounds und 5,3 Assists
Ohne den erneut verletzten Darius Garland schultert Mitchell die Offensive regelmäßig im Alleingang und legt derzeit so viele Punkte auf wie noch nie in seiner Karriere. Vor wenigen Jahren genügten solche Statistiken noch für den MVP-Award, heute nur noch für Platz zehn.
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Platz 9: Stephen Curry (Golden State Warriors): 27,9 Punkte, 3,6 Rebounds und 4,1 Assists
Der Chefkoch trifft seinen Dreier bisher noch nicht wie gewohnt (38,9 Prozent), dafür legt er so viele Punkte auf wie zuletzt 2022/23. Schon dreimal explodierte er in dieser Saison für 40+ Punkte und zeigt regelmäßig, dass er auch mit 37 Jahren noch der beste Werfer der Welt ist.
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Platz 8: Alperen Sengün (Houston Rockets): 23,4 Punkte, 10,4 und 7,4 Assists
Die Rockets rollen mit ihrem Riesen-Lineup durch die Liga, das von Sengün im Jokic-Stil geführt wird. Der Türke zählt nun endgültig zu den besten Bigs der Liga. Auch der Dreier ist merklich besser geworden.
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Platz 7: Victor Wembanyama (San Antonio Spurs): 26,2 Punkte, 12,9 Rebounds, 4,0 Assists und 3,6 Blocks
Anfang der Saison sah der Franzose wie der MVP aus, dann entschlüsselte ihn die Suns. Davor hatte er sich gerade etwas erholt, als eine Verletzung ihn zurückwarf und wochenlang zum Zuschauen verdammt. Klar ist aber: Mit Wemby in Bestform sind die Spurs für jedes Team ein unangenehmer Gegner.
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Platz 6: Tyrese Maxey (Philadelphia 76ers): 33,4 Punkte, 4,7 Rebounds und 7,9 Assists
Wer hätte bitte geahnt, dass die Sixers auf einmal wieder Spaß machen würden? Embiid spielt fast nie, Paul George erst einmal. Dafür sorgt der Guard in Kombi mit seinem neuen Backcourt-Partner VJ Edgecombe für Staunen. Zuletzt feierte er ein neues Career-High (54) und ist einer der dynamischsten Spieler der Liga.
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Platz 5: Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks): 31,2 Punkte, 10,8 Rebounds und 6,8 Assists
Dass Giannis regelmäßig die Ein-Mann-Offensive der Bucks sein muss, war vor der Saison zu erwarten. Dass sein Team ohne ihn eine Katastrophe ist, ebenso. Er hat die höchste Usage-Rate der Liga (35,4 Prozent) und liegt in Sachen Punkten und Rebounds in den Top-7 ligaweit. Seine Mannschaft rangiert dafür nur auf Platz zehni. Osten.
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Platz 4: Cade Cunningham (Detroit Pistons): 27,3 Punkte, 5,4 Rebounds und 9,9 Assists
Die Pistons sind nach einem durchwachsenen Saisonstart das heißeste Team der Liga (elf Siege in Serie) und auch Cunningham hat noch mal einen ordentlichen Sprung gemacht. Er ist aktuell einer der besten Assistgeber der Liga, gegen die Mavs Anfang November waren es sogar 18 Stück. Macht er so weiter, ist er ein klarer All-NBA-Spieler.
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Platz 3: Luka Doncic (Los Angeles Lakers): 34,6 Punkte, 8,5 Rebounds und 9,0 Assists
Die Lakers sind eine der positiven Überraschungen der Saison - und der Slowene steht im Zentrum dieses Erfolgs. Die 40 Punkte pro Spiel vom Saisonstart konnte er zwar nicht halten, dafür sieht seine Defensive deutlich besser aus als in den vergangenen Jahren. Es wird spannend zu sehen sein, wie seine Rolle sich mit steigenden LeBron-Minuten ändern wird.
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Platz 2: Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder): 32,0 Punkte, 5,1 Rebounds und 6,5 Assists
Der amtierende MVP zeigt, warum er der vielleicht beste Scorer der Liga ist. Seit Oktober 2024 (!) hat er nicht mehr weniger als 20 Punkte in einem Spiel aufgelegt, obwohl er regelmäßig im letzten Viertel auf der Bank sitzt. Er ist das Herz der Thunder, die die Liga in Angst und Schrecken versetzen.
IMAGO/Icon Sportswire
Platz 1: Nikola Jokic (Denver Nuggets): 29,1 Punkte, 13,2 Rebounds und 11,1 Assists
15 Spiele, neun Triple-Doubles, bester Vorlagengeber und bester Rebounder der Liga. Der Serbe spielt mal wieder eine unglaubliche Saison und dominiert die Liga nach Belieben. Und das trotz eines zickenden Handgelenks. Anders als noch in der Vorsaison schlagen sich die Leistungen Jokics aktuell auch in der Bilanz seiner Nuggets nieder (12-3).
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