NBA
05.04.2026
Zwischen Jordan, Chamberlain & Co.
Flagg mischt mit: Die besten Rookie-Scoring-Games der NBA-Geschichte

Flagg mischt mit: Die besten Rookie-Scoring-Games der NBA-Geschichte
Cooper Flagg hat sich mit seinem ersten 50-Punkte-Spiel als Rookie direkt in die Geschichtsbücher gespielt. Nur wenige Spieler in der NBA-Historie haben in ihrer ersten Saison mehr Punkte in einem Spiel erzielt, darunter absolute Legenden wie Michael Jordan oder Wilt Chamberlain.
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Platz 15: Blake Griffin (Los Angeles Clippers, 2011) - 47 Punkte
Der Forward war einer der besten Rookies in diesem Jahrtausend und ist auch bis heute der letzte Frischling, der in seinem ersten NBA-Jahr direkt All-Star wurde. Griffin war Spektakel und sorgte dafür, dass die Clippers von einer Lachnummer einem der relevantesten Teams der Liga wurden.
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Platz 14: Walt Bellamy (Chicago Zephyrs, 1962) - 48 Punkte
Bellamy stand stets im Schatten der großen Center dieser Zeit, also Wilt Chamberlain, Bill Russell oder später auch Nate Thurmond. Trotz Career Stats von 20 Punkten und 13 Rebounds erreichte er nicht einmal ein All-NBA Team und wurde auch nie All-Star.
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Platz 13: Charlie Villanueva (Toronto Raptors, 2006) - 48 Punkte
Charlie V konnte scoren und war einer dieser Power Forwards, die auch einen starken Wurf sein Eigen nannten. Der große Durchbruch gelang allerdings nie, Villanueva war eher ein solider Rollenspieler, der aber meist bei schwachen Teams spielte. Dazu passend: Trotz 656 Partien in der NBA absolvierte er nur neun Playoff-Spiele über genau 36 Minuten (2015 und 2016 mit Dallas).
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Platz 10: Kelly Tripucka (Detroit Pistons, 1982) - 49 Punkte
Tripucka wurde 2x All-Star, auch in seiner ersten Saison. Dann überholte ihn die NBA ein wenig, da er als wenig athletischer Flügel schnell kaum noch eine Rolle hatte. Defensiv ein schwarzes Loch, weswegen Tripucka schnell nur noch eine Randnotiz war, auch wenn er sehr gut scoren konnte (26,5 PPG für Detroit in 82/83).
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Platz 10: Michael Jordan (Chicago Bulls, 1985) - 49 Punkte
"Nur" 49 Punkte sollte man meinen, sein Rookie-Jahr war eine von fünf Spielzeiten, in denen MJ nicht zumindest einmal 50 Punkte machte. Dennoch ist es passend, dass er seinen Rookie-Bestwert ausgerechnet gegen die Detroit Pistons um Isiah Thomas auflegte. Zahlreiche Playoff-Schlachten sollten folgen.
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Platz 10: Trae Young (Atlanta Hawks, 2019) - 49 Punkte
Young hatte eine holprige Rookie-Saison, steigerte sich aber über die Saison. Anfang März spielten die Hawks dann ein Spiel mit vier Verlängerungen gegen Chicago, Young stand satte 56 Minuten auf dem Feld, was in den Jahren danach nur von Pascal Siakam (57) überboten wurde.
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Platz 9: Allen Iverson (Philadelphia 76ers, 1997) - 50 Punkte
Iverson war auch einer dieser Rookies, die sofort bereit waren, seine Scoring-Explosionen gab es aber vor allem erst im April, als es um nichts mehr ging. In fünf der letzten zwölf Spiele erzielte Iverson mindestens 40 Zähler, unter anderem eben auch 50 gegen die Cavs.
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Platz 7: Kareem Abdul-Jabbar (Milwaukee Bucks, 1970) - 51 Punkte
Damals hieß Kareem noch Lew Alcindor - und war umgehend ein MVP-Kandidiat, als er in die Liga kam. 51 Punkte bei nur 25 Wurfversuchen waren eine Ansage und nur der Anfang für einen der besten Spieler aller Zeiten.
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Platz 7: Cooper Flagg (Dallas Mavericks, 2026) - 51 Punkte
Dass Flagg mal so gut wie Kareem werden wird, ist unwahrscheinlich. Dennoch war sein erstes 50-Punkte-Spiel eine Ansage, auch wenn die Saison der Mavericks schon gelaufen ist. Denn: 50 Punkte muss man auch erst einmal machen.
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Platz 6: Elvin Hayes (San Diego Rockets, 1968) - 54 Punkte
28,4 Punkte machte als Rookie im Schnitt, nur vier haben in der NBA-Historie mehr. Es war zeitgleich sein zweitbester Wert seiner langen Karriere, in der unter anderem Teil der einzigen Meisterschaft der Washington Bullets war (1978).
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Platz 5: Elgin Baylor (Minneapolis Lakers, 1959) - 55 Punkte
Eine Legende der frühen NBA-Jahre. In einer sehr weißen Liga ragte der elegante und athletische Forward heraus und bildete über Jahre mit Jerry West ein kongeniales Duo. Nur zur Meisterschaft reichte es nie, weil die Boston Celtics um Bill Russell einfach nicht zu knacken waren.
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Platz 4: Brandon Jennings (Milwaukee Bucks, 2009) - 55 Punkte
Es war gerade einmal sein siebtes NBA-Spiel, als Jennings sensationell den Warriors 55 einschenkte. Der Hype war riesig, aber Jennings wurde dem nie gerecht. Der Guard wurde nie All-Star und kam nie mehr in die Nähe dieser Leistung (zweimal je 37 Zähler). Später bremsten ihn dann Verletzungen aus.
Jeff Hanisch-USA TODAY Sports
Platz 3: Earl Monroe (Baltimore Bullets, 1968) - 56 Punkte
Monroe ist heute eher eine Legende der Knicks, weil er wichtiger Teil der Mannschaft von 1973 war. Seine ersten guten Jahre hatte "Earl, the Pearl" aber in Baltimore machte sich der kleine Guard erstmals einen Namen. Nicht selbstverständlich, schließlich wurde das Spiel damals von Big Men geprägt.
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Platz 2: Rick Barry (San Francisco Warriors, 1965) - 57 Punkte
Der beste Scorer vom Flügel in den Sechzigern und Siebzigern. Barry konnte auf dem Feld alles, war aber nicht immer der einfachste Mitspieler. In seiner Prime verließ Barry sogar die NBA zugunsten der ABA und verschwand so vier Jahre von der Bildfläche. Seine 57 Punkte waren die zweitbeste Ausbeute der Karriere (Career High: 64 im Jahr 1974).
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Platz 1: Wilt Chamberlain (Philadelphia Warriors, 1960) - 58 Punkte
Logisch, auch hier thront Chamberlain über allen. Insgesamt gelangen Wilt sogar fünf 50-Punkte-Spiele in seiner Rookie-Saison, darunter auch gleich zweimal 58 Zähler. Gegen Detroit kamen im Januar 1960 sogar auch noch 42 Rebounds dazu (Rekord: 55).
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