NBA
vor 5 Stunden
Bulls-Legende gleich mehrfach vertreten
Finals-Explosionen: Nur einer scorte mehr als Jordan

Finals-Explosionen: Nur einer scorte mehr als Jordan
Die NBA Finals sind die größtmögliche Bühne für die Superstars, entsprechend sind es auch ausnahmslos sie, die für Scoring-Explosionen verantwortlich sind. Wir blicken auf die besten Ausbeuten in einem Spiel und stellen fest, dass es nur ein 60-Punkte-Spiel gab und dies nicht von Michael Jordan kam.
imago images/ZUMA Wire
Platz 11: Jerry West (Los Angeles Lakers) - 45 Punkte im Jahr 1965
West ist gewissermaßen eine tragische Figur, immer wieder scheiterte er mit den Lakers an den Boston Celtics. So auch 1965, als auch 45 Punkte in Spiel 2 einfach nicht genug waren.
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Platz 11: Wilt Chamberlain (Los Angeles Lakers) - 45 Punkte im Jahr 1970
Auch mit Chamberlain klappte es zunächst nicht. 1970 unterlagen die Lakers mit 3-4 gegen die Knicks. Chamberlain forcierte zumindest Spiel 7 mit einer echten Gala. 45 Punkte und 27 Rebounds wird man wohl nicht mehr so schnell sehen.
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Platz 11: Michael Jordan (Chicago Bulls) - 45 Punkte im Jahr 1998
Utah, Jordan, Game 6. In seinem letzten Playoff-Spiel verwandelte Jordan nicht nur den Gamewinner über Byron Russell, sondern machte eben auch 45 Zähler und brachte sein Team, welches auf dem Zahnfleisch ging, über die Ziellinie.
picture-alliance / dpa
Platz 11: Jerry West (Los Angeles Lakers) - 45 Punkte im Jahr 1966
Noch einmal scorte West 45 Zähler - und wieder unterlagen die Lakers den Celtics, damals in Spiel 4 zur 3-1-Führung. L.A. erreichte zwar noch Spiel 7, unterlag aber dort mal wieder knapp gegen Bill Russell und Co.
US PRESSWIRE
Platz 10: Michael Jordan (Chicago Bulls) - 46 Punkte im Jahr 1992
Jordan auf seinem Peak. Spiel 1 gegen die Blazers brachte das Schulterzucken, doch seine 46 Punkte in Spiel 5 brachten beim Stand von 2-2 so etwas wie die Vorentscheidung für die Bulls. Chicago sollte sich auch hier mit 4-2 durchsetzen.
Sports Illustrated via Getty Images
Platz 9: Stephen Curry (Golden State Warriors) - 47 Punkte im Jahr 2019
Auch Curry hatte mal eine Finals-Explosion, allerdings verloren die Dubs Spiel 3 gegen Toronto und später auch die Serie. Kevin Durant und Klay Thompson fehlten in dieser Partie verletzt.
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Platz 8: Allen Iverson (Philadelphia 76ers) - 48 Punkte im Jahr 2001
Das Step-Over-Game. Das Duell mit Lakers-Guard Ty Lue gehört zur Geschichte, Iverson führte die Sixers zum Sieg nach Verlängerung in Spiel 1 gegen L.A., was die einzige Niederlage für die ShaKobe-Lakers in diesen Playoffs bleiben sollte.
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Platz 6: Bob Pettit (St. Louis Hawks) - 50 Punkte im Jahr 1958
Eines von zwei Jahren, in denen Russells Celtics nicht Meister wurden. Pettit war lange der beste Big der NBA, profitierte in dieser Serie aber auch davon, dass Russell am Knöchel verletzt war. Mit 50 Punkten und 19 Rebounds bescherte er den Hawks den ersten und bisher einzigen Titel in der NBA.
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Platz 6: Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) - 50 Punkte im Jahr 2021
Zusammen mit Pettit hat Giannis das beste Closeout-Game der Finals-Historie. 50 Punkte, 14 Rebounds, 5 Blocks - Antetokounmpo dominierte Spiel 6 und ließ die Bucks gegen Phoenix zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder jubeln.
Jeff Hanisch-USA TODAY Sports
Platz 5: LeBron James (Cleveland Cavaliers) - 51 Punkte im Jahr 2018
Es sollte gegen die Curry-Durant-Warriors nicht reichen, auch weil George Hill an der Freiwurflinie vergab und J.R. Smith den Spielstand vergaß. Dennoch: die 51 Punkte in Spiel 1 von 2018 dürften das kompletteste Finals-Spiel in LeBrons Karriere gewesen sein.
David Richard-USA TODAY Sports
Platz 4: Jerry West (Los Angeles Lakers) - 53 Punkte im Jahr 1969
Noch einmal West gegen die Celtics - und wieder unterlag L.A. nach sieben Spielen. Der Guard war der überragende Mann der Serie, erzielte 53 Punkte in Spiel 1 und wieder reichte es nicht. West wurde sogar zum Finals-MVP gekürt und ist der einzige Spieler, der als Verlierer diese Auszeichnung erhielt.
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Platz 2: Rick Barry (San Francisco Warriors) - 55 Punkte im Jahr 1967
Einer der etwas vergessenen Superstars. Mit 23 Jahren gelangen Barry 55 Punkte in den Finals, dann verabschiedete er sich aber für fünf Jahre in die ABA, die neue Konkurrenzliga der NBA, und verbrachte dort den Großteil seiner besten Jahre.
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Platz 2: Michael Jordan (Chicago Bulls) - 55 Punkte im Jahr 1993
Jordans beste Finals-Serie war die gegen Phoenix, als MJ nach Belieben scoren konnte. 41 Zähler waren es im Schnitt, was für alle Serien zu seinen Top 5 zählt. Die Bulls stellten in Spiel 4 auf 3-1 und setzten sich (mal wieder) in sechs Spielen durch.
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Platz 1: Elgin Baylor (Los Angeles Lakers) - 61 Punkte im Jahr 1962
Auch 1962 schauten die Lakers gegen Boston in die Röhre. In Spiel 5 stellte Forward Baylor den neuen Finals-Rekord auf, der bis heute Bestand hat. Doch L.A. brachte die 3-2-Führung nicht über die Runden und verlor daheim Spiel 7 - nach Verlängerung.
Sports Illustrated via Getty Images