NBA
vor 5 Stunden
Mit LeBron, Harden und Co.
Ex-All-Stars noch auf der Suche: Die besten verbleibenden Free Agents auf allen Positionen

NBA: Sacramento Kings at Houston Rockets
Tag zwei der Free Agency ist vorbei, dazu haben viele Spieler ihre Verträge mit den alten Teams bereits verlängert. Überblick verloren? Da kann es nicht schaden, mal zu schauen, welche Free Agents auf welchen Positionen noch verfügbar sind. Wir blicken auf die Top 5 aller Positionen.
Erik Williams-Imagn Images
POINT GUARD - Platz 5: Pat Spencer (zuletzt Golden State Warriors)
Der ehemalige Hamburger spielte für die Warriors zuletzt fast 20 Minuten im Schnitt und präsentierte sich dabei als solider Rollenspieler. Damit hat er sich für einen neuen Vertrag positioniert, womöglich aber in kleinerer Rolle.
Bill Streicher-Imagn Images
Platz 4: Jordan Clarkson (zuletzt New York Knicks)
Scoren kann der 34-Jährige weiterhin und das half selbst in den Playoffs manchmal dem amtierenden Champion. Wer also noch ein paar Minuten Offense braucht, sollte bei Clarkson zuschlagen.
Brad Penner
Platz 3: Aaron Holiday (zuletzt Houston Rockets)
Fliegt seit Jaren etwas unter dem Radar, doch Holiday ist ein bissiger Verteidiger und kann seine Dreier hochprozentig treffen. An der Seite eines Scorers sicherlich eine gute Option, um die eigene Tiefe etwas aufzupolstern. Im Vorjahr bei den Rockets spielte er zwar nur 14 Minuten im Schnitt, verbuchte dabei aber 5,5 Punkte.
Jayne Kamin-Oncea-Imagn Images
Platz 2: Russell Westbrook (zuletzt Sacramento Kings)
An ihm scheiden sich weiter die Geister. Westbrook kann Spiele an sich reißen, allerdings ist das nicht immer positiv. Braucht den Ball, um effizient zu sein, im hohen Alter ist das aber nicht mehr so gefragt. Was Westbrook aber stets bringt, ist Energie. Dazu ist er fast immer verfügbar, eine wichtige Qualität für die Regular Season.
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Platz 1: James Harden (zuletzt Cleveland Cavaliers)
Harden bewies auch mit 36 Jahren, dass er weiterhin auf höchstem Niveau performen kann. Nach seinem Wechsel nach Cleveland führte der Guard die Cavaliers bis in die Eastern Conference Finals. Mit 23,6 Punkten und 8,0 Assists pro Spiel bleibt Harden einer der besten Playmaker der Liga.
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SHOOTING GUARD - Platz 5: Javonte Green (zuletzt Detroit Pistons)
Kein klassischer Zweier, aber Green hat seinen Dreier stabilisiert und ist weiterhin ein guter, athletischer Verteidiger, der seinen Platz in einer NBA-Rotation haben sollte. Für Detroit absolvierte er im Vorjahr alle 82 Spiele und legte knapp 7 Punkte pro Partie auf.
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Platz 4: Gary Trent Jr. (zuletzt Milwaukee Bucks)
Wenn Trent etwas kann, dann fleißig Dreier werfen. Das ist in der NBA immer gefragt und sollte ihm diesmal mehr als nur das Minimum bescheren. Allerdings: Viel Geld ist auf dem freien Markt nicht mehr unterwegs
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Platz 3: Bradley Beal (zuletzt L.A. Clippers)
Beal absolvierte aufgrund einer schweren Hüftverletzung nur sechs Partien in der abgelaufenen Saison, beim Rebuild der Clippers spielt er keine Rolle mehr. Was hat der Guard noch im Tank? Kann er einem Contender noch gute Minuten von der Bank geben? So wirklich wissen tut man es nicht.
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Platz 2: Anfernee Simons (zuletzt Chicago Bulls)
Einst als Scorer mit Star-Potenzial bezeichnet, gehört Simons weiterhin zu den explosivsten Offensivspielern der Liga. Der Guard kann aus großer Distanz treffen, schwierige Würfe kreieren und jederzeit heiß laufen. In der vergangenen Saison kam er auf 14,3 Punkte pro Partie. An seiner Defensive und Effizienz gibt es jedoch weiterhin Fragezeichen.
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Platz 1: Bennedict Mathurin (L.A. Clippers)
Mathurin fand nach seinem Wechsel zu den Clippers wieder zu alter Stärke zurück. Der Flügelspieler erzielte 17,6 Punkte pro Partie und überzeugte vor allem mit seinem Zug zum Korb und seinem Midrange-Spiel. Auch defensiv bringt der 24-Jährige Qualitäten mit. Als Restricted Free Agent behalten die Clippers jedoch die Kontrolle über seine Zukunft.
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SMALL FORWARD - Platz 5: Spencer Jones (Denver Nuggets)
Der Forward war eine der Entdeckungen der Nuggets in der Vorsaison, nun ist der 25-Jährige aber schon wieder Restricted Free Agent. Denver kann also jedes Angebot mitgehen. Der Forward ist defensiv beschlagen und auch sein Wurf ist zumindest annehmbar.
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Platz 4: Ziaire Williams (zuletzt Brooklyn Nets)
Die schwächste Position der Free Agency, weil sie eben so wertvoll ist. Bei Williams war immer viel Potenzial gegeben, wirklich abrufen konnte er es aber noch nie. Legte für Brooklyn im Vorjahr gut zehn Punkte im Schnitt auf und stabilisierte seinen Wurf etwas. Vielleicht ein Kandidat für ein Team im Rebuild.
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Platz 3: Khris Middleton (zuletzt Dallas Mavericks)
Den Mitteldistanzwurf wird er immer haben. Middleton hat zwar abgebaut, dennoch weiß der ehemalige Meisterspieler der Bucks noch immer, wo der Korb hängt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass Middleton einem Contender noch immer 10-15 gute Minuten pro Abend geben kann. Schließt er sich nun Giannis in Miami an?
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Platz 2: Tari Eason (Houston Rockets)
Wo Eason ist, gibt es Chaos. Der Forward besitzt sehr schnelle Hände, steht oft in Passwegen und bringt offensive Unberechenbarkeit - allerdings für beiden Seiten. Für seine Athletik schleißt er schwach am Korb ab, dennoch ein wichtiger Spieler für die Rockets im Vorjahr. Als Restricted Free Agent ist seine Verhandlungsposition allerdings schlecht.
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Platz 1: LeBron James (zuletzt Los Angeles Lakers)
Auch mit 41 Jahren zählt LeBron James noch zu den besten Spielern der NBA. Der Superstar kam in der vergangenen Saison auf 20,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 7,2 Assists pro Partie. Zwar zeigen sich erste Alterserscheinungen, dennoch bleibt James einer der komplettesten Spieler der Liga.
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POWER FORWARD - Platz 5: Kenrich Williams (zuletzt Oklahoma City Thunder)
Fiel etwas der Tiefe der Thunder zum Opfer, doch wenn "Kenny Hustle" seine Chance bekam, dann enttäuschte er nicht. Williams kann diverse Positionen verteidigen und offensiv seine Dreier treffen.
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Platz 4: Rui Hachimura (zuletzt Los Angeles Lakers)
Der Japaner ließ in den Playoffs mal wieder von draußen die Netze glühen, dennoch sucht der Forward weiter ein neues Team. Hachimura ist ein guter Scorer, der vermutlich aber eher von der Bank kommen sollte. Wer noch Shotmaking sucht, der sollte an dieser Stelle fündig werden.
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Platz 3: Jonathan Kuminga (zuletzt Atlanta Hawks)
Kuminga zeigte nach seinem Wechsel nach Atlanta zwar gute Ansätze, konnte seine Leistungen aber nicht konstant bestätigen. Dennoch besitzt der 23-Jährige enormes Potenzial als explosiver Slasher und Eins-gegen-eins-Scorer. Mit 12,2 Punkten und 5,6 Rebounds pro Partie bleibt Kuminga ein spannendes Projekt.
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Platz 2: Peyton Watson (Denver Nuggets)
Watson feierte in Denver seine Breakout-Saison. Der athletische Forward punktete zuverlässig, traf über 41 Prozent seiner Dreier und überzeugte gleichzeitig als Verteidiger. Seine Länge und Vielseitigkeit machen ihn zu einem modernen Flügelspieler. Denver kann als Restricted Free Agent jedes Angebot matchen.
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Platz 1: Draymond Green (zuletzt Golden State Warriors)
Green zählt auch im Herbst seiner Karriere noch zu den besten Verteidigern der Liga. Der Forward überzeugt mit Spielintelligenz, Führungsqualitäten und starkem Passspiel. Offensiv steht er zwar weniger im Mittelpunkt, defensiv bleibt sein Einfluss enorm.
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NBA: Play-In-Memphis Grizzlies at Golden State Warriors
Cary Edmondson-Imagn Images
Platz 4: Kevon Looney (zuletzt New Orleans Pelicans)
Offensiv-Rebounds sind seine Domäne, ansonsten eher behäbig auf den Beinen. Der ehemalige Warriors-Big spielte in New Orleans kaum eine Rolle, doch mit seiner Erfahrung sollte er für ambitionierte Teams in einer Backup-Rolle dennoch interessant sein.
Darren Yamashita-Imagn Images
Platz 3: Nick Richards (zuletzt Chicago Bulls)
Der Inbegriff eines soliden Backup-Centers. Richard sticht nicht raus, er macht unter den Körben seine Sache einfach nur solide. Davon gibt es in der NBA aber viele, weswegen Richards noch immer auf dem Trockenen sitzt. Bislang konnte er sich noch nirgends richtig festspielen.
IMAGO/Icon Sportswire
Platz 2: Andre Drummond (zuletzt Philadelphia 76ers)
Der Ex-All-Star gab nun einige Jahre den Backup von Joel Embiid und wirkte hier bisweilen überqualifiziert. 20-25 Minuten hat Drummond eigentlich im Tank, dazu kann der Rebound-Spezialist plötzlich auch Dreier werfen.
Bill Streicher-Imagn Images
Platz 1: Jalen Duren (Detroit Pistons)
Mit gerade einmal 22 Jahren gehört Jalen Duren zu den spannendsten Free Agents des Sommers. Der Center legte 19,5 Punkte und 10,5 Rebounds im Schnitt auf und zählt zu den explosivsten Big Men der NBA. Vor allem als Finisher am Ring und Rebounder überzeugt Duren. Trotz schwächerer Playoffs dürfte Detroit alles daran setzen, ihn langfristig zu halten.
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