Basketball - EuroLeague
08.03.2026
Enorme Unterschiede innerhalb der Liga
EuroLeague-Budgets enthüllt: Bayern abgeschlagen, Top-Teams enteilt

EuroLeague-Budgets enthüllt: FC Bayern nur Mittelfeld, Top-Teams enteilt
Die EuroLeague bleibt ein finanzielles Haifischbecken: Während einige Teams mit riesigen Budgets um den Titel kämpfen, müssen andere mit deutlich geringeren Mitteln auskommen. BasketNews hat die Klubausgaben der Saison 2025/26 umfassend analysiert - mit teils überraschenden Ergebnissen. Hier ist die Rangliste der EuroLeague-Teams, basierend auf ihren Netto-Investitionen in Spieler- und Trainergehälter.
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20. ASVEL Villeurbanne: Zwischen 4,5 und 5,0 Millionen Euro
Dass es den Franzosen finanziell nicht gut geht, ist bekannt. Der Abschied aus der EuroLeague gilt als gesichert. Kurios: ASVEL gibt laut EL-Regularien zu wenig aus, darf aber aufgrund der Regeln der französischen Liga nicht mehr ausgeben.
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19. Virtus Bologna: Zwischen 7,5 und 8 Millionen Euro
Die Italiener geben weniger als im Vorjahr aus, dafür passt das Team besser zusammen. Bologna ist auch dank Ex-Bayer Carsen Edwards auf Tuchfühlung zu den Play-Ins.
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18. Paris Basketball: 8,0 Millionen Euro
Die Pariser verloren im Sommer fast ihr komplettes Team, für Ersatz musste mehr Geld in die Hand genommen werden. Die Postseason wird es diesmal nicht, aber damit rechneten aufgrund des großen Umbruchs auch nur die Wenigsten.
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17. Baskonia: Zwischen 8,0 und 8,5 Millionen Euro
Die Basken haben einen vergleichsweise kleinen Etat zur Verfügung, profitieren aber von Steuervergünstigungen im Baskenland. Mit den Playoff-Teams kann Baskonia aber erneut nicht mithalten, dafür müsste schon sehr viel zusammenpassen. Dafür wurde der spanische Pokal gewonnen.
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16. Zalgiris Kaunas: Zwischen 8,5 und 9,0 Millionen Euro
Das ist in Litauen der Fall, wo Zalgiris um die direkte Playoff-Qualifikation kämpft. Garant hierfür ist Sylvain Francisco, der überraschend in Kaunas verlängerte und sich zu einem der besten Guards der EuroLeague entwickelt hat.
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15. FC Bayern München: 9,0 Millionen Euro
Die Bayern stehen genau da, wo sie anhand der Lohnkosten zu verorten sind. Im Vergleich zum Vorjahr geben die Bayern (dank SAP Garden) sogar mehr aus, doch für die Playoffs wird es nicht reichen. Dabei ist zu bedenken: Einer der Topverdiener in Rokas Jokubaitis konnte noch kein Spiel absolvieren.
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14. Maccabi Tel Aviv: 9,0 bis 9,5 Millionen Euro
Einheimische Spieler sind für Maccabi teuer, Ausländer sind dagegen 50 Prozent günstiger. Entsprechend haben die Israelis nicht selten prominente US-Stars wie Lonnie Walker im Team.
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13. Valencia Basketball: 9,5 Millionen Euro
Der EuroCup-Aufsteiger hat gefestigte Strukturen und eine brandneue Arena. Damit lässt sich arbeiten und dank weniger Veränderungen im Kader spielen die Spanier sogar etwas überraschend um die Playoffs mit.
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11. Armani Mailand: 13,5 bis 14 Millionen Euro
An dieser Stelle gibt es einen größeren Sprung, in Mailand sitzt das Geld traditionell recht locker, auch wenn dies kaum sportlichen Erfolg gibt/gab. Auch in dieser Saison dürften maximal die Play-Ins das Höchste der Gefühle sein.
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11. AS Monaco: 13,5 bis 14 Millionen Euro
Die Monegassen haben Stars wie Mike James oder Daniel Theis, dafür aber nur einen Mini-Kader. Der Verein lebte lange auf großem Fuß, nun können die Gehälter nicht mehr pünktlich bezahlt werden. Möglich, dass im Sommer deutlich abgespeckt werden muss.
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9. FC Barcelona: 14,5 Millionen Euro
Die Katalanen gaben auch schon einmal mehr aus, dennoch handelt es sich hier nicht um eine Kirchenmaus. Im Sommer kamen mit Will Clyburn und Toko Shengelia teure Routiniers, auch ein Kevin Punter ist nicht günstig. Barca zählt wieder zum Pulk, der um die Playoffs kämpft.
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9. Partizan Belgrad: 14,5 Millionen Euro
Die Serben sind die Enttäuschung der Saison und waren in dieser Chaossaison sogar einige Zeit Letzter. Partizan wird unter anderem vom Staat selbst gesponsert, sportlich führt das aber nicht zu den gewünschten Resultaten.
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7. Roter Stern Belgrad: 16,0 bis 16,5 Millionen Euro
Gleiches gilt auch für den Lokalrivalen Roter Stern, die deutlich besser dastehen. Zvezda will in dieser Saison erstmals die Playoff-Qualifikation schaffen, die Chancen dafür stehen nicht schlecht.
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7. Fenerbahce: 16,0 bis 16,5 Millionen Euro
Mit ähnlichen Kosten gelang im Vorjahr der Titelgewinn, in der Zwischenzeit haben einige Teams aber finanziell nachgelegt. Fener verlor zwar mit Nigel Hayes-Davis den Star, dennoch ist der Titelverteidiger auch in dieser Saison wieder Erster.
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5. Dubai Basketball: 18,0 bis 18,5 Millionen Euro
Wer dachte, dass es das neue Team aus der Wüste ruhig angehen lässt, war schief gewickelt. Die Araber buttern in ihrer ersten EL-Saison ordentlich in den Kader, was bei Namen wie Dzanan Musa, Aleksa Avramovic oder Filip Petrusev nicht besonders verwundert.
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5. Anadolu Efes: 18,0 bis 18,5 Millionen Euro
Es ist eine Seuchensaison für die Türken, die mit Nick Weiler-Babb, Isiaia Cordinier oder Jordan Loyd massiv aufrüsteten, aber durch unfassbares Verletzungspech einfach nicht in Schwung kamen. Rang 17 ist eine absolute Enttäuschung für den Spitzenklub vom Bosporus, der in dieser Saison den Titel holen wollte.
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4. Real Madrid: 18,5 bis 19,0 Millionen Euro
Die Königlichen mischen finanziell seit vielen Jahren oben mit, die Fußballabteilung sorgt für die Querfinanzierung. Spieler wie Mario Hezonja, Walter Tavares oder Facundo Campazzo wollen eben bezahlt werden. Unter dem neuen Coach Sergio Scariolo ist der Heimvorteil möglich.
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3. Hapoel Tel Aviv: 19,5 bis 20,0 Millionen Euro
Der Neuling machte Vasilije Micic einfach so zum bestbezahlten Spieler der EuroLeague, zahlreiche namhafte Spieler kamen nach dem EuroCup-Erfolg. Besitzer Ofer Yannay hat tiefe Taschen und will in Tel Aviv Erfolg um jeden Preis.
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2. Olympiakos Piräus: 22,0 bis 22,5 Millionen Euro
Seit Jahren rennt Olympiakos nun dem Titelgewinn hinterher, dafür wird weiter fleißig in Spieler investiert. Sasha Vezenkov ist weiterhin einer der Top-Verdiener der Liga, dazu haben die Griechen um den Forward ein echtes Ensemble aufgebaut.
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1. Panathinaikos Athen: 26,5 bis 27,0 Millionen Euro
Dimitrios Giannakopoulos ist für Wutausbrüche, kernige Ansagen und ein dickes Scheckbuch bekannt. Der Pana-Besitzer liebt große Namen und Stars, das hat natürlich seinen Preis. Nach der Enttäuschung im Vorjahr muss in dieser Saison wieder der Titel her.
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