NBA
vor 4 Stunden
Vier Teams unter zwei Prozent Wahrscheinlichkeit
Es geht noch glücklicher als mit Flagg: Die unwahrscheinlichsten Draft-Lottery-Sieger

Es geht noch glücklicher als mit Flagg: Die unwahrscheinlichsten Draft-Lottery-Sieger
Heute Abend steigt die NBA Draft Lottery. Im Vorjahr waren die Dallas Mavericks mit einer minimalen Chance der glückliche Sieger. Nur wenigen Teams in der Geschichte fiel ein solches Glück in den Schoß. Wir blicken auf die größten Glückspilze seit der Einführung 1990.
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12. Houston Rockets 2002: Yao Ming (8,90%)
Ein Lottery-Resultat mit nachhaltigem Einfluss. Ming verbrachte alle neun Karrierejahre bei den Texanern und schaffte in jeder (verletzungsfreien) Saison ins All-Star-Spiel. Eine hartnäckige Fußverletzung setzte seiner Karriere ein vorzeitiges Ende. Dennoch wurde der Center letztlich in die Hall of Fame aufgenommen und die Rockets sind bis heute das wohl beliebteste Team in China.

11. Toronto Raptors 2006: Andrea Bargnani (8,80%)
Als moderner Big Man mit solidem Jumpshot hatte der Italiener eigentlich alle Anlagen für eine gute NBA-Karriere im 21. Jahrhundert. Fehlender defensiver Einfluss und zahlreiche Ausfälle limitierten seinen Einfluss allerdings enorm.
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10. Milwaukee Bucks 2005: Andrew Bogut (6,30%)
Als kommender Star angekündigt kam Bogut in Milwaukee nie über eine solide Position als Rollenspieler hinaus. Immerhin schnappte er sich 2015 mit den Warriors einen Titelring.
Robert Deutsch-USA TODAY Sports
9. New Orleans Pelicans 2019: Zion Williamson (6,0%)
Seit nunmehr sieben Jahren ist Williamson der Eckpfeiler der Pelicans-Franchise. Der möglicherweise gehypteste College-Absolvent der NBA-Geschichte folgte in New Orleans auf Anthony Davis, laborierte aber wie dieser ebenfalls an zahlreichen Verletzungen. Der große Durchbruch auf individueller wie kollektiver Ebene steht noch aus.
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8. Portland Trail Blazers 2007: Greg Oden (5,30%)
Zu jener Zeit galten die Trail Blazers mit dem Gewinn der Lottery als große Glückspilze. Heute würde man aber wohl eher von Verlierern reden. Oden, der in jenem Jahr vor Kevin Durant nominiert wurde, lief nur 105 Mal in der NBA auf. Bereits 2014 hing er seine Schuhe wegen schwerer anhaltender Knieprobleme an den Nagel.

7. New Jersey Nets 2000: Kenyon Martin (4,40%)
Martin spielte vier Jahre in New Jersey, ehe er sich einen Namen in Denver machte. Der einmalige All-Star sollte die hohen Anforderungen aber ebenfalls nie wirklich erreichen können.

6. Atlanta Hawks 2024: Zaccharie Risacher (3,00%)
Die Chance auf den Toppick 2024 war auch für die Hawks nur sehr gering. Bitter allerdings, dass der Draft als einer der schlechteren in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Risacher wartet noch auf seinen Durchbruch in Atlanta.
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5. Cleveland Cavaliers 2011: Kyrie Irving (2,80%)
Eigentlich hatte Irvings Pick den Clippers zugestanden, die die minimale Wahrscheinlichkeit auf die Nr. 1-Auswahl jedoch riskierten und den späteren Superstar und NBA-Champion rückblickend für zwei Rollenspieler verscherbelten.
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4. Dallas Mavericks 2025: Cooper Flagg (1,80%)
Nach dem vermasselten Trade von Luka Doncic wähnten sich die Dallas Mavericks eigentlich bereits in einer tiefen Krise. Der glückliche Draft von Cooper Flagg änderte das Narrativ prompt. Mit überragenden 21,0 Punkten gewann der US-Amerikaner ebenfalls das knappe ROY-Rennen gegen Ex-Duke-Kollege Kon Knueppel.
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3. Cleveland Cavaliers (2014): Andrew Wiggins (1,70%)
Wiggins absolvierte nie ein Spiel für Cleveland, wurde stattdessen umgehend nach Minnesota getradet, wo auch er zum besten Rookie gewählt wurde. Bis heute gilt Wiggins als zuverlässiger Flügelspieler, der trotz großartiger Anlagen den ganz großen Durchbruch jedoch nie geschafft hat.
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2. Chicago Bulls 2008: Derrick Rose (1,70%)
Es war die Feel-Good-Story der NBA. Derrick Rose, geboren und aufgewachsen in Chicago, wurde durch einen historischen Zufall auch von den Bulls an erster Stelle gedraftet. In seiner Heimatstadt gewann der spektakuläre Point Guard sofort den ROY-Award.
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1. Orlando Magic 1993: Chris Webber (1,52%)
Tatsächlich wurde Webber einst von den Orlando Magic gedraftet, aber umgehend nach Golden State verschifft. Im Gegenzug kam unter anderem Penny Hardaway nach Florida, wo er zusammen mit Shaquille O'Neal eine Ära prägen sollte. 1995 schafften es die Magic bis in die Finals, scheiterten dort allerdings an den Rockets (0-4).
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