Basketball - BBL
vor 22 Stunden
Sieben Bamberger dabei
Einer wurde später NBA-Champion: Alle Finals-MVPs der BBL-Geschichte

Einer wurde später NBA-Champion: Alle Finals-MVPs der BBL-Geschichte
Seit seiner Einführung im Jahr 2010 ist der Finals-MVP-Award eine der begehrtesten Trophäen in Basketball-Deutschland. Wir blicken auf alle vergangenen Gewinner - zu denen auch ein heutiger NBA-Champion gehört.
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2026: Justin Bean (Berlin)
Bean führte die Albatrosse in drei der fünf Spiele in Punkten an und lieferte auch defensiv einen wichtigen Beitrag. Weil die Guards in der Finalserie abfielen, war die Wahl klar.
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2025: Shabazz Napier (Bayern)
In Abwesenheit des dauerverletzten Carsen Edwards übernahm der langjährige NBA-Profi die Verantwortung und führte die Münchner über eine zehrende Finalserie über fünf Spiele zu ihrer siebten Meisterschaft.
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2024: Carsen Edwards (Bayern)
Noch im Jahr zuvor konnten die Münchner durchaus auf ihren flinken Point Guard vertrauen. Edwards erzielte starke 18,3 Punkte pro Spiel in den vier Finalpartien gegen Berlin, inklusive 29 Zählern im Closeout-Spiel-4.
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2023: Yago dos Santos (Ulm)
Nur ein Jahr spielte der Brasilianer in der Bundesliga. Mehr brauchte er aber auch gar nicht, um Basketball-Deutschland für sich zu gewinnen. Dos Santos war der Schlüsselspieler der Ulmer Überraschungsmannschaft und wurde folgerichtig auch zum Finals-MVP gewählt. In den vier Spielen gegen Bonn erzielte er durchschnittlich 16,8 Punkte sowie 7,0 Vorlagen.
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2022: Johannes Thiemann (Berlin)
Der Welt- und Europameister war auch damals nicht für verrückte Basketballstatistiken bekannt. Dafür umso mehr für defensive Stabilität; und auch offensiv weiß man stets, was man an ihm hat. 8,8 Punkte in den vier Partien gegen die Bayern genügten für den Final-Award. Mit ursächlich dafür dürfte auch die hervorragende Leistung im entscheidenden vierten Spiel gewesen sein, als er mit 15 Punkten bei nur sechs Würfen zum Matchwinner avancierte.
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2021: Jayson Granger (Berlin)
Die Wahl auf Granger fiel, weil dieser im vierten und entscheidenden Spiel bei den Bayern mal eben 29 Punkte aus dem Handgelenk schüttelte. Zuvor war der Guard eher als Ballverteiler aufgefallen.
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2019: Nihad Djedovic (Bayern)
In dieser Saison verloren die Bayern kein einziges Spiel, Djedovic erzielte gegen sein Ex-Team Alba über 15 Punkte im Schnitt und traf 53 Prozent seiner Würfe. Die Bayern gewannen aber die drei Spiele jeweils nur mit maximal fünf Zählern.
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2018: Danilo Barthel (Bayern)
Der zweite Bayern-Streich und diesmal fiel die Wahl auf Big Man Danilo Barthel, der der erste gebürtige Deutsche als Finals-MVP war. In vier der fünf Duelle mit Alba punktete der Forward zweistellig, am Ende waren es 12,8 Punkte.
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2017: Fabien Causeur (Bamberg)
Ähnlich dominant war Bamberg auch 2017. Diesmal war es der Franzose Causeur, der den Takt in "Freak City" vorgab und durchschnittlich 14 Punkte für die Franken verbuchte. Oldenburg wurde 3-0 mit durchschnittlich über 20 Punkten abgefertigt.
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2016: Darius Miller (Bamberg)
Wanamaker war noch da, aber Darius Miller verwandelte im Finale 16 von 19 Dreiern - das sieht man auch nicht alle Tage. Auf dem Weg zum Titel verlor Bamberg kein einziges Spiel, Würzburg, Bayern und Ulm wurden allesamt gesweept.
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2015: Brad Wanamaker (Bamberg)
Ein Jahr später hatten wieder die Bamberger einen elitären Spielmacher in Wanamaker, der es auch in die NBA schaffen sollte. 12,4 Punkte sowie 6,0 Assists waren seine Argumente, Bamberg setzte sich in einer engen Serie mit 3-2 gegen die Bayern durch.
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2014: Malcolm Delaney (Bayern)
Sweep für Delaney, der schon in der Hauptrunde zum MVP gewählt wurde und dann auch die Finals-MVP-Trophäe in die Luft reckte. Der Spielmacher war der mit Abstand beste Spieler der Liga. Später sollte er auch noch einen Vertrag in der NBA als Backup von Dennis Schröder bei den Atlanta Hawks erhalten.
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2013: Anton Gavel (Bamberg)
Auch Oldenburg wurde vom Serienmeister gesweept, verlor aber alle drei Spiele mit maximal drei Zählern. Gavel schnappte sich die Trophäe dank zahlreicher Big Plays, obwohl er nur 9 Zähler im Schnitt erzielte. Der gebürtige Slowake war nach seiner Einbürgerung der erste Deutsche, der den Award abstaubte.
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2012: P.J. Tucker (Bamberg)
In der NBA stand Tucker im Angriff meist in der Ecke, in der BBL waren es in den Finals gegen Ulm satte 18,4 Punkte im Schnitt für den Spätberufenen. Dazu kamen 7 Rebounds und eine Quote von 69 Prozent aus dem Feld. Bamberg sweepte Ulm in drei Spielen.
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2011: Kyle Hines (Bamberg)
Wieder brauchte Bamberg fünf Spiele, diesmal gegen Berlin. "Karl-Heinz" wie ihn die Bamberger liebevoll nannten, war zwar kein begnadeter Scorer, doch seine überragende Defense (2,2 Blocks im Schnitt) machte den Unterschied aus.
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2010: Casey Jacobsen (Bamberg)
Es war der zweite Streich für den US-Amerikaner, der schon 2007 den Award einheimste. Gut 14 Punkte legte der ehemalige NBA-Zweitrundenpick beim 3-2-Erfolg gegen die Skyliners auf.
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