NCAA
06.04.2026
Nur die wenigsten gingen mit dem Titel
Einer überstrahlt alles: Die besten One-and-Dones der College-Geschichte

Einer überstrahlt alles: Die besten One-and-Dones der College-Geschichte
Die One-and-Done-Ära auf dem College wurde zuletzt von der NIL-Ära abgelöst, nur die Allerbesten bleiben nur ein Jahr auf der Uni, bevor sie sich in die NBA verabschieden. Wir blicken auf die besten College-Freshmen, die dann sofort den Sprung in die NBA wagten.
Corbis/Icon Sportswire via Getty Images
Platz 15: Ben Simmons (LSU, 2015/16)
Irgendwie war sein Aufenthalt auf dem College ein Missverständnis, dennoch legte Simmons 19 Punkte und knapp zwölf Rebounds im Schnitt auf. Der Australier war dominant, gleichzeitig war das Team absolut nicht konkurrenzfähig und verpasste sogar das NCAA-Tournament komplett.
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Platz 14: Chet Holmgren (Gonzaga, 2021/22)
15 Punkte, fast zehn Rebounds und vier Blocks - Holmgren war ein Biest auf dem College, der zudem unglaublich effizient agierte. An ihm lag es letztlich nicht, dass Gonzaga schon im Sweet 16 gegen Arkansas überraschend früh die Segel streichen musste.
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Platz 13: Lonzo Ball (UCLA, 2016/17)
Lonzo auf dem College war Must-Watch-TV, vieles erinnerte an den jungen Jason Kidd. UCLA war Showtime und Ball eine Triple-Double-Maschine. 15/6/8 legte Ball auf, sein Team musste sich aber im Sweet Sixteen gegen hochwertiges Kentucky-Team um De’Aaron Fox und Bam Adebayo geschlagen geben.
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Platz 12: John Wall (Kentucky, 2009/10)
Wall führte ein klassisches John-Calipari-Team mit vielen Freshmen an, darunter auch ein junger Center namens DeMarcus Cousins. Der Point Guard war aber der Star und führte die Wildcats mit durchschnittlich 16,6 Punkten und 6,5 Assists bis ins Elite Eight.
US PRESSWIRE
Platz 11: Michael Beasley (Kansas State, 2007/08)
26,2 Punte und 12,4 Rebounds legte Beasley auf dem College auf, kein Wunder, dass die Miami Heat im Draft an Position zwei zuschlugen. In der NBA konnte sich der talentierte Scorer aber aus diversen Gründen nicht durchsetzen, zumeist stand er sich dabei selbst im Weg.
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Platz 10: Kevin Love (UCLA, 2007/08)
Westbrook, Collison, Mbah a Moute - und Kevin Love. UCLA hatte ein bärenstarkes Team beisammen, Love stach dabei aber klar heraus. Kaum zu stoppen unter dem Korb, ein solider Wurf und seine berühmten Outlet-Pässe aus der eigenen Hälfte. Love war einfach zu gut für College-Basketball (17,5 PPG, 10,6 RPG).
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Platz 9: Derrick Rose (Memphis, 2007/08)
D-Rose hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, doch im Laufe der Saison entwickelte sich der Guard zum eindeutigen Nummer-eins-Pick. Im Finale setzte es eine bittere Niederlage gegen Kansas. Inzwischen wurde dies aber annulliert, da nachgewiesen wurde, dass jemand anderes den SAT-Test für Rose machte und sein Bruder kostenlos mit dem Team reiste.
US PRESSWIRE
Platz 8: Jahlil Okafor (Duke, 2014/15)
Auf dem College war Okafor als Brettcenter kaum zu stoppen, doch die NBA hatte sich da schon weiterentwickelt. Sein Jumper war wacklig, die Defense fragwürdig, doch auf dem College spielte das keine Rolle und Okafor führte Duke zum Titel.
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Platz 7: Trae Young (Oklahoma, 2017/18)
Mit 27,4 Punkten und 8,7 Assists wurde Young der erste Spieler, die die NCAA bei den Punkten als auch Assists anführte. Curry-Vergleiche wurden aufgrund seiner langen Dreier schnell herangezogen, auch wenn die Sooners nur bedingt erfolgreich waren.
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Platz 6: Cooper Flagg (Duke, 2024/25)
In den ersten Monaten war Flagg noch nicht einmal 18 Jahre alt und doch war er umgehend einer der besten Spieler des Landes. 19 Punkte, über sieben Rebounds und vier Assists, Flagg machte für die Blue Devils alles, doch im Halbfinale zerbröselte Duke auf unerklärliche Art und Weise (kein Field Goal in zehn Minuten) gegen Houston.
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Platz 5: Greg Oden (Ohio State, 2006/07)
Nein, es war kein Zufall, dass Oden vor Durant im Draft ausgewählt wurde. Der Big Man war unter dem Korb offensiv wie defensiv eine Macht, es wurde Vergleiche mit Patrick Ewing gezogen. Zusammen mit Mike Conley führte Oden OSU ins Finale, wo erst Florida mit Al Horford und Joakim Noah das Stoppschild setzte. Odens Stats: 15,7 PPG, 9,6 RPG, 3,3 BPG
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Platz 4: Kevin Durant (Texas, 2006/07)
Im gleichen Jahr spielte auch Durant eine absurd gute Saison für Texas (25,8 PPG, 11,1 RPG), doch das frühe Ausscheiden mit den Longhorns in Runde zwei sorgte für Zweifel. Letztlich wurde damals immer lieber ein Center gedraftet, weswegen KD gegen Oden den Kürzeren zog.
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Platz 3: Zion Williamson (Duke, 2018/19)
Es war ein Zirkus, was Zion und Duke in diesem Jahr veranstalteten, neben ihm spielten auch noch die gehypten R.J. Barrett und Cam Reddish. Der Headliner war aber stets Zion, dessen Athletik und Spielintelligenz zum Träumen einluden. Aber: Auch er konnte Duke nicht zum Titel führen - trotz 22,6 Punkten, 8,9 Rebounds, 2,1 Steals und 1,8 Blocks im Schnitt.
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Platz 2: Carmelo Anthony (Syracuse, 2002/03)
Während die NBA von LeBron James träumte, räumte Melo auf dem College alles ab und setzte den One-and-Done-Standard. Es gab auch Stimmen, die in Anthony die "sicherere Sache" sahen, weil er körperlich überragend war und auch sein Spiel sehr reif wirkte. 22,2 Punkte, zehn Rebounds und knapp zwei Steals im Schnitt erzielte Melo und führte Syracuse zum Titel.
USA TODAY Sports
Platz 1: Anthony Davis (Kentucky, 2011/12)
Es gab nichts, was AD für Kentucky nicht tat. Spieler des Jahres, Verteidiger des Jahres, Most Outstanding Player im Finale - Davis räumte mit den Wildcats alles ab, stellte nebenbei noch einen Block-Rekord auf (4,7 im Schnitt) und verbuchte mit 14 Zählern und 10 Rebounds ein Double-Double. Einen solch dominanten Freshman auf dem College gab es noch nie - und wurde seither auch nicht mehr gesehen.
IMAGO/USA TODAY Network