NBA
24.02.2026
Kann Jokic zu weiteren Legenden aufschließen?
Einer gewann häufiger als Jordan: Alle Mehrfach-Gewinner des MVP-Awards

Einer gewann häufiger als Jordan: Alle Mehrfach-Gewinner des MVP-Awards
Seit 1955 wird in der NBA ein MVP-Award vergeben. 15 Spieler konnten diesen mehr als nur einmal gewinnen. Michael Jordan wurde fünfmal ausgezeichnet, einer kann dies aber sogar noch toppen. Wir zeigen alle Mehrfach-Gewinner.
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2x MVP: Giannis Antetokounmpo (2019, 2020)
Der Grieche ist beständig unter den Top 5, in den vergangenen Jahren ging der Bucks-Star aber leer aus. 2019 und 2020 gewann der Forward vor dem Titel mit den Bucks zwei Awards, 2020 wurde er auch Verteidiger des Jahres.
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2x MVP: Steve Nash (2005, 2006)
Seine Wahlen waren etwas umstritten, der Kanadier profitierte neben dem genialen Offensiv-Coach Mike D’Antoni auch vom Wegfallen der Handchecking-Regel. Aus einem All-Star wurde mit 30 Jahren plötzlich ein dauerhafter All-NBA-Gast.
Kirby Lee-USA TODAY Sports
2x MVP: Karl Malone (1997, 1999)
Mit erst 34 Jahren gewann der Mailman seinen ersten MVP-Award, die Wähler hatten eine gewisse Jordan-Müdigkeit. Ein Jahr später siegte Malone erneut, in der Lockout-Season, als viele Stars außer Form waren, überzeugte der Power Forward mit gewohnter Fitness und Konstanz.
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2x MVP: Stephen Curry (2015, 2016)
2016 wurde Curry der erste einstimmige MVP, der Warriors-Star entfachte in dieser Zeit mit seinem Team einen Hype, den es zuvor selten gegeben hatte. Die Ankunft von Kevin Durant sowie Verletzungen verhinderten womöglich mehr MVPs.
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2x MVP: Tim Duncan (2002, 2003)
Auch bei Duncan wirken zwei MVPs fast schon wenig, doch The Big Fundamental war eben ein absoluter Teamplayer und nicht einmal immer der beste Scorer seines Teams. Anfang des Jahrtausends war dem aber so, danach verlor Duncan durch eine Knieverletzung einen Teil seiner Athletik.
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2x MVP: Bob Pettit (1956, 1959)
Einer der besten Spieler der frühen NBA-Jahre, der Forward war ein echter Kraftprotz unter dem Korb und führte die Hawks auch zu einem Titel - und zwar 1958 gegen die schier unschlagbaren Celtics um Bill Russell.
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3x MVP: Larry Bird (1984-1986)
Als Bird seine drei MVPs einsackte, waren die Celtics eines der besten Teams aller Zeiten. Der Forward glänzte mit unwiderstehlichem Spielverständnis und war einer der ersten Point Forwards der Ligahistorie.
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3x MVP: Magic Johnson (1987, 1989, 1990)
Ewiger Rivale von Bird? Natürlich Magic Johnson, dem die zweite Hälfte der Dekade gehörte und die Lakers dann auch klar sein Team waren. Mit 2,06 Meter war Johnson ein riesiger Spielmacher, der zudem mit einem unverwechselbarem Flair spielte.
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3x MVP: Nikola Jokic (2021, 2022, 2024)
Und Jokic? Der ist Spielmacher und Scorer in einer Person und schon jetzt unumstritten der beste Passing Big aller Zeiten. Der Serbe gilt derzeit als bester Spieler der Welt, vielleicht kommt schon in der laufenden Saison ein weiterer Award hinzu.
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3x MVP: Moses Malone (1979, 1982, 1983)
Niemand war am Brett besser als Malone, dessen Spezialität es war, die eigenen Fehlwürfe im Korb unterzubringen. Malone war stets wortkarg, doch auf dem Feld war sein Spiel mit seiner Power stets sehr laut. In den Rankings der besten Big Men kommt er oft zu kurz.
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4x MVP: LeBron James (2009, 2010, 2012, 2013)
Nur vier MVPs für LeBron? Ja, im späteren Verlauf seiner Karriere spielte die Regular Season oft nur eine untergeordnete Rolle. Hier und da lässt sich jedoch darüber streiten, dass James in späteren Jahren noch einen weiteren MVP verdient hätte.
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4x MVP: Wilt Chamberlain (1960, 1966, 1967, 1968)
Chamberlain brach jede Menge Scoring-Rekorde zu Beginn seiner Karriere, aber selbst in seiner 50-PPG-Saison ging Wilt leer aus. Warum? Damals wurde der MVP noch von den Spielern gewählt und Chamberlain war nicht besonders beliebt. Erst als Chamberlain das Passen für sich entdeckte, kamen auch die MVP-Awards.
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5x MVP: Bill Russell (1958, 1961-1963, 1965)
Und wer sackte die Awards im Gegensatz zu Wilt ein? Dessen langjähriger Gegenspieler Russell, der mit Boston in 13 Jahren elf Meisterschaften holte. Russell war weniger Scorer, sondern eher Verteidiger und dazu ein begnadeter Passgeber von der Center-Position.
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5x MVP: Michael Jordan (1988, 1991, 1992, 1996, 1998)
Auch Jordan wurde fünfmal ausgezeichnet, satte zehn Jahren lagen zwischen seinem ersten und letzten MVP-Award. Solch eine Spanne gab es bei keinem anderen Spieler. Dazu gesellen sich natürlich auch noch sechs Finals-MVP-Awards. Die Neuziger ohne Jordan? Nicht vorstellbar!
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6x MVP: Kareem Abdul-Jabbar (1971, 1972, 1974, 1976, 1977, 1980)
Das toppt nur Abdul-Jabbar, dem vor allem die undurchsichtigen 70er gehörten. Dem Center gelang im hohen Alter dann auch die Transformation zum Co-Star für Magic Johnson. Wie MJ und LeBron sollte er stets auch in der GOAT-Diskussion sein, seine sechs MVP-Awards sind zumindest ein sehr schlagkräftiges Argument.
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