NBA
14.03.2026
Superstar feiert 38. Geburtstag
Ein Team verschmähte Curry doppelt: Die Draftpicks vor dem Warriors-Star in 2009

Heute feiert Stephen Curry seinen 38. Geburtstag - und kaum ein Blick auf seine Karriere wirkt im Nachhinein so kurios wie der NBA Draft 2009. Sechs Spieler wurden damals vor dem späteren vierfachen Champion und zweifachen MVP ausgewählt. Einige machten selbst starke Karrieren, andere verschwanden schneller aus der Liga. Ein Blick darauf, wer damals vor Curry gepickt wurde - und wie ihre Laufbahnen verliefen.
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1. Pick: Blake Griffin, Los Angeles Clippers
Griffin galt 2009 als klarer Top-Pick und erfüllte viele Erwartungen. Der athletische Power Forward wurde sechsmal All-Star und fünfmal ins All-NBA-Team gewählt. Besonders in seiner Zeit bei den Clippers prägte er gemeinsam mit Chris Paul die "Lob City"-Ära.
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1. Pick: Blake Griffin, Los Angeles Clippers
Später spielte Griffin noch für die Pistons, Nets und Celtics. Auch wenn er nie einen Titel gewann, war er über Jahre einer der spektakulärsten Spieler der Liga.
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2. Pick: Hasheem Thabeet, Memphis Grizzlies
Der 2,21 m große Center wurde vor allem wegen seines defensiven Potenzials gedraftet. Als Shotblocker sollte er das Spiel unter dem Korb verändern, offensiv blieb sein Spiel jedoch sehr limitiert.
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2. Pick: Hasheem Thabeet, Memphis Grizzlies
Thabeet spielte in fünf NBA-Saisons für mehrere Teams und pendelte zwischen NBA und D-League (heute G-League). Nach seinem letzten NBA-Spiel 2014 setzte er seine Karriere in Japan fort.
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3. Pick: James Harden, Oklahoma City Thunder
Harden entwickelte sich zu einem der größten Stars seiner Generation. Nach seinen ersten Jahren in Oklahoma City wurde er nach Houston getradet und gewann dort 2018 den MVP-Award.
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3. Pick: James Harden, Oklahoma City Thunder
Der Guard ist mehrfacher Scoring-Champion, elfmaliger All-Star und prägte über Jahre die offensive Entwicklung der NBA mit seinem Spielstil. Auch ohne Meistertitel gehört Harden zu den größten Spielern dieses Draftjahrgangs.
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4. Pick: Tyreke Evans, Sacramento Kings
Evans startete spektakulär in seine NBA-Karriere und gewann 2010 den Rookie of the Year Award. Nach über 20 Punkten pro Spiel in seiner ersten Saison schien ihm eine große Zukunft bevorzustehen.
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4. Pick: Tyreke Evans, Sacramento Kings
Doch Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, zudem konnte er an sein frühes Niveau nicht dauerhaft anknüpfen. 2019 erlitt seine Karriere schließlich einen schweren Rückschlag, als ihn die NBA wegen eines Verstoßes gegen ihre Anti-Drogen-Richtlinie sperrte.
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5. Pick: Ricky Rubio, Minnesota Timberwolves
Rubio galt 2009 als eines der größten europäischen Point-Guard-Talente seiner Generation. Zwei Jahre nach dem Draft wechselte er in die NBA und spielte dort in zwölf Saisons für Minnesota, Utah, Phoenix und Cleveland. In 698 Spielen kam der Spanier auf 10,8 Punkte und 7,4 Assists im Schnitt.
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5. Pick: Ricky Rubio, Minnesota Timberwolves
Heute steht Rubio bei Joventut Badalona unter Vertrag - dem Klub, bei dem 2005 auch seine Profikarriere begann. Zuvor hatte das "Wunderkind" eine Pause eingelegt und seinen Kampf gegen Depressionen öffentlich gemacht.
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6. Pick: Jonny Flynn, Minnesota Timberwolves
Mit diesem Pick sorgte Minnesota für eine der kuriosesten Entscheidungen der Draft-Geschichte, als die T-Wolves mit Rubio und Flynn zwei Point Guards direkt hintereinander auswählten - und keiner von beiden das Davidson-Wunderkind Stephen Curry war.
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6. Pick: Jonny Flynn, Minnesota Timberwolves
Eine Hüftverletzung im Sommer 2010 samt anschließender Operation bremste seine Entwicklung früh aus. Nach kurzen Stationen bei den Rockets und Trail Blazers verschwand Flynn bereits nach drei Jahren aus der NBA und setzte seine Karriere später noch in Australien, China und Italien fort.
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7. Pick: Stephen Curry, Golden State Warriors
Dann war es endlich Zeit für Curry. Vor dem Draft gab es trotz seiner überragenden College-Karriere Zweifel an seiner schmalen Statur, seiner Position zwischen Eins und Zwei und daran, ob er in der NBA eine Offense führen kann. Curry räumte diese Fragen schnell aus dem Weg und wurde zum besten Shooter aller Zeiten. Vier Titel, zwei MVP-Auszeichnungen, zwölf All-Star-Nominierungen und der Rekord für die meisten Dreier der NBA-Geschichte sprechen für sich.
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