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vor 5 Stunden
Nur ein einziger Sweep
Dreimal Spiel 7 und Nowitzkis großer Moment: Das Finals-Ranking seit 2011

Dreimal Spiel 7 und Nowitzkis großer Moment: Das Finals-Ranking seit 2011
Die diesjährigen Finals werden heiß erwartet, einen glasklaren Favoriten gibt es zwischen den Spurs und Knicks nicht. Erleben wir einen Klassiker? Zur Einstimmung ranken wir alle Finals der vergangenen 15 Jahre.
picture alliance / AP Photo
Platz 15 - 2023: Denver Nuggets - Miami Heat 4-1
Es war ein unfairer Vergleich. Die Heat kamen als 8-Seed und mit einem angeschlagenen Jimmy Butler. So hatten die Nuggets um Nikola Jokic ziemlich leichtes Spiel, auch wenn Miami zumindest ein Spiel in Denver klauen konnte.
Jim Rassol-USA TODAY Sports
Platz 14 - 2018: Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers 4-0
Die einseitigste Final-Serie seit Ewigkeiten. Was sticht heraus? Natürlich Spiel 1 mit dem Aussetzer von J.R. Smith, der eine epische 51-Punkte-Performance von LeBron James überschattete. So viele Punkte hatte zuletzt Michael Jordan in den Finals gemacht (55 im Jahr 1993), es zeigte aber auch, wie chancenlos die Cavs in der vierten Auflage dieses Duells waren.
Getty Images
Platz 13 - 2024: Boston Celtics - Dallas Mavericks 4-1
Gleiches galt auch für die Mavs gegen Boston, Dallas erzielte nur beim einzigen Sieg mehr als 100 Punkte. Keines der Spiele war eng, die Celtics waren zu dominant und führten schnell mit 3-0. Was bleibt, ist die Erinnerung, dass Luka Doncic mal ein Jersey der Dallas Mavericks trug.
NBAE via Getty Images
Platz 12 - 2020: Los Angeles Lakers - Miami Heat 4-2
Auch hier waren die Heat klarer Außenseiter und personell deutlich unterlegen. Es brauchte schon zwei übermenschliche Butler-Leistungen, um zwei Spiele knapp zu gewinnen. LeBron James und Anthony Davis waren noch auf dem Zenit, so war in der Bubble von Orlando für Miami wenig zu holen. Die fehlenden Fans tragen dazu bei, dass nicht viel von dieser Serie in Erinnerung bleibt.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 11 - 2015: Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers 4-2
Kevin Love fehlte von Beginn an, Kyrie Irving verletzte sich in Spiel 1. Dennoch waren die ersten drei Spiele Klassiker, LeBron warf gegen Curry und Co. alles in die Waagschale. Zu Spiel 4 nahmen die Warriors aber Andew Bogut für den späteren MVP Andre Iguodala aus der Starting Five und Cleveland war in der Folge völlig chancenlos.
IMAGO/Anadolu Agency
Platz 10 - 2021: Milwaukee Bucks - Phoenix Suns 4-2
Die Bucks kamen hier von 0-2 zurück, Giannis Antetokounmpo machte sich in Spiel 6 mit 50 Punkten und 14 Rebounds in Milwaukee unsterblich. Im Gedächtnis bleiben der Giannis-Block gegen Ayton beim Dunk oder Jrue Holidays Alley Oop für Giannis in der Schlussphase von Spiel 5. Nicht die hochklassigste Serie, dafür aber zumeist spannend.
Jeff Hanisch-USA TODAY Sports
Platz 9 - 2014: San Antonio Spurs - Miami Heat 4-1
Das Gegenteil war 2014 der Fall. Die Spurs erreichten hier das Basketball-Nirvana und legten die Grundlage für Tempo-Basketball und Ball Movement für das kommende Jahrzehnt. Miamis Big Three wurde auseinander genommen, San Antonio siegte mit 15, 19, 21 und 17 Punkten Differenz. Spannung gab es keine, doch die Spurs setzten hier den Goldstandard, wie moderner Basketball aussehen muss.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Platz 8 - 2017: Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers 4-1
Es mag verrückt klingen, aber dies war LeBrons bestes Cavs-Team. Das Problem: Die Curry-Durant-Warriors sind ziemlich sicher das beste und kompletteste Team aller Zeiten. Durants Dreier über James in Spiel 3 zum Sieg war so etwas wie die heimliche Wachablösung, Golden State verpasste nur durch eine Niederlage in Spiel 4 die perfekte Postseason (16-1). Auch die Cavs hatten bis in die Finals nur ein einziges Spiel verloren.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 7 - 2019: Toronto Raptors - Golden State Warriors 4-2
Eine Serie, die die NBA monumental veränderte. Durant zog sich in Spiel 5 beim ersten Spiel nach Verletzungspause einen Achillessehnenriss zu, bei Klay Thompson reißt in Spiel 6 das Kreuzband - die Warriors-Dynastie scheint vorbei. Und doch halten die Dubs lange, gewinnen sogar zwei in Toronto. Kawhi Leonard führt die Kanadier aber in seiner einzigen Saison zum ersten Titel.
imago images/ZUMA Wire
Platz 6 - 2012: Miami Heat - Oklahoma City Thunder 4-1
LeBron vs. Durant, die Erste - und das war eine verdammt enge Kiste. Die Thunder mit dem späteren MVP-Trio aus KD, Westbrook und Harden verloren dreimal einstellig, jedes dieser Spiele hätte auch in die andere Richtung schwenken können. Für James war es die Erlösung und der erste Titel im neunten Jahr. Der Druck war damals groß, nicht wenige vermuteten bei Niederlage einen Zusammenbruch der Big Three.
Sports Illustrated via Getty Images
Platz 5 - 2022: Golden State Warriors - Boston Celtics 4-2
Der Warriors-Titel, mit dem die wenigsten rechneten. Ein echter Klassiker war die Serie nicht, doch Spiel 4 war das Legacy Game für Curry (43 PTS), der bis dahin noch nicht DEN einen Finals-Moment hatte. Boston verspielte dagegen eine 2-1-Führung und zahlte auf dieser Bühne Lehrgeld. Vor allem im Schlussviertel spielten die Warriors immer wieder ihre Erfahrung aus.
David Butler II-USA TODAY Sports
Platz 4 - 2025: Oklahoma City Thunder - Indiana Pacers 4-3
Es waren zwar sieben Spiele, doch echte Spannung gab es nur zum Auftakt und beim Serien-Ausgleich der Thunder in Game 4. Die Haliburton-Verletzung in Spiel 7 war dann der Killer für die Pacers, die dennoch leidenschaftlich kämpften. Dennoch der Moment der Serie, der hängen bleiben wird (neben Haliburtons Gamewinner in Spiel 1).
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Platz 3 - 2011: Dallas Mavericks - Miami Heat 4-2
Sechs Spiele, vier Krimis und der Sturz des haushohen Favoriten. Diese Serie lieferte so viele Geschichten, dass man immer wieder darüber reden wird. Das Versagen von LeBron, Nowitzkis Gamewinner in Spiel 2, sein eigenes "Flu Game" (Spiel 4) und natürlich auch der Mavs-Jubel in Miami in Spiel 6, als bei Dirk nichts fallen wollte.
IMAGO/Newscom World
Platz 2 - 2013: Miami Heat - San Antonio Spurs 4-3
Die meisten Spiele waren Blowouts, in Spiel 6 wurde schon das Absperrband für die Spurs-Feier aufgebaut - bis Ray Allen nach Offensiv-Rebound seinen ikonischen Eckendreier traf und ein siebtes Spiel erzwang. Was gerne vergessen wird. Tim Duncan verpasste in Spiel 7 in der Schlussminute per Tip-In den Ausgleich, LeBron machte schließlich alles klar.
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Platz 1 - 2016: Cleveland Cavaliers - Golden State Warriors 4-3
BLOCKED BY JAMES - diese Worte kennt vermutlich jeder NBA-Fan, ebenso wie Irvings Gamewinner über Curry. Das Comeback nach 1-3 gegen die 73-Siege-Warriors ist ikonisch, vermutlich war es der Aussetzer von Draymond Green inklusive Spielsperre der Grund, warum die Dubs das noch verloren. So oder: Es ist weiterhin die dramatischste Finals-Serie, die es je gab.
Sports Illustrated via Getty Images