NBA
vor 9 Stunden
Frankreich diesmal gar nicht dabei?
Dreimal Deutschland und Spanien: Die größten europäischen Talente im 2026er Draft

Dreimal Deutschland und Spanien: Die größten europäischen Talente im 2026er Draft
Die NBA wird von Jahr zu Jahr globaler. Und auch im bevorstehenden Draft dürfen sich wieder zahlreiche Europäer eine Chance auf die Nominierung ausmalen. Wir blicken auf die größten Talente des alten Kontinents.
IMAGO / Getty Images
UNWAHRSCHEINLICH: Thijs De Ridder (Virginia Cavaliers/Belgien)
Physisch starker Forward mit einem soliden Wurf von außen. Dafür weniger athletisch. Überzeugte in seiner ersten Saison für Virginia mit 15,6 Punkten pro Spiel. Unklar, ob er sich tatsächlich für den Draft anmelden wird.
IMAGO/Newscom World
Mario Saint-Supery (Gonzaga/Spanien)
Kam bereits mit 16 Jahren erstmals in der spanischen ACB zum Einsatz, wo er teils auch solide Rotationsminuten sah. Nicht umsonst als möglicher nächster Ricky Rubio gehandelt. In der NCAA hatte er aber Probleme Fuß zu fassen, insbesondere wegen seiner Inside-Scoring-Probleme. Könnte angesichts der schlechten Draftprognosen auch noch ein College-Jahr bei den Bulldogs dranhängen.
IMAGO/Newscom World
Michael Ruzic (Badalona/Kroatien)
Hat sich beim spanischen Topklub Badalona in die Rotation gespielt, wo er in 15,9 Minuten durchschnittlich 5,5 Punkte und 3,2 Rebounds erzielt. Eine Verletzung hatte ihn zwischenzeitlich zurückgeworfen. Gilt als hochtalentierter Center, der sich perspektivisch einen Dreier draufschaffen kann. Sein Potenzial deutete er auch in den WM-Qualifikationsspielen mit der kroatischen Nationalmannschaft an, wo er gegen Israel einmal starke 23 Punkte erzielte.
Getty Images
Tomislav Ivisic (Illinois/Kroatien)
Der Kroate verpasste es nach seiner starken Freshman-Saison den nächsten Schritt zu gehen. Der 2,16 Meter große Center gilt dennoch als interessanter Spielertyp, angesichts seines soliden Distanzwurfs und der Passfähigkeit. Hat aber klare Temponachteile. Auch bei ihm ist unklar, ob er noch weiter studieren will. Mit 22 aber schon jetzt einer der Älteren im Falle des Drafteintritts.
IMAGO/Imagn Images
Matas Vokietaitis (Texas/Litauen)
Auch für Vokietaitis könnte der Draft noch etwas zu früh kommen. Mit 15,6 Punkten und 7,1 Rebounds pro Spiel für Texas stellte der Center seine Old-School-Fähigkeiten in Korbnähe klar unter Beweis. Verhalf seiner Uni zu einem der spektakulärsten March-Madness-Runs in diesem Jahr.
IMAGO/Newscom World
Tobi Lawal (Virginia Tech/England)
Der Power Forward ist mit überragender Athletik ausgestattet. Seine Fähigkeiten bedürfen wohl noch eines längeren Schliffs . Könnte sich aber durchaus in einen soliden Rollenspieler hinein entwickeln.
IMAGO/Newscom World
WAHRSCHEINLICH 2. RUNDE: Baba Miller (Cincinnati/Spanien)
Nach einem schweren Freshman-Jahr fand sich der auf Mallorca geborene Center über die Jahre immer besser zurecht. Der ehemalige Real-Madrid-Azubi erlebte einen massiven Größensprung, der ihn plötzlich vom Guard zum Center machte. Skills und Beweglichkeit sind Miller aber weitgehend geblieben. Verfügt auch über Ansätze eines Distanzwurfs. Das Draft-Feedback schien gut zu sein.
IMAGO/ZUMA Press Wire
MÖGLICHERWEISE 1. RUNDE: Henri Veesaar (North Cartolina/Estland)
Nach drei durchwachsenen Jahren in Arizona ging Veesaars Stern nun in North Carolina auf. Der 2,13 Meter große Center überzeugte hier mit 17,0 Punkten und 8,7 Rebounds. Neben klassischen Big-Man-Skills verfügt der Este inzwischen auch über einen respektablen Dreier sowie ordentliche Passfähigkeiten. Wird in Mock Drafts häufig zwischen den Rängen 40 und 20 geführt.
IMAGO/ZUMA Press
Jack Kayil (Alba Berlin/Deutschland)
Kayils Entscheidung, sich bereits in diesem Jahr für den Draft anzumelden, kam recht überraschend. Aufgrund guten Feedbacks darf sich der talentierte Point Guard allerdings Hoffnungen auf die erste Runde machen.
IMAGO/Contrast
Motiejus Krivas (Arizona/Litauen)
Mit 2,18 Meter Länge gilt der Zalgiris-Zögling als ein Old-School-Center, der in Korbbereich zu dominieren weiß. Wurde dank starker 10,4 Punkte und 8,2 Rebounds in der umkämpften Big-12 sowohl ins All-Defensive als auch All-Conference-Team gewählt. Fragezeichen existieren in Bezug auf seine Wurffähigkeit.
IMAGO/ZUMA Wire
Sergio de Larrea (Valencia/Spanien)
Mit 1,96 Meter ein großer Point Guard, der seinen Körper gut einzusetzen weiß. Bei EuroLeague-Teilnehmer Valencia spielt er in der Rotation eine eher untergeordnete Rolle. Bei der EM im vergangenen Jahr deutete er mit Spielwitz und vielseitigem Scoring allerdings sein Potenzial an.
IMAGO/EPA
SICHER 1. RUNDE: Christian Anderson Jr. (Texas Tech/Deutschland)
Ebenfalls ins All-Big-12-Team gewählt. Der deutsche Nationalspieler machte für Texas Tech in dieser Saison den erhofften Schritt nach vorn. Gilt als exzellenter Offensivspieler mit tollem Dreierwurf und Auge für die Mitspieler. Defensiv allerdings noch etwas anfällig, weshalb er in einigen Mock Drafts zurückgefallen ist. Dürfte im Bereich der Ränge 15 bis 25 rauskommen.
Getty Images
Hannes Steinbach (Washington/Deutschland)
Der Big Man aus Würzburger Schule (kommt uns doch bekannt vor) war sicherlich der Hoffnungsschimmer in einer ansonsten schwachen Huskies-Saison. Schaffte es in der starken Big Ten in seiner Premierensaison auf Anhieb ins Third Team. Dank 22 Double-Doubles auch keine große Überraschung. Steinbach hat ein tolles Gefühl für das Spiel, gilt als super Rebounder und beherrscht auch zunehmend einen Wurf von außen. Zieht Vergleiche mit Isaiah Hartenstein auf sich, wenngleich womöglich höherem offensiven Potenzial.
Getty Images
Aday Mara (Michigan/Spanien)
Mit 2,21 Meter einer, wenn nicht der größte Spieler im kommenden Draft. Der noch 20-Jährige weiß das Spiel deshalb an beiden Enden des Parketts zu beeinflussen, besonders defensiv mit guten Instinkten. Offensiv verfügt er inzwischen auch über einen soliden Wurf aus der Mitteldistanz und arbeitet sich von da an weiter nach hinten. Gilt als voraussichtlich größtes Talent des alten Kontinents 2026.
IMAGO/ZUMA Press Wire