Basketball - EuroLeague
29.03.2026
Immer mehr Stars in München
Drei Deutsche dabei: Diese NBA-Stars lotsten die Bayern nach München

Drei Deutsche dabei: Diese ehemaligen NBA-Spieler spielten bei den Bayern
Europa gilt längst als Auffangbecken für gescheiterte NBA-Stars. Mit dem FC Bayern hat sich auch hierzulande ein gern gesehener Arbeitgeber etabliert, der schon so manche Größen des Sports in seinen Reihen wusste. Wir stellen die NBA-Verpflichtungen der Münchner vor.
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Honorable Mentions
Ellias Harris (Bild, 2 NBA-Spiele), Xavier Rathan-Mayes und Zylan Cheatham (je 5), Jack White (21), Othello Hunter und Onuralp Bitim (je 23), Nick Johnson und Ben Hanbrough (je 28).
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20. Cassius Winston (29 NBA-Spiele)
Auch für den 53. Pick des 2020er Drafts waren die Münchner die erste Station hinter dem großen Teich. In seiner Premierensaison blieb der Aufbauspieler mit 12,6 Punkten bei 43,6% aus dem Feld aber eher ineffizient. Läuft heute für Eurocup-Topteam Hapoel Jerusalem auf.
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20. Freddie Gillespie (29 NBA-Spiele)
Gillespie wurde einst im Draft übergangen. Abwechselnd mit einigen Abstellungen an die G-League-Vertetungen verdiente sich der Forward 29 Einsätze im Oberhaus. 2022 gab er eine Karriere in den USA auf und wechselte nach Europa. Bayern war seine erste Station. 2023 gewann er mit den Münchnern den Pokalwettbewerb. Nach weiteren Stationen in Serbieb, Italien und Australien heute in der Türkei gelandet.
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19. JaJuan Johnson (36 NBA-Spiele)
Als 27. Pick der Celtics im Jahr 2011 galt Johnson als athletischer Big mit Stretch-Potenzial, konnte sich in der NBA aber nie festspielen. Nach kurzen Stationen und G-League-Einsätzen verlagerte sich seine Karriere schnell nach Europa. Auch in München gehörte er eher zu den rollenspielerischen Optionen im Frontcourt.
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18. Malcolm Thomas (40 NBA-Spiele)
Thomas arbeitete sich als Undrafted Player über die G-League in die NBA. Für eine dauerhafte Rolle reichte es jedoch nicht. In Europa, unter anderem bei den Bayern, brachte er genau diese Qualitäten als physischer Big ein.
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17. Ruben Boumtje-Boumjte (44 NBA-Spiele)
Der Kameruner sammelte Anfang der 2000er NBA-Erfahrung, blieb dort aber ein Journeyman ohne festen Platz. Seine Stärken lagen klar in Größe und Physis unter dem Korb. In Europa fand er anschließend mehr Stabilität und lief auch für die Bayern auf.
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16. Leandro Bolmaro (49 NBA-Spiele)
Selber Draft, anderer Weg. Bolmaro schaffte es 2020 gar in die erste Runde; wurde von den Knicks an 23. Stelle aufgerufen. Inkonstante Leistungen und nur bedingt konkurrenzfähige Physis limitieren ihn aber bis heute. Für die Bayern lief er 2023/24 insgesamt 75 Mal auf und erzielte dabei 7,9 Punkte pro Spiel. Seither bei EuroLeague-Konkurrent Olimpia Milano.
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15. Wade Baldwin (56 NBA-Spiele)
Der Guard kratzte einst sogar an der Lottery im 2016er Draf, blieb für die Grizzlies als 17. Pick allerdings eine herbe Enttäuschung. Offensiv fand er sich im Profibereich lange nicht zurecht. Der Schritt nach Europa war folgerichtig. Bei den Bayern gelang ihm 2020/21 der Durchbruch. Gewann im vergangenen Jahr mit Fenerbahce den EuroLeague-Titel.
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14. Carsen Edwards (72 NBA-Spiele)
Die NBA kam für Edwards einst zu früh. Der Stern der explosiven Guards ging erst später nach seinem Wechsel über den Atlantik auf. In München entwickelte er sich in der vergangenen Saison dann wirklich zum EuroLeague-Star. Im Sommer nach Bologna gewechselt.
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13. Josh Huestis (76 NBA-Spiele)
Als Erstrundenpick der Thunder war Huestis als defensivstarker Flügel mit Wurf angedacht. Offensiv blieb sein Impact jedoch limitiert, weshalb er in der NBA nie über eine Nebenrolle hinauskam. In München konnte er seine "3-and-D"-Ansätze zumindest phasenweise einbringen.
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12. Jared Cunningham (84 NBA-Spiele)
Cunningham überragte auf dem College, wurde ins All-Pac-12-First-Team gewählt und daraufhin an 24. Stelle gedraftet. Die Dauer seines Rookievertrages verbrachte der Guard allerdings bei sechs verschiedenen Teams. Immer wieder waren es auch Verletzungen, die ihn zurückwarfen. Nach einem Jahr in China lotsten ihn 2017 die Bayern an die Isar. Hier blieb der Weltenbummler allerdings nur ein Jahr heimisch.
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11. Lawrence Roberts (87 NBA-Spiele)
Der frühere Zweitrundenpick überzeugte am College als Rebounder, fand in der NBA aber keinen dauerhaften Platz. Seine Karriere war geprägt von Energie und Physis, weniger von offensiver Vielseitigkeit. Über zahlreiche Stationen führte ihn sein Weg schließlich auch nach München.
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10. Darrun Hillard (91 NBA-Spiele)
2015 gedraftet, blieb Hilliard in der NBA ein Spieler ohne klare Rolle. Erst in Europa entwickelte sich der Guard/Forward zum verlässlichen Scorer. Auch bei den Bayern zeigte er seine offensive Qualität und legte den Grundstein für eine starke EuroLeague-Karriere.
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9. Paul Zipser (98 NBA-Spiele)
Bei den Bayern legte Zipser einst den Grundstein für die folgende Mini-NBA-Karriere. Eine Fußverletzungen beendete diese allerdings vorzeitig. So kehrte der variable Forward nochmal zu den Bayern zurück, wo er aber erneut wegen einer gesundheitlichen Komplikation (Gehirnblutung) lange Zeit ausfiel. Inzwischen hat er in seiner Heimatstadt Heidelberg ein Zuhause gefunden.
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8. Malcolm Delaney (127 NBA-Spiele)
Delaney kam vergleichsweise spät in die NBA, nachdem er sich in Europa bereits einen Namen gemacht hatte. Bei den Hawks und später den Clippers überzeugte er als solider Backup-Guard, kehrte danach aber wieder auf den alten Kontinent zurück. In München gehörte er zu den spielintelligenten Führungsspielern auf der Guard-Position.
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7. Isaac Bonga (143 NBA-Spiele)
Nach seinem verheißungsvollen Aufstieg in Frankfurt lief Bonga vier Jahre in der NBA auf - erst für die Lakers, dann für die Raptors. Durchsetzen konnte er sich, ob seiner noch ungeschliffenen Fähigkeiten aber noch nicht. 2022 sicherten sich die Bayern die Dienste des späteren Welt- und Europameisters. Inzwischen hat er sich auf dem alten Kontinent einen Namen als "Schweizer Taschenmesser" gemacht: konstant, flexibel einsetzbar, zuverlässig. Auch eine NBA-Rückkehr steht immer mal wieder im Raum.
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6. Wenyen Gabriel (150 NBA-Spiele)
150 Spiele absolvierte Gabriel in der besten Liga der Welt, ehe ihn Stationen in Puerto Rico, Griechenland und Israel an die Isar führten. Der Südsudanese lebt von seiner Länge und Athletik, ist vor allem defensiv eine Präsenz. Der Grund dafür, warum es nicht für eine längere NBA-Karriere ist am offensiven Ende zu finden.
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5. Shabazz Napier (345 NBA-Spiele)
Sechs NBA-Jahre, sieben verschiedene Teams: Napier hat in seiner Zeit in Amerika einiges gesehen. Und auch danach wurde der 1,83 Meter große Guard seinem Ruf als Journeyman gerecht. Die Münchner führte er noch in der vergangenen Saison und in Abwesenheit des dauerverletzten Carsen Edwards zum BBL-Titel. Direkt im Anschluss beendete er seine aktive Karriere und schöoss sich dem Trainerstab seines letztens NBA-Teams, den Washington Wizards an.
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4. Derrick Williams (428 NBA-Spiele)
Als zweiter Pick im 2011er Draft galt der athletische Wing mal als einer der besten Nachwuchsspieler der NBA. An seine gute College-Leistungen konnte "D-Will" allerdings nie anknüpfen. In der NBA galt er als zu klein für eine klassische Forward-Position, aber auch zu langsam für die 3. Nach sieben in den USA begann auch seine "overseas"-Reise in München, wo er 2019 Deutscher Meister wurde.
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3. Spencer Dinwiddie (621 NBA-Spiele)
Als Königstransfer war der NBA-Veteran im vergangenen Herbst angepriesen worden. Letztlich handelte es sich bei der Verpflichtung allerdings nur um ein Missverständnis. Seinen zehn NBA-Jahren will der frühere 38. Draftpick noch weitere folgen lassen. Es ist zu bezweifeln, ob das möglich ist.
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2. Greg Monroe (646 NBA-Spiele)
Einer der größten Spieler jemals in der BBL! Neun Jahre verbrachte Monroe in der NBA, ehe er die Münchner als Sprungbrett zur Rückkehr zu nutzen wusste. 13,4 Punkte und 6,2 Rebounds erzielte der Center 2019/20 für die Münchner. 2022 kehrte er nach Amerika zurück, festbeißen konnte er sich dort aber nicht nochmal.
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1. Serge Ibaka (919 NBA-Spiele)
Die Bayern waren Ibakas erste Station nach einer beeindruckenden 14-jährigen NBA-Karriere - ein wirklicher Statment-Transfer! Mit 11,5 Punkten und 1,2 Blocks pro Spiel gelang dem damals 34-Jährigen die Umstellung nach Europa durchaus gut. Nach einem Jahr in München wechselte er nochmal in die spanische Hauptstadt. Inzwischen vereinslos.
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