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vor 6 Stunden
Ein Deutscher dabei
Draft 2027: Das sind die Top-Talente des nächsten NBA-Jahrgangs

Draft 2027: Das sind die Top-Talente des nächsten NBA-Jahrgangs
Der NBA Draft 2026 ist gerade erst Geschichte, da rückt schon der nächste Jahrgang in den Fokus. Einen unumstrittenen Top-Pick gibt es diesmal noch nicht, dafür aber viele spannende Talente aus den USA und Europa. Auch ein Deutscher darf sich berechtigte Hoffnungen auf die erste Runde machen.
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Bester Deutscher: Ivan Kharchenkov
Der wohl beste Deutsche im frühen 2027er-Ranking. Kharchenkov legte in seiner Freshman-Saison bei Arizona 10,4 Punkte, 4,3 Rebounds und 2,3 Assists auf und traf 49,2 Prozent aus dem Feld. Der Münchner bringt mit 2,01 Metern einen kräftigen Körper mit und überzeugte schon im ersten College-Jahr vor allem mit seiner Vielseitigkeit und Defense. Für einen deutlichen Sprung im Draft muss vor allem der Distanzwurf noch konstanter werden.
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Miika Muurinen
Nach seinem kurzen Europa-Abenteuer bei Partizan geht es für Muurinen nun zu Arkansas. Der Finne ist rund 2,13 Meter groß, bewegt sich für diese Größe aber ungewöhnlich leichtfüßig und besitzt enormes Entwicklungspotenzial als moderner Forward. Bei der EuroBasket 2025 kam er für Finnland bereits auf 6,6 Punkte in begrenzter Spielzeit. In der NCAA muss er zeigen, dass aus seinen spektakulären Anlagen auch konstante Produktion werden kann.
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Sayon Keita
Bei Keita geht zunächst fast alles über die körperlichen Voraussetzungen. Der etwa 2,13 Meter große Big Man bringt Länge, Athletik und enormes Potenzial als Ringbeschützer mit. Seine offensiven Fähigkeiten sind dagegen noch deutlich weniger ausgereift. Gerade deshalb wird seine erste College-Saison besonders spannend: Entwickelt sich neben Defense und Finishing auch sein Spiel mit dem Ball, könnte Keita in den kommenden Monaten schnell steigen.
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Alijah Arenas
Der Sohn von Gilbert Arenas geht in sein zweites Jahr bei USC. Eine Knieverletzung kostete ihn die ersten 18 Saisonspiele, anschließend kam er in 14 Einsätzen auf 14,1 Punkte, 2,9 Rebounds und 2,1 Assists. Das Scoring-Potenzial ist unbestritten, die Effizienz war mit 34,1 Prozent aus dem Feld aber noch ausbaufähig. Genau dort liegt für Arenas die große Chance im zweiten College-Jahr.
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Motiejus Krivas
Krivas ist mit 2,18 Metern ein klassischer Center mit echten NBA-Maßen. Für Arizona verbuchte der Litauer zuletzt 10,4 Punkte, 8,2 Rebounds und 1,9 Blocks und wurde sowohl ins All-Big-12 First Team als auch ins All-Defensive Team gewählt. Seine Präsenz am Ring ist enorm, dazu trifft er 78 Prozent seiner Freiwürfe. Die Frage bleibt, wie gut seine Mobilität gegen kleinere NBA-Lineups funktioniert.
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Luigi Suigo
Eigentlich hätte Suigo schon 2026 in die NBA gehen können. Der Italiener zog seinen Namen aber zurück und wechselte anschließend zu Villanova. Für Mega Basket kam der 2,21-Meter-Center in der vergangenen ABA-Saison auf 7,9 Punkte und 5,1 Rebounds in nur 18,3 Minuten. Bei Villanova bekommt er die Gelegenheit, seinen Wurf, seine Mobilität und sein insgesamt ungewöhnlich skillreiches Spiel für einen Big Man weiterzuentwickeln.
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Hugo Yimga-Moukouri
Yimga-Moukouri gehörte im Sommer zu den besten Spielern der U-18-EM und wurde ins All-Star Five gewählt. Der 2,04 Meter große Franzose bringt einen kräftigen Körper, Athletik und interessantes Two-Way-Potenzial mit. Beim Turnier zeigte er auch, dass er offensiv mehr kann als nur über Physis zu kommen. Für den nächsten Schritt wird vor allem entscheidend sein, wie konstant sein Distanzwurf auf höherem Niveau funktioniert.
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Thomas Haugh
Haugh ist im Vergleich zu vielen anderen Spielern dieses Rankings längst kein reines Projekt mehr. Der Florida-Forward führte die Gators 2025/26 mit 17,1 Punkten pro Spiel sogar im Scoring an, holte dazu 6,1 Rebounds und wurde Second-Team All-American sowie First-Team All-SEC. Mit 23 Jahren am Draft-Tag wird sein Upside naturgemäß anders bewertet als bei den Teenagern vor ihm. Dafür weiß man bei Haugh schon ziemlich genau, was man bekommt.
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Braylon Mullins
Mullins entschied sich nach einer starken Freshman-Saison gegen den Draft 2026 und bleibt ein weiteres Jahr bei UConn. Der 1,98-Meter-Guard erzielte 12,0 Punkte, 3,5 Rebounds und 1,4 Assists und versenkte 72 Dreier. Der zweitbeste Wert eines Freshman in der Geschichte der Huskies. Nun soll er zeigen, dass er neben seinem Shooting auch als Creator einen größeren Schritt machen kann.
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Caleb Holt
Holt kommt als einer der höchst eingeschätzten Freshmen des Landes zu Arizona. Die Wildcats verpflichteten den McDonald's All-American als Nummer vier seines Recruiting-Jahrgangs. Der Guard bringt Größe, Physis und starke defensive Voraussetzungen mit, gleichzeitig kann er aggressiv zum Korb attackieren. Wie weit es im Draft nach oben geht, dürfte vor allem davon abhängen, wie sich sein Wurf und sein Playmaking auf College-Niveau entwickeln.
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Stefan Joksimovic
Kaum ein Prospect hat seinen Wert im Sommer so deutlich gesteigert. Joksimovic führte Slowenien zum ersten U-18-EM-Titel der Geschichte und wurde nach 23,1 Punkten, 6,7 Rebounds und 3,7 Assists zum MVP gewählt. Besonders beeindruckend: Der Baskonia-Guard ist gerade einmal 17 Jahre alt und mit 2,04 Metern für einen Point Guard außergewöhnlich groß. Wenn er nun auch gegen Erwachsene regelmäßig Minuten bekommt, ist ein weiterer Sprung absolut möglich.
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Tyran Stokes
Bei vielen Draft-Experten wäre Stokes aktuell sogar die Nummer eins. Der Consensus-No.-1-Recruit des 2026er Jahrgangs unterschrieb bei Kansas und bringt mit rund 2,01 Metern und über 100 Kilogramm enorme Physis mit. Gleichzeitig kann er den Ball wie ein Guard bewegen, selbst kreieren und als Passgeber glänzen. Der wichtigste Punkt für seinen NBA-Wert bleibt der Distanzwurf. Funktioniert auch der, besitzt Stokes kaum offensichtliche Schwächen.
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Jordan Smith Jr.
Smith kommt mit einer starken Highschool-Bilanz zu Arkansas. In seinem letzten Jahr legte der Guard 26,6 Punkte, 6,3 Rebounds, 5,6 Assists und 3,2 Steals auf und traf 56,0 Prozent aus dem Feld sowie 36,9 Prozent seiner Dreier. Mit rund 1,88 Metern ist er nicht groß, dafür kräftig, explosiv und defensiv äußerst aggressiv. Kann Smith bei Arkansas beweisen, dass er eine Offense dauerhaft als Point Guard führen kann, gehört er zu den Kandidaten für Pick eins.
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Bruce Branch III.
Branch gehörte ursprünglich sogar zum 2027er Highschool-Jahrgang, stufte sich aber hoch und ist dadurch für den NBA Draft 2027 berechtigt. Der 2,01-Meter-Forward schließt sich BYU an und verbindet Länge mit einem guten Wurf und Perimeter-Skills. Weil Branch deutlich jünger als viele Konkurrenten ist, steckt bei ihm besonders viel Projektion im Ranking. Funktioniert der Übergang zur NCAA sofort, könnte er um den ersten Pick kämpfen.
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Cameron Williams
Williams steht in diesem Ranking ganz oben, vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Anlagen. Duke führt den Freshman als 2,13 Meter großen Forward, der trotzdem beweglich genug ist, um nicht als klassischer Center zu gelten. In der Highschool erzielte er zuletzt 24,6 Punkte pro Partie und bringt durch seine Länge enormes defensives Potenzial mit. Noch basiert bei Williams vieles auf Projektion, doch diese Kombination aus Größe, Mobilität und Skill macht ihn so spannend.
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