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vor 10 Stunden
Drei Zweitrundenpicks rücken in die Lottery vor
Dominante Wildcats und jede Menge Bewegung: Der 2015er NBA-Draft neu sortiert

Dominante Wildcats und jede Menge Bewegung: Der 2015er NBA-Draft neu sortiert
Der NBA-Draft 2015 ist als einer der schlechteren Jahrgänge in die Geschichte eingegangen. Zwar führt ein früheres Wildcats-Duo die hochkarätige Spitze an, aus der ursprünglichen Lottery spielen heute aber nur noch sieben Akteure in der NBA. Wir sortieren die damalige Reihenfolge neu.
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Honorary Mention: Delon Wright
Der Guard wurde von den Toronto Raptors an 20. Stelle gezogen und etablierte sich schnell. Seine Vielseitigkeit machte ihn attraktiv. So spielte er unter anderem für die Grizzlies, Mavericks, Pistons, Hawks und Wizards. Besonders in Rollen abseits des Rampenlichts zeigte Wright seine Qualitäten als Ballverteiler, Verteidiger und Rollenspieler. Seit 2025 jedoch bereits ohne Team.
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Honorary Mention: Mario Hezonja
Direkt aus Europa kommend galt Hezonja als Riesentalent. In der NBA wurde er aber nie wirklich heimisch. Bereits nach fünf Jahren kehrte er auf den alten Kontinent zurück, wo er zum besten Spieler Real Madrids reifte. Zur neuen Saison gelang ihm das NBA-Comeback: 2026/27 geht er für die Cleveland Cavaliers auf Korbjagd.
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14. Pick: Trey Lyles (ursprünglich #12) - damaliger Pick: Cameron Payne
Obwohl Lyles mit hohen Erwartungen in die Liga kam, dauerte es einige Jahre, bis er sich etablieren konnte. Seine Stretch-Big-Qualitäten zeigte er inzwischen bei den Kings, wo er in den Playoffs 2023 ein wichtiger Teil der Rotation wurde. Defensive Mängel zwangen ihn zum Gang nach Übersee (Real Madrid). Zur kommenden Saison feiert er im Trikot der Timberwolves allerdings sein NBA-Comeback.
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13. Pick: Larry Nance Jr. (ursprünglich #27) - damaliger Pick: Devin Booker
Larry Nance Jr., Sohn des gleichnamigen NBA-Dunk-Champions, kam als Allrounder von Wyoming. Die Lakers sicherten sich seine Dienste an Position 27. Mit seiner Athletik und defensiven Vielseitigkeit etablierte er sich schnell als verlässlicher Rollenspieler. In den vergangenen Jahren bremsten ihn zunehmend Verletzungen aus. Unterschrieb für 2026/27 in Indiana.
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12. Pick: Pat Connaughton (ursprünglich #41) - damaliger Pick: Trey Lyles
Pat Connaughton, Dual-Athlet bei Notre Dame (Baseball und Basketball), wurde an Position 41 gezogen. Der athletische Wing fand seine Rolle in Milwaukee, wo er durch Verteidigung, Hustle und zuverlässiges Shooting zur Championship 2021 beitrug. Auf sieben Jahre in Milwaukee folgte ein noch laufender Zweijahresvertrag in Charlotte.
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11. Pick: Tyus Jones (ursprünglich #24) - damaliger Pick: Myles Turner
Tyus Jones, der gefeierte Floor General des NCAA-Champions Duke, wurde von den Cavaliers gedraftet, landete aber schnell bei den Timberwolves. Als einer der besten Backup-Point-Guards der Liga glänzte er jahrelang mit Turnover-Vermeidung und Spielübersicht. Steht in inzwischen in Denver unter Vertrag und vor seinem zwölften NBA-Jahr.
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11. Pick: Kevon Looney (ursprünglich #30) - damaliger Pick Myles Turner
In der kommenden Saison läuft Looney zwar im Lakers-Trikot auf, bekannt wurde der Center allerdings aufgrund seiner Zeit in Golden State, wo er als idealer Rollenspieler galt: Solide Defensive, harter Arbeiter und loyaler Teamplayer. Nicht umsonst stehen heute gleich drei NBA-Titel hinter seinem Namen.
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10. Pick: Josh Richardson (ursprünglich #40) - damaliger Pick: Justise Winslow
Ein vielseitiger Guard von der University of Tennessee, der sich als konstanter Three-and-D-Guard in der NBA festspielte. Die längste Zeit verbrachte er in Miami, wo seine Karriere begann und zuletzt endete. Gab kürzlich sein Karriereende bekannt.
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9. Pick: Terry Rozier (ursprünglich #16) - damaliger Pick: Frank Kaminsky
"Scary Terry" war Teil des erfolgreichen Louisville-Programms und wurde an 16. Stelle von den Boston Celtics gezogen. Dort machte er sich als wertvoller Backup einen Namen - insbesondere durch seinen starken Playoff-Run 2018. Später wechselte er nach Charlotte, wo er sich zum primären Scorer entwickelte. Spielsucht-Vorwürfe setzten seiner Karriere jedoch ein womöglich vorzeitiges Ende.
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8. Pick: Bobby Portis (ursprünglich #22) - damaliger Pick: Stanley Johnson
Bobby Portis, ein robuster Big Man von den Arkansas Razorbacks, wurde an Position 22 von den Bulls gedraftet. Nach wechselhaften Jahren in Chicago fand Portis bei den Milwaukee Bucks seine Rolle: Als harter Rebounder mit solider Range war er ein entscheidender Faktor im Titeljahr 2021 und avancierte zum Publikumsliebling. Wechselte jüngst im Zuge des Giannis-Trades nach Miami.
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7. Pick: Kelly Oubre Jr. (ursprünglich #15) - damaliger Pick: Emmanuel Mudiay
Kelly Oubre Jr. kam als athletischer Wing von der University of Kansas in die Liga. Die Atlanta Hawks wählten ihn an Position 15, doch seine Karriere begann bei den Washington Wizards. In der NBA machte Oubre sich als energiegeladener Scorer und vielseitiger Verteidiger einen Namen, dem in Philadelphia der Durchbruch kürzlich. Unterschrieb jüngst in Indiana.
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6. Pick: D‘Angelo Russell (ursprünglich #2) - damaliger Pick: Willie Caulie-Stein
D’Angelo Russell, der talentierte Linkshänder von Ohio State, galt als einer der besten Passgeber seines Jahrgangs. Die Lakers zogen ihn an Nummer 2 - ein Pick, der vielversprechend begann, aber nach einem unruhigen Start in Los Angeles in einem Trade mündete. Bei den Nets blühte Russell 2019 auf, wurde All-Star und führte Brooklyn in die Playoffs. Seither ist er ein Journeyman, der heute in Memphis gelandet ist.
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5. Pick: Norman Powell (ursprünglich #46) - damaliger Pick: Mario Hezonja
Norman Powell spielte am College für UCLA, wo er sich als starker Two-Way-Guard präsentierte. Trotz solider Leistungen rutschte er im Draft bis an Position 46 zu den Milwaukee Bucks, wurde jedoch direkt nach Toronto getradet. Dort entwickelte sich Powell zu einem effizienten Scorer und war 2019 Teil des Championship-Runs der Raptors. Bei den Heat verdiente er sich zuletzt sogar seine erste All-Star-Teilnahme.
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4. Pick: Myles Turner (ursprünglich #11) - damaliger Pick: Kristaps Porzingis
Der Big Man von den Texas Longhorns galt als Sleeper Pick auf der Center-Position. Dank seiner Shot-Blocking-Fähigkeiten und des Potenzials als Stretch-Big hatten viele Scouts ihn in den Top 10 erwartet. In den vergangenen Jahren bestätigte er diese Hoffnungen: 2024 war er Teil eines jungen Pacers-Teams, das es überraschend in die Eastern Conference Finals schaffte. 2025 verpasste man den NBA-Titel um einen Sieg. Inzwischen in Milwaukee gelandet.
Ray Carlin-USA TODAY Sports
3. Pick: Kristaps Porzingis (ursprünglich #4) - damaliger Pick: Jahlil Okafor
Mit Buhrufen wurde er von den Knicks-Fans am Draft-Abend empfangen. Kaum jemand glaubte an ihn - bis er sich zur Legende in New York entwickelte. Nach Stationen in Dallas und Washington krönte er seine Karriere 2024 mit dem Titelgewinn mit den Celtics, als fester Bestandteil des Teams. Und doch bleibt das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre - wiederkehrende Verletzungen bremsen ihn seit seiner Rookie-Saison.
Russ Isabella-USA TODAY Sports
2. Pick: Karl-Anthony Towns (ursprünglich #1) - damaliger Pick: D'Angelo Russell
Der beste Spieler des besten College-Teams der Nation - und das schon mit 18 Jahren. Dass KAT der Top-Pick im Draft wird, zeichnete sich früh ab. Nach dem Blockbuster-Trade im Sommer 2024 spielt der Big Man inzwischen für die Knicks, mit denen er zuletzt seine erste NBA-Meisterschaft gewann.
Jamie Rhodes-USA TODAY Sports
1. Pick: Devin Booker (ursprünglich #13) - damaliger Pick: Karl-Anthony Towns
Im tief besetzten Kader der ungeschlagenen Kentucky Wildcats (34-0) kam Devin Booker nur als Bankspieler zum Einsatz. Eines der dominantesten College-Teams aller Zeiten gewann die ersten 38 Spiele der Saison (inkl. March Madness), bevor es im Final Four an Wisconsin scheiterte. Trotz seines herausragenden Wurfs und großen Scoring-Potenzials wurde der Freshman von vielen Scouts im Draft unterschätzt. Heute ist der 28-Jährige fünfmaliger All-Star.
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