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vor 16 Stunden
Wer erinnert sich noch an alle?
Dirk, der "Hausmeister" und viele Legenden: Der Titel-Kader der Mavs 2010/11

Dirk, der "Hausmeister" und viele Legenden: Der Titel-Kader der Mavs 2010/11
In der Saison 2010/11 haben die Dallas Mavericks zum ersten und einzigen Mal einen Titel in der NBA gewonnen. Wir blicken auf den Kader von damals, der neben Dirk Nowitzki noch einige weitere Legenden umfasst.
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Der Weg zum Titel
Als 3. Seed gingen die Mavs 2011 in die Playoffs und schalteten in der ersten Runde souverän die Blazers aus (4-2), ehe es in den Conference Finals zum Duell gegen den amtierenden Champion aus L.A. kam. Völlig überraschend sweepten Nowitzki und Co. die Lakers aber und auch in den Conference Finals gegen OKC gaben sie nur ein Spiel ab. Trotzdem gingen sie als klarer Underdog in die Finals gegen die Heat um LeBron, Wade und Bosh, schafften dort jedoch den nächsten Upset (4-2).
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POINT GUARDS: Jason Kidd
Neben Nowitzki war Jason Kidd der zweite große Name der Texaner. Obwohl er schon im Spätherbst seiner Karriere war (38), waren seine Übersicht und seine Entscheidungsfindung entscheidend für den Titelgewinn. In den Finals legte er 7,7 Punkte und 6,3 Assists in 38 Minuten pro Spiel auf.
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J.J. Barea
Kidds Backup war der deutlich jüngere Barea, der in den Finals sogar dreimal starten durfte und den Heat mit seinen pfeilschnellen Drives Kopfzerbrechen bereitete. Unvergessen bleibt seine Performance in Spiel 5, als er vier Dreier für 17 Punkte traf.
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SHOOTING GUARDS: Deshawn Stevenson
Der Sniper zeichnete sich durch seine harte Spielweise und seinen guten Dreier aus, über die gesamten Playoffs traf er fast 40 Prozent von draußen! Deswegen durfte er auch in den Finals stets starten, auch wenn er nur zweimal mehr als 20 Minuten spielte. Besonders wichtig war seine Performance in Spiel 6, also er drei Triples versenkte.
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Jason Terry
Apropos wichtig: Jason Terry war fünf Jahre in Serie beim Voting des Sixth Man of the Year stets in den Top-5 und auch 2010/11 eine echte Waffe. In den Playoffs traf er 44,2 Prozent von draußen und war mit seinen 17,5 Punkten im Schnitt der zweitbeste Scorer seines Teams. Vor allem gegen Spielende war auf ihn und seine Clutch-Dreier meistens Verlass.
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SMALL FORWARDS: Shawn Marion
Ähnlich wie Kidd ging auch "The Matrix" 2011 bereits auf sein Karriereende zu, seine Hustle Plays waren aber immer noch unverzichtbar für die Mavs. Zudem hatte er in den Finals die wichtige Aufgabe, LeBron möglichst gut auf die Nerven zu gehen, was ihm auch außerordentlich gut gelang.
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Peja Stojakovic
Der Serbe kam erst im Februar 2011 nach einem Buyout bei den Raptors nach Dallas und spielte umgehend wichtige Minuten. In den Finals war seine Rolle limitiert, in den Conference Semifinals gegen die Lakers zeigte er aber, warum er einer der besten Dreierschützen der Liga-Geschichte ist (6/6 Dreier in Spiel 4).
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Corey Brewer
Auch der Journeyman hatte sich den Mavs erst während der Saison angeschlossen - in den Playoffs spielte er aber keine große Rolle.
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POWER FORWARDS: Dirk Nowitzki
Zum Deutschen ist eigentlich schon alles gesagt. Er war das Herz und die Seele des Teams und spielte 2010/11 den besten Basketball seiner Karriere. 27,7 Punkte und 8,1 Rebounds pro Spiel bei 48,5 Prozent aus dem Feld und 46,0 Prozent von der Dreierlinie in den Playoffs sind einfach eine Wucht.
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Brian Cardinal
Der "Hausmeister", der früher für das Baseball-Team seiner Heimat Illinois Toiletten und Bäder geputzt hatte, wurde in den Finals zur absoluten Kultfigur. Er kam immer wieder rein, um die Heat-Stars zu foulen - oder Offensive-Fouls zu schinden. Gefühlt erlebte man ihn in den Finals mehr Minuten liegend als stehend.
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CENTER: Tyson Chandler
Chandler war ein absoluter Berg von einem Mann, der mit Blocks, Rebounds und harter Defensive glänzte. Besonders beeindruckend waren seine vier Offensivrebounds pro Spiel in den Finals.
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Brendan Haywood
Haywood war der fest eingeplante Backup von Chandler. Er war ein starker Rebounder und Verteidiger, der stets gute Minuten von der Bank lieferte. Aufgrund seiner Verletzung in Spiel 2 der Finals war er gegen die Heat aber kein großer Faktor.
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Ian Mahinmi
Stattdessen öffnete sich durch Haywoods Verletzung die Chance für Mahinmi, der zuvor in den Playoffs überhaupt kein Faktor gewesen war. Als er in den Finals dann plötzlich gebraucht wurde, machte er seine Sache aber ordentlich.
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COACH: Rick Carlisle
13 Jahre lang stand der legendäre Coach an der Seitenlinie der Mavs, ehe er sich 2021 den Pacers anschloss.
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