NBA
28.01.2026
Trade Deadline Preview Southeast Division
Die Stimmung in Orlando kippt, Miami will den großen Wurf

Die Stimmung in Orlando kippt, Miami will den großen Wurf
Die Trade-Deadline rückt immer näher. Zuvor blicken wir auf jede der insgesamt sechs Divisions und analysieren die Situation aller Teams. Heute mit dabei: Die verflixte Lage der Orlando Magic.
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ATLANTA HAWKS (23-25)
Atlanta könnte eines der umtriebigeren Teams sein, mit Trae Young wurde der Franchise-Star bereits abgegeben, dafür hält jetzt Jalen Johnson die Schlüssel in der Hand. Um ihn soll das neue Team aufgebaut werden.
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ATLANTA HAWKS (23-25)
Die Hawks haben mit Kristaps Porzingis (), C.J. McCollum () und Luke Kennard () gleich drei recht große Verträge, die im Sommer auslaufen. Hier gibt mehrere Optionen. Trades, um womöglich langfristige Deals (und sofortige Hilfe) zu bekommen, Cap Space im Sommer oder aber eine Verlängerung. Letzteres ist beim Trio eher nicht wahrscheinlich.
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ATLANTA HAWKS (23-25)
Ein Big Man scheint ganz oben auf der Liste zu stehen, deswegen auch das Interesse an Anthony Davis. Nach dessen Verletzung scheint das aber keine Rolle mehr zu spielen.
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ATLANTA HAWKS (23-25)
Vielleicht kommt diese Deadline auch noch zu früh. Derzeit stehen die Hawks im Play-In, also da, wo sie in den vergangenen Jahren zumeist waren. Der eine Trade, der die Hawks zu einem Contender macht, den gibt es vermutlich nicht. Geduld ist angesagt.
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CHARLOTTE HORNETS (19-28)
Es ist gar nicht so lange her, da gab es zahlreiche Gerüchte um die Zukunft von LaMelo Ball. Doch die Hornets haben sich gemausert. In diesem Kalenderjahr haben die Hornets sogar das beste Net-Rating der NBA, auch wenn die Bilanz "nur" 8-6 lautet.
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CHARLOTTE HORNETS (19-28)
Entsprechend scheinen Trade-Gerüchte um Ball zunächst einmal vom Tisch zu sein. Der Kern um Ball, Brandon Miller, Kon Knueppel, Miles Bridges und Ryan Kalkbrenner ergibt auf dem Papier durchaus Sinn.
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CHARLOTTE HORNETS (19-28)
So dürfte es in Charlotte maximal kleinere Anpassungen geben. Tre Mann, Grant Williams oder auch Collin Sexton könnten für andere Teams interessant sein, für ein passendes Angebot wären die Hornets sicherlich gesprächsbereit. Ein eigener Win-Now-Move ist dagegen nicht zu erwarten.
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CHARLOTTE HORNETS (19-28)
Warum auch? Das Team ist jung und das auf jeder Position. Auf den letzten Play-In-Platz sind es derzeit aber auch noch 3,5 Spiele Rückstand. Das ist nicht unmöglich, gleichzeitig ist man für richtiges Tanking doch eine Ecke zu gut.
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MIAMI HEAT (25-22)
Die Geschichte in Miami wiederholt sich. Es fehlt weiterhin ein echter Star und Creator von der Guard-Position. Zwar konnte man dies mit einem schnellen, neuen Offensiv-System etwas kaschieren, doch um in der Eastern Conference oben mitzuspielen, reicht das nicht.
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MIAMI HEAT (25-22)
Traditionell zählen die Heat auch immer zu möglichen Abnehmern, wenn es um unzufriedene Stars geht. In dieser Saison ist das vor allem Ja Morant (Memphis), der in der Theorie das Problem auf der Eins lösen könnte. Gleichzeitig bringt der Guard auch selbst jede Menge Ballast mit.
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MIAMI HEAT (25-22)
Assets haben die Heat nur bedingt, aber mit Herro, Andrew Wiggins oder Kel’el Ware einige interessante Spieler, die man eintauschen könnte. Diese Spieler wären aber vermutlich nur verfügbar, wenn wirklich ein echter Star (z.B. Giannis Antetokounmpo) zu haben ist. Ein weiterer möglicher Vertrag, den man in einem Deal schmeißen könnte, wäre der von Terry Rozier (26,0).
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MIAMI HEAT (25-22)
Die Frage ist, wie realistisch dies ist. Andere Teams haben mehr als Miami zu bieten, sodass es möglich ist, dass Miami nur kleinere Moves einfädelt, um das Team punktuell zu verbessern. Shooting wäre noch so ein Punkt, wo die Nachholbedarf haben.
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ORLANDO MAGIC (23-22)
Die im vergangenen Sommer ausgerufene "Win-Now-Phase" lässt in Orlando weiter auf sich warten. Trotz des kostspieligen Trades Desmond Bane steht das Team aktuell schlechte da, als zum selben Zeitpunkt in der Vorsaison.
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ORLANDO MAGIC (23-22)
Das liegt auch einem katastrophalen Januar mit nur vier Siegen aus elf Spielen, der das Gefühl bestätigte, dass Orlando seine defensive Identität der vergangenen Jahre verloren hat. Das größte Problem ist aber weiterhin der Dreierwurf: Sowohl prozentual als auch absolut zählen die Magier zu den drei schlechtesten Teams der Liga.
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ORLANDO MAGIC (23-22)
Das Front Office will bereits in den bevorstehenden Playoffs angreifen, was eine Anpassung bis zur Deadline durchaus möglich macht. Auch DBB-Kapitän Dennis Schröder stand zuletzt im Zentrum einiger Gerüchte, wenngleich sich die Frage nach dem Gegenwert stellt.
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ORLANDO MAGIC (23-22)
Nach dem Bane-Deal ist das Pick-Depot der Magic ordentlich geplündert. Auf Spieler-Seite ist Jonathan Isaac (15 Mio.) ein offensichtlicher Kandidat. Aus deutscher Sicht gelten die Wagner-Brüder als unantastbar - Franz aus offensichtlichen Gründen, Moritz, weil er einen de-facto-No-Trade-Klausel besitzt.
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WASHINGTON WIZARDS (10-34)
Die Wizards haben ihren großen Move wahrscheinlich schon gemacht. Trae Young ist das neue Gesicht der Franchise, auch wenn die Fans vermutlich noch eine Weile auf den ersten Einsatz warten müssen. Der Guard fällt mit Knieproblemen weiter aus, dazu haben die Wizards wenig Ambitionen, Spiele zu gewinnen.
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WASHINGTON WIZARDS (10-34)
Das heißt aber nicht, dass die Wizards nun die Füße auf den Tisch legen. Washington ist in der Lage, Verträge von anderen Teams aufzunehmen, vermutlich auch langfristiges Gehalt. Dies wird einen Preis haben, die Wizards hoffen auf weitere Picks.
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WASHINGTON WIZARDS (10-34)
Überraschend kommt das nicht, schließlich machten die Wizards das auch im Vorjahr, als sie zum Beispiel Khris Middleton oder Marcus Smart aufnahmen. Ein Kandidat in dieser Saison könnte laut The Athletic Jerami Grant (Portland) oder aber auch Immanuel Quickley (Toronto) sein.
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WASHINGTON WIZARDS (10-34)
Ein Trade von Middleton wäre sicherlich auch wünschenswert, das Interesse aufgrund des Vertrags (33,3 Mio.) dürfte sich aber in Grenzen halten. Vielmehr ist es realistisch, dass der Forward mit den Wizards nach der Deadline einen Buyout verhandelt und sich dann einem Contender anschließt.
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