Nationalmannschaft Männer
09.08.2025
Giffey zurückgetreten, Wagner verletzt
Die Helden von Manila: Deutschlands Weltmeisterkader 2023

Die Helden von Manila: Deutschlands Weltmeisterkader 2023
Acht Spiele, acht Siege: Sensationell krönte sich die deutsche Nationalmannschaft vor zwei Jahren in Manila erstmals zum Weltmeister. Fast alle Spieler sind auch in diesem Sommer wieder dabei. Die Helden in der Übersicht:
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#0 Isaac Bonga (Small Forward)
Bonga war bei der WM Deutschlands bester Verteidiger, der gerade während Franz Wagners Verletzung auch offensiv mit 7,8 Punkten pro Spiel in die Bresche sprang und sehr effektiv agierte (70 % Zweier, 42 % Dreier). Zeigte seine besten Spiele gegen Finnland (15 Punkte) und Slowenien (12 Punkte).
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#4 Maodo Lo (Point Guard)
Back-Up auf den kleinen Positionen, der dem deutschen Spiel durch seine Kreativität wichtige Impulse von der Bank gab (6,6 Punkte pro Spiel). Los beste Spiele waren gegen Australien (20 Punkte) und gegen Georgien mit 6/6 Dreiern. Seine Minuten schrumpften gegen die USA und Serbien dann aber.
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#5 Niels Giffey (Small Forward)
Giffey war in Südostasien nominell der 10. Mann im Kader. Rutschte nach Franz Wagners Verletzung ebenfalls mehr in die Rotation und agierte wie immer grundsolide. Nach Wagners Rückkehr minimierte sich seine Rolle wieder. Wurde gegen Lettland gar nicht eingesetzt und bekam in Halbfinale und Finale nur noch minimale Einsatzzeit. Trat nach Olympia zurück.
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#7 Johannes Voigtmann (Power Forward/Center)
Erledigte besonders die kleinen Dinge, die auf keinem Stats-Sheet auftauchen und überzeugte mit seinem Allround-Game. Deutschlands bester Rebounder (6,6 pro Spiel). Voigtmanns bestes Spiel war das Finale: 12 Punkte, 8 Rebounds.
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#9 Franz Wagner (Small Forward)
Der zu dem Zeitpunkt (noch) zweitbeste Spieler des Teams verletzte sich im ersten Spiel spät gegen Japan und fehlte danach in vier Partien. Rechtzeitig zum Viertelfinale gegen Lettland kam Wagner zurück schaffte es noch ins All-Second-Team. Seine Stats: 16,8 Punkte, 6,5 Rebounds und 3 Assists pro Spiel.
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#10 Daniel Theis (Center)
In Indiana auf dem Abstellgleis, konnte sich der verletzungsgeplagte Big Man lange auf das Turnier vorbereiten - und kam in körperlicher Topform. Deutschlands defensiver Anker überzeugte auch offensiv (10,9 Punkte pro Spiel). Im Halbfinale gegen die USA mit 21 Punkten.
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#13 Moritz Wagner (Power Forward/Center)
Mit seiner positiven Energie von der Bank unfassbar wichtig für die Mannschaft - und gerade offensiv effektiv (67 % Zweier, 47 % Dreier) und mit großer Rolle als drittbester Werfer (11,9 Punkte). Schnappte sich zudem 4,8 Rebounds. Fehlt in diesem Sommer wegen seines Kreuzbandrisses.
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#17 Dennis Schröder (Point Guard)
Kapitän des Weltmeisters und MVP des Turniers. Abgesehen von seinem schwachen Spiel gegen Lettland (4/26 FG) überzeugte Schröder auf beiden Seiten des Feldes, ging in den entscheidenden Momenten voran und wuchs über sich hinaus. Führte die Mannschaft so zum Titel. Topscorer mit 19,1 Punkten pro Spiel. Zudem bester Vorlagengeber (6,1 Assists).
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#21 Justus Hollatz (Point Guard)
Der 11. Mann im Kader bekam als jüngster Spieler meist nur Garbage Time. Bei den Kantersiegen gegen Finnland und Georgien durfte er 18 Minuten ran und zeigte, warum er in Zukunft eine große Rolle auf der Aufbauposition spielen kann. Lediglich gegen die USA und Serbien ohne Minuten.
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#32 Johannes Thiemann (Power Forward)
Thiemann beeindruckte als Deutschlands wichtiger Energizer von der Bank, der mit seiner Physis und harten Blocks immer wieder den Ton setzte, aber auch offensiv mit 7 Punkten pro Spiel überzeugte und eine überragende Effektivität (18/19 Zweier im Turnier!) aufwies.
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#42 Andreas Obst (Shooting Guard)
Seinen großen Auftritt hatte Obst im Halbfinale (24 Punkte, 4/8 Dreier), als er die USA mit einem Corner-Dreier kurz vor Schluss nach Hause schickte. Auch insgesamt Deutschlands wichtigster Schütze (44,7 %) und eine gefährliche Offensivoption (10,4 Punkte). Nach Schröder und Wagner mit den drittmeisten Minuten pro Partie.
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#44 David Krämer (Shooting Guard)
Reiste als 12. Mann mit nach Südostasien, erfüllte seine Rolle ohne Murren und verbreitete gute Stimmung. In vier Spielen erhielt der Scorer spät einige Minuten, die er auch für Eigenwerbung nutzen konnte.
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Trainer: Gordon Herbert
Acht Siege in acht Spielen. Der Kanadier war der Architekt des Erfolgs und besonders gelobt für seine Ruhe und seine klare Rollenverteilung. Rief bei seinem Amtsantritt 2021 das Ziel aus, drei Medaillen in drei Jahren zu erreichen und wurde belächelt. Bei Olympia verpasste das DBB-Team die Zielsetzung zwar knapp, Herbert ist dennoch der erfolgreichste Bundestrainer der Geschichte.
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