NBA
vor 7 Stunden
Mit Wagner, LeBron, Harden und Co.
Die besten verbleibenden Free Agents auf allen Positionen

Die besten verbleibenden Free Agents auf allen Positionen
Tag eins der Free Agency ist vorbei, dazu haben viele Spieler ihre Verträge mit den alten Teams bereits verlängert. Überblick verloren? Da kann es nicht schaden, mal zu schauen, welche Free Agents auf welchen Positionen noch verfügbar sind. Wir blicken auf die Top 5 aller Positionen.
Rick Osentoski-Imagn Images
POINT GUARD - Platz 5: Mike Conley (zuletzt Minnesota Timberwolves)
Mit 38 Jahren im Spätherbst seiner Karriere, dennoch weiterhin ein cleverer Aufbauspieler, der wenig Fehler macht und hochprozentig treffen kann. Conley sollte für jeden Contender interessant sein, der noch eine Absicherung auf der Spielmacher-Position braucht.
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Platz 4: Aaron Holiday (zuletzt Houston Rockets)
Fliegt seit Jaren etwas unter dem Radar, doch Holiday ist ein bissiger Verteidiger und kann seine Dreier hochprozentig treffen. An der Seite eines Scorers sicherlich eine gute Option, um die eigene Tiefe etwas aufzupolstern. Im Vorjahr bei den Rockets spielte er zwar nur 14 Minuten im Schnitt, verbuchte dabei aber 5,5 Punkte.
Jayne Kamin-Oncea-Imagn Images
Platz 3: Russell Westbrook (zuletzt Sacramento Kings)
An ihm scheiden sich weiter die Geister. Westbrook kann Spiele an sich reißen, allerdings ist das nicht immer positiv. Braucht den Ball, um effizient zu sein, im hohen Alter ist das aber nicht mehr so gefragt. Was Westbrook aber stets bringt, ist Energie. Dazu ist er fast immer verfügbar, eine wichtige Qualität für die Regular Season.
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Platz 2: Marcus Smart (zuletzt Los Angeles Lakers)
Smart erlebte bei den Lakers eine Comeback-Saison und spielte auf einem Niveau, was man ihm nicht mehr zugetraut hätte. Defensiv weiter einer der besten Guards ligaweit und dazu flexibel einsetzbar. Seine Offense und der Wurf kommen und gehen, aber das war bei Smart schon immer eingebacken.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Platz 1: James Harden (zuletzt Cleveland Cavaliers)
Harden bewies auch mit 36 Jahren, dass er weiterhin auf höchstem Niveau performen kann. Nach seinem Wechsel nach Cleveland führte der Guard die Cavaliers bis in die Eastern Conference Finals. Mit 23,6 Punkten und 8,0 Assists pro Spiel bleibt Harden einer der besten Playmaker der Liga.
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SHOOTING GUARD - Platz 5: Collin Sexton (zuletzt Chicago Bulls)
Der 27-Jährige kam erst zur Trade Deadline nach Chicago und spielte eine solide Saison it 15,4 Punkten und 3,3 Assists pro Spiel. Da viele Teams in diesem Sommer nur begrenzten finanziellen Spielraum besitzen, dürfte Sexton vor allem für Teams interessant sein, die einen erfahrenen Starting Guard oder einen starken Sixth Man verpflichten möchten.
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Platz 4: Anfernee Simons (zuletzt Chicago Bulls)
Einst als Scorer mit Star-Potenzial bezeichnet, gehört Simons weiterhin zu den explosivsten Offensivspielern der Liga. Der Guard kann aus großer Distanz treffen, schwierige Würfe kreieren und jederzeit heiß laufen. In der vergangenen Saison kam er auf 14,3 Punkte pro Partie. An seiner Defensive und Effizienz gibt es jedoch weiterhin Fragezeichen.
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Platz 3: Bennedict Mathurin (L.A. Clippers)
Mathurin fand nach seinem Wechsel zu den Clippers wieder zu alter Stärke zurück. Der Flügelspieler erzielte 17,6 Punkte pro Partie und überzeugte vor allem mit seinem Zug zum Korb und seinem Midrange-Spiel. Auch defensiv bringt der 24-Jährige Qualitäten mit. Als Restricted Free Agent behalten die Clippers jedoch die Kontrolle über seine Zukunft.
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Platz 2: Quentin Grimes (zuletzt Philadelphia 76ers)
Ein sehr guter Scorer, der auch defensiv gewisse Anlagen besitzt. Grimes besitzt das Potenzial, um ein Starter zu sein, vor allem weil er viele Dreier nimmt. Im Vorjahr fielen diese mäßig (33,4 Prozent), doch es gab auch Jahre, in denen er an den 40 Prozent kratzte. Hat auch schon unter Beweis gestellt, dass er ein 20-Punkte-Scorer sein kann.
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Platz 1: Norman Powell (zuletzt Miami Heat)
Powell spielte die beste Saison seiner Karriere und wurde erstmals All-Star. Der Guard erzielte starke 21,7 Punkte pro Partie und überzeugte mit effizientem Scoring aus allen Bereichen des Feldes. Seine größte Stärke bleibt das Punkte machen, defensiv besitzt er dagegen Schwächen. Als Unrestricted Free Agent dürfte Powell viele Interessenten haben.
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SMALL FORWARD - Platz 5: Ziaire Williams (zuletzt Brooklyn Nets)
Die schwächste Position der Free Agency, weil sie eben so wertvoll ist. Bei Williams war immer viel Potenzial gegeben, wirklich abrufen konnte er es aber noch nie. Legte für Brooklyn im Vorjahr gut zehn Punkte im Schnitt auf und stabilisierte seinen Wurf etwas. Vielleicht ein Kandidat für ein Team im Rebuild.
Daniel Kucin Jr.-Imagn Images
Platz 4: Khris Middleton (zuletzt Dallas Mavericks)
Den Mitteldistanzwurf wird er immer haben. Middleton hat zwar abgebaut, dennoch weiß der ehemalige Meisterspieler der Bucks noch immer, wo der Korb hängt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass Middleton einem Contender noch immer 10-15 gute Minuten pro Abend geben kann. Schließt er sich nun Giannis in Miami an?
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Platz 3: Tari Eason (Houston Rockets)
Wo Eason ist, gibt es Chaos. Der Forward besitzt sehr schnelle Hände, steht oft in Passwegen und bringt offensive Unberechenbarkeit - allerdings für beiden Seiten. Für seine Athletik schleißt er schwach am Korb ab, dennoch ein wichtiger Spieler für die Rockets im Vorjahr. Als Restricted Free Agent ist seine Verhandlungsposition allerdings schlecht.
Erik Williams-Imagn Images
Platz 2: Kelly Oubre Jr. (zuletzt Philadelphia 76ers)
Sein Ruf ist nicht der Beste, allerdings liefert Oubre seit Jahren konstant 15 Punkte pro Partie ab. Ja, Oubre könnte konstanter sein und defensiv kann er eigentlich mehr, doch als Rollenspieler auf dem Flügel hat er definitiv seinen Wert, weil die komplette Liga Wings mit Gardemaß sucht, die auch ein bisschen werfen können.
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Platz 1: LeBron James (zuletzt Los Angeles Lakers)
Auch mit 41 Jahren zählt LeBron James noch zu den besten Spielern der NBA. Der Superstar kam in der vergangenen Saison auf 20,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 7,2 Assists pro Partie. Zwar zeigen sich erste Alterserscheinungen, dennoch bleibt James einer der komplettesten Spieler der Liga.
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POWER FORWARD - Platz 5: John Collins (zuletzt L.A. Clippers)
Collins ist weiterhin ein produktiver Starter auf der Power-Forward-Position. Der 29-Jährige traf in der vergangenen Saison starke 40,6 Prozent seiner Dreier und war mit 13,6 Punkten pro Spiel ein wichtiger Baustein der Clippers nach deren schwachem Saisonstart.
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Platz 4: Jonathan Kuminga (zuletzt Atlanta Hawks)
Kuminga zeigte nach seinem Wechsel nach Atlanta zwar gute Ansätze, konnte seine Leistungen aber nicht konstant bestätigen. Dennoch besitzt der 23-Jährige enormes Potenzial als explosiver Slasher und Eins-gegen-eins-Scorer. Mit 12,2 Punkten und 5,6 Rebounds pro Partie bleibt Kuminga ein spannendes Projekt.
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Platz 3: Peyton Watson (Denver Nuggets)
Watson feierte in Denver seine Breakout-Saison. Der athletische Forward punktete zuverlässig, traf über 41 Prozent seiner Dreier und überzeugte gleichzeitig als Verteidiger. Seine Länge und Vielseitigkeit machen ihn zu einem modernen Flügelspieler. Denver kann als Restricted Free Agent jedes Angebot matchen.
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Platz 2: Tobias Harris (zuletzt Detroit Pistons)
Harris spielte eine wichtige Rolle beim Aufschwung der Pistons. Der erfahrene Forward bringt zuverlässiges Shooting, solide Verteidigung und jede Menge Playoff-Erfahrung mit. Mit 13,3 Punkten und 5,1 Rebounds pro Partie bleibt Harris ein wertvoller Starter. Als Unrestricted Free Agent dürfte er bei mehreren Contendern auf dem Zettel stehen.
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Platz 1: Draymond Green (zuletzt Golden State Warriors)
Green zählt auch im Herbst seiner Karriere noch zu den besten Verteidigern der Liga. Der Forward überzeugt mit Spielintelligenz, Führungsqualitäten und starkem Passspiel. Offensiv steht er zwar weniger im Mittelpunkt, defensiv bleibt sein Einfluss enorm.
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CENTER - Platz 5: Nikola Vucevic (zuletzt Boston Celtics)
Was hat der Big mit knapp 36 Jahren noch im Tank? Sein Stint in Boston war etwas unglücklich, doch als werfender Center sollte er weiterhin einen Markt haben. Allerdings: Es braucht auch stets gute Verteidiger um ihn herum, damit eine Defense halbwegs funktionieren kann.
Boston Globe via Getty Images
Platz 4: Moritz Wagner (zuletzt Orlando Magic)
Neuer Abschnitt, neues Glück? Wagner brauchte etwas, um den Rost nach seinem Kreuzbandriss abzuschütteln, doch warum sollte der Deutsche nicht wieder einer besseren Big Men von der Bank kommend sein? Sein offensives Arsenal ist breit gefächert, dazu hat seine Stimme in der Kabine Gewicht.
IMAGO/ZUMA Wire
Platz 3: Mitchell Robinson (zuletzt New York Knicks)
Robinson gehört zu den besten defensiven Big Men und Reboundern der Liga und hatte großen Anteil am Titelgewinn der Knicks. Trotz seiner offensiv limitierten Qualitäten buhlen mehrere Teams um den Center. Die Knicks würden ihn gerne halten, müssen dafür jedoch an anderer Stelle Gehalt einsparen.
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Platz 2: Walker Kessler (Utah Jazz)
Kessler zählt zu den besten Ringbeschützern der Liga. Der Center überzeugt mit Rebounding, Shotblocking und effizientem Abschluss am Korb. Offensiv ist sein Spiel zwar limitiert, defensiv besitzt er aber enormen Wert. Utah kann als Restricted Free Agent jedes Angebot mitgehen.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 1: Jalen Duren (Detroit Pistons)
Mit gerade einmal 22 Jahren gehört Jalen Duren zu den spannendsten Free Agents des Sommers. Der Center legte 19,5 Punkte und 10,5 Rebounds im Schnitt auf und zählt zu den explosivsten Big Men der NBA. Vor allem als Finisher am Ring und Rebounder überzeugt Duren. Trotz schwächerer Playoffs dürfte Detroit alles daran setzen, ihn langfristig zu halten.
IMAGO/UPI Photo