NBA Play-offs
14.05.2025
Vier Aktive dabei
Die Angst vor dem Versagen: Die schlechtesten Freiwerfer der Playoff-Historie

Die Angst vor dem Versagen: Die schlechtesten Freiwerfer der Playoff-Historie
Nicht einmal 30 Prozent seiner Freiwürfe trifft Knicks-Center Mitchell Robinson in diesen Playoffs, ein unterirdischer Wert. Der Big Man zählt in den Playoffs zu den schlechtesten Schützen aller Zeiten. Wir blicken auf die schwächsten Quoten der Geschichte bei mindestens 70 Versuchen von der Linie.
NBAE via Getty Images
Platz 15: Steven Adams - 53,4 Prozent (bei 189 Versuchen)
Der Kiwi traf seine Freiwürfe nie besonders gut, seine Quote in der Regular Season ist beinahe identisch. Bei den Thunder hatte der Neuseeländer Jahre, in denen er unter 40 Prozent seiner Versuche netzte.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 14: Vin Baker - 53,4 Prozent (bei 73 Versuchen)
Bei Baker verhielt es sich etwas anders, über seine Karriere traf der Big Man in der Regular Season fast 64 Prozent. Zufall? Womöglich ist die Stichprobe auch einfach nicht groß genug.
NBAE via Getty Images
Platz 13: Erick Dampier - 52,5 Prozent (bei 120 Versuchen)
Auch Dampiers Quoten gingen in den Playoffs stark in den Keller, der frühere Mavs-Center stand in seinen sieben Playoff-Jahren allerdings auch vergleichsweise selten an der Linie. Dennoch war "Ericka" definitiv nicht einmal ein durchschnittlicher Schütze.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 12: Ben Simmons - 52,0 Prozent (bei 171 Versuchen)
In seiner Rookie-Saison traf Simmons noch 70 Prozent! Was dann passierte, ist kaum zu erklären. In seiner letzten Philly-Spielzeit waren es nur noch 34 Prozent, die Angst, gefoult zu werden, wurde immer größer. In diesen Playoffs nahm Simmons in 42 Minuten keinen einzigen Freiwurf.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 11: Shaquille O’Neal - 50,4 Prozent (bei 2.317 Versuchen)
Auch bei Shaq waren die Freebies immer wieder ein Thema. Der Diesel schwankte zwischen 33 und 65 Prozent (im Meisterjahr 2002) und sprach immer wieder über den psychologischen Effekt. Dazu sei gesagt: Nur wenige hatten eine solch abgehackte und merkwürdige Wurfform wie die Center-Legende.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 10: Dale Davis - 50,3 Prozent (bei 334 Versuchen)
Davis war auch eher der Mann fürs Grobe, der offensiv nie so richtig in Erscheinung trat. Was für Davis spricht: Seine Quoten verbesserten sich im Laufe seiner Karriere, in den letzten Jahren warf er zumindest respektable 60 Prozent.
US PRESSWIRE
Platz 9: Festus Ezeli - 50 Prozent (bei 94 Versuchen)
Wegen Verletzungen spielte Ezeli nur drei Jahre in der NBA, vornehmlich war der Warriors-Big wegen seiner Defense auf dem Feld (und spielte sogar in Spiel 7 der Finals 2016!). Offense war seine Sache nicht, das galt insbesondere für die Freiwürfe.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 8: Clint Capela - 49,5 Prozent (bei 208 Versuchen)
Der Schweizer kam als katastrophaler Schütze in die Liga, zwischenzeitlich warf der Center sogar um die 60 Prozent von der Linie. Hack-a-Clint gab es in den ersten Jahren immer mal wieder, später allerdings nicht mehr.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 7: Michael Cage - 49,3 Prozent (bei 71 Versuchen)
Cage, der heute als TV-Experte für OKC arbeitet, war in Seattle ein Rollenspieler, der den Ball eher selten bekam - und das war auch gut so.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 6: Wilt Chamberlain - 46,5 Prozent (bei 1.627 Versuchen)
Wenn Wilt eine Schwäche hatte, dann waren es wie bei Shaq die Freiwürfe. Chamberlain versuchte es zwischenzeitlich sogar mit einem Unterhandwurf, doch da sich einige Kollegen darüber lustig machten, ließ er es bleiben. Seiner Quote tat dies nicht gut.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 5: Andre Drummond - 42,9 Prozent (bei 70 Versuchen)
Bei Drummond gibt es genügend Beweise, dass er einfach schwach von der Linie ist. In den vergangenen Jahren waren zumindest kleinere Verbesserungen erkennbar, allerdings ist der Center inzwischen nur noch ein Backup.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 4: Ben Wallace - 41,8 Prozent (bei 505 Versuchen)
Der vielleicht beste Verteidiger seiner Generation blieb von der Linie ein Rätsel. Lediglich in einer Saison traf Big Ben zumindest die Hälfte von der Charity Stripe, 2006 waren es sogar nur unterirdische 27,3 Prozent bei 66 Versuchen.
US PRESSWIRE
Platz 3: Bob Donham - 40,8 Prozent (bei 76 Versuchen)
Wer diesen Namen noch nie gehört hat? Nicht grämen! Donham spielte zwischen 1950 und 1954 für die Celtics, als diese noch nicht einen gewissen Bill Russell gedraftet hatten.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 2: DeAndre Jordan - 40,4 Prozent (bei 389 Versuchen)
Hack-a-DJ erreichte zeitweise ein ähnliches Niveau wie bei Shaq, 2015 nahm Jordan mal in einem Spiel 34 Freiwürfe (und traf davon 14). Andererseits hat DJ noch immer die beste Feldwurfquote aller Zeiten (67 Prozent) inne.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 1: Mitchell Robinson - 34,2 Prozent (bei 79 Versuchen)
Und ja, Robinson ist tatsächlich der schlechteste Freiwerfer der Playoff-Historie. In keiner seiner drei Playoff-Jahre knackte der Knicks-Center 40 Prozent, wobei es diese Saison mit derzeit 28,9 Prozent so schlimm wie noch nie ist (den Rekord hält übrigens Andre Roberson mit 14,3 Prozent bei 21 Versuchen im Jahr 2017).
picture alliance / ASSOCIATED PRESS