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Deutsche Euro-Legionäre: Eine Armada - verstreut über den ganzen Kontinent

Deutsche Euro-Legionäre: Eine Armada - verstreut über den ganzen Kontinent
Auch in der kommenden Saison werden wieder einige Deutsche die Schwarz-Rot-Goldene Fahne im Ausland hochhalten. Gleich sechs werden dies in der EuroLeague tun. Hier der Überblick über die deutschen Legionäre außerhalb der NBA.
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Ismet Akpinar (Bahcesehir)
Seit sechs Jahren ist der Hamburger nun schon in der Türkei beschäftigt. Auch 2026/27 läuft er mit Bahcesehir im EuroCup auf, zuvor spielte er bereits für Fenerbahce, Galatarasay und Türk Telekom.
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Mahir Agva (zuletzt Merkezefendi)
Agva sucht hingegen noch ein neues Team. Der Nationalspieler lief seit 2019 für sechs verschiedene türkische Teams auf. Sein türkischer Pass hilft, denn in der Türkei muss immer mindestens ein Türke auf dem Feld sowie insgesamt fünf auf dem Spielberichtsbogen stehen. Es ist wahrscheinlich, dass er wieder in der Türkei unterschreiben wird.
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Kay Bruhnke (Rytas Vilnius)
In seiner ersten Saison in Vilnius gewann der Forward umgehend die Champions League und verlängerte im Anschluss seinen Vertrag. Bruhnke spielte auch schon unter Alex Mumbru viermal für den DBB und könnte in den kommenden Jahren ein Kandidat für die EuroLeague sein.
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Isaac Bonga (Panathinaikos)
Bonga hat dies schon lange geschafft, bei ihm stand sogar eine NBA-Rückkehr im Raum. Daraus wurde nichts, dafür wechselte der Forward im Sommer von Partizan zum griechischen Powerhouse Panathinaikos, die mal wieder einer der heißesten Anwärter auf Europas Krone sind.
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Karim Jallow (Derthona)
Der Ex-Ulmer konnte seine EL-Chance in Bologna nur bedingt nutzen, nun geht es eine Stufe tiefer weiter. Jallow bleibt in Italien und läuft künftig für Derthona Basket auf, der Vertrag mit Mumrbus Bologna wurde aufgelöst.
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David Krämer (Roter Stern Belgrad)
Der Start bei Real Madrid war gut, doch je länger die Saison dauerte, desto weniger spielte Krämer. Nun versucht sich der Shooting Guard bei Crvena Zvezda, die einen Schützen wie ihn gut gebrauchen können. Krämer sollte hier ordentlich Spielzeit bekommen - auch in der EuroLeague.
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Maodo Lo (Zalgiris Kaunas)
Die Litauer rüsteten im Sommer ordentlich auf, setzen aber weiterhin auf Lo in der Backup-Rolle auf der Eins. Dort wird der Berliner unter anderem an der Seite von Nigel Williams-Goss, Carsen Edwards und Ex-Berliner Sterling Brown spielen. Und ein gewisser Jonas Valanciunas spielt nun auch für die Litauer.
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Simonas Lukosius (Rytas, von Dubai ausgeliehen)
Der Neu-Nationalspieler war der Held im Finale der Champions League und hat einen langfristigen Vertrag in Dubai zur Belohnung bekommen. Das EL-Team leiht Lukosius aber noch einmal ein Jahr nach Vilnius aus, wo der Guard mit Rytas wieder in der Champions League antreten wird.
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Louis Olinde (Reyer Venedig)
Olinde bleibt im EuroCup, für den Ex-Berliner ging es von Manresa nach Venedig. Die Italiener sind durchaus ambitioniert, scheiterten aber im Vorjahr aber im Achtelfinale. Und Olinde? Der legte für Manresa im Vorjahr 9 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt bei einer Dreierquote von 39 Prozent auf.
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Dylan Osetkowski (Valencia)
Nach einem turbulenten Jahr ist das Kapital Partizan für Osetkowski wieder beendet. Der Big Man war erst Sündenbock, spielte dann aber sehr solide für die Serben. Dennoch wurde der Vertrag aufgelöst und nun geht es beim Überraschungsteam der Vorsaison, Valencia, weiter.
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Tim Schneider (Türk Telekom)
In einem Jahr spielte Schneider für drei verschiedene Teams in Japan, nun ist er in Ankara untergekommen, die traditionell mit großem Budget in den EuroCup gehen. Spannend, ob sich der Stretch-Vierer in der Türkei behaupten kann.
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Len Schoormann (Nanterre)
In Ulm funktionierte es für Schoormann nicht, nach wenigen Monaten wechselte der Guard nach Nanterre, wo er überzeugen konnte. Der 24-Jährige legte in Frankreich knapp 11 Punkte im Schnitt auf und bekam folgerichtig einen Anschlussvertrag im Vorort von Paris.
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Christian Sengfelder (San Pablo Burgos)
Dieser Wechsel kam überraschend. Sengfelder, Kapitän in Ulm, löste seinen Vertrag auf, um zum spanischen EuroCup-Vertreter Burgos zu wechseln. Es ist die zweite Auslandsstation für den Nationalspieler, der bereits ein Jahr in Frankreich bei Dijon aktiv war.
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Daniel Theis (ASVEL)
Offiziell ist es noch, aber selbst der DBB listete Theis bereits als Spieler von ASVEL. Zuletzt gab es hier aber ein paar Fragezeichen, da die Finanzierung der Mannschaft von der französischen Liga noch nicht durchgewunken wurde. Es scheint so, als ob sich Theis einen neuen Klub suchen muss.
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Nick Weiler-Babb (ASVEL)
Teil dieses Projekts ist auch Weiler-Babb, der nach einem Jahr bei Anadolu Efes schon wieder wechselt. In der Türkei war NWB eine der Konstanten in einer verkorksten Saison, dennoch brach der Ex-Nationalspieler seine Zelte schon wieder ab.
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Kevin Yebo (Erokspor)
Der Deutsch-Ivorer verließ Chemnitz schon im April und spielte in den spanischen Playoffs für Teneriffa groß auf. Umso überraschender der Wechsel zu Erokspor, die im FIBA Europe Cup spielen werden, gleichzeitig aber groß investieren.
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