NBA
vor 5 Stunden
Das Roster von Minnesota im Check
Der Wolves-Kader mit LaMelo: Reicht das für den ganz großen Wurf?

Der Wolves-Kader mit LaMelo: Reicht das für den ganz großen Wurf?
Die Minnesota Timberwolves haben LaMelo Ball geholt und stellen Anthony Edwards einen spektakulären neuen Backcourt-Partner an die Seite. Doch nach den Trades von Julius Randle und Naz Reid bleiben vor der Free Agency auch klare Baustellen. Wir blicken auf den derzeitigen Kader.
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GUARDS - LaMelo Ball
Der große Neuzugang. LaMelo soll Edwards entlasten, Tempo bringen und die Wolves-Offense unberechenbarer machen. Seine Kreativität ist außergewöhnlich, doch Verletzungen, Shot Selection und Defensive bleiben die großen Fragezeichen.
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Anthony Edwards
Das Gesicht der Franchise und inzwischen einer der besten Guards der Liga. Edwards trägt Minnesota offensiv wie emotional, bekommt mit LaMelo jetzt aber endlich einen echten Co-Star im Backcourt. Die Frage ist, ob er trotzdem genug Kontrolle über die Offense behält.
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Ayo Dosunmu
Dosunmu bekam nach dem Randle-Trade einen langfristigen Vertrag und ist damit fest eingeplant. Als vielseitiger Guard kann er scoren, verteidigen und neben Edwards oder LaMelo spielen. Von der Bank wirkt seine Rolle sogar passender als zuvor.
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Donte DiVincenzo
DiVincenzo bleibt einer der wichtigsten Rollenspieler im Kader. Er bringt Shooting, Erfahrung und Playoff-Härte mit, auch wenn er nach den großen Trades vielleicht etwas weniger im Fokus steht. Für die zweite Fünf ist er extrem wertvoll. Die Frage ist nur, ob er nach seiner schlimmen Verletzung kommende Saison überhaupt spielen wird ...
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Josh Green
Green kam gemeinsam mit LaMelo aus Charlotte. Der Flügelspieler bringt Athletik und Defense, muss offensiv aber wieder verlässlicher werden. In Minnesota könnte er als Energizer und situativer Verteidiger nützlich sein.
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Terrence Shannon Jr.
Shannon zeigte in Ansätzen, warum Minnesota viel von ihm hält. Er bringt Athletik, Zug zum Korb und defensive Energie. In der neuen Rotation könnte er mehr Minuten bekommen, vor allem wenn die Wolves auf Tempo und Druck setzen.
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FORWARDS - Jaden McDaniels
McDaniels ist defensiv weiter einer der wichtigsten Spieler im Kader. Mit seiner Länge und Vielseitigkeit kann er die schweren Aufgaben auf dem Flügel übernehmen, was gerade neben LaMelo wichtig wird. Offensiv muss er aber konstant genug treffen, um den Raum nicht enger zu machen.
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Julian Phillips
Phillips ist noch immer eher ein Entwicklungsprojekt. Seine Athletik und Länge passen zum Profil der Wolves, doch für eine feste Rolle braucht es mehr Konstanz. Ob Minnesota seine Team Option zieht, dürfte auch von der weiteren Kaderplanung abhängen.
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CENTER - Rudy Gobert
Gobert bleibt der defensive Anker. Gerade mit LaMelo im Backcourt wird seine Absicherung am Ring noch wichtiger. Offensiv sollte er vom Playmaking des neuen Guards profitieren, doch in den Playoffs bleibt die Frage nach seiner Flexibilität bestehen.
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Joan Beringer
Der junge Big Man ist nach den Abgängen im Frontcourt plötzlich wichtiger als zunächst gedacht. Beringer bringt Größe und langfristiges Potenzial, ist aber noch kein sicherer Rotationsspieler. Minnesota muss entscheiden, wie viel Verantwortung man ihm schon geben kann.
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ROOKIES - Isaiah Evans
Kam in der zweiten Runde und bringt vor allem Scoring-Potenzial auf dem Flügel. Der Ex-Duke-Guard ist ein spannender Entwicklungsspieler, dürfte aber Zeit brauchen. Für Minnesota ist er zunächst eher ein Projekt als sofortige Hilfe.
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Trey Kaufman-Renn
Kaufman-Renn ist nach vier Jahren bei Purdue ein erfahrener College-Big. Er bringt Physis, Rebounding und Touch in Korbnähe mit. Weil Minnesota nach dem Naz-Reid-Abgang Tiefe im Frontcourt braucht, könnte er schneller wichtig werden als erwartet.
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FREE AGENTS - Mike Conley
Conley ist inzwischen 38 Jahre alt und sein Vertrag läuft aus. Mit LaMelo im Kader ist seine Rolle wohl nicht mehr so klar wie zuvor. Als Veteran und Leader wäre er wertvoll, sportlich dürfte Minnesota aber nicht jeden Preis mitgehen. Auch die Heat sollten interessiert sein.
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Kyle Anderson
Anderson bringt Spielintelligenz, Größe und defensive Vielseitigkeit. Genau solche Spieler können in den Playoffs helfen, doch nach den teuren Deals ist fraglich, ob Minnesota ihn halten kann. Ein Abgang wäre für die Tiefe spürbar.
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Joe Ingles
Der Routinier wird Minnesota verlassen und in seine australische Heimat zu Melbourne United wechseln. Sportlich spielte Ingles bei den Timberwolves zuletzt nur noch eine untergeordnete Rolle, seine Erfahrung in der Kabine wird jedoch fehlen. Durch seinen Abgang wird zudem ein weiterer Kaderplatz frei.
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Bones Hyland
Hyland kann schnell Punkte liefern, ist defensiv aber anfällig und nicht immer leicht in stabile Rotationen einzubauen. Nach der LaMelo-Verpflichtung ist sein Platz im Backcourt noch unsicherer geworden. Eine Rückkehr wirkt eher offen.
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Jaylen Clark
Clark ist Restricted Free Agent und könnte wegen seiner Defense interessant bleiben. Offensiv ist er limitiert, doch als günstiger Kaderbaustein passt er grundsätzlich in die neue Wolves-Realität. Viel hängt davon ab, wie teuer er wird.
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Enrique Freeman
Freeman ist ebenfalls Restricted Free Agent und eher ein Spieler für das Ende der Rotation. Mit seiner Energie und Physis kann er sich empfehlen, sicher ist sein Platz aber nicht. Für Minnesota geht es hier vor allem um günstige Tiefe.
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FAZIT
Die Wolves haben mit LaMelo und Edwards einen spektakulären Backcourt, der offensiv riesiges Potenzial besitzt. Gleichzeitig ist der Kader nach den Trades dünner geworden, vor allem auf den großen Positionen. Finch muss aus viel Talent schnell eine funktionierende Struktur bauen.
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FAZIT
Minnesota hat alles auf Edwards ausgerichtet und ihm mit LaMelo den vielleicht talentiertesten Mitspieler seiner Karriere gegeben. Wenn beide harmonieren, können die Wolves im Westen gefährlich werden. Wenn nicht, könnte der Preis für diesen Umbruch sehr hoch gewesen sein.
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