NBA
vor 11 Stunden
Verletzungen, Skandale, Abstürze
Der verhinderte nächste Jordan: Diese NBA-Stars erreichten nie ihr volles Potenzial

Der verhinderte nächste Jordan: Diese NBA-Stars erreichten nie ihr volles Potenzial
Sie wurden mit Michael Jordan verglichen und als kommende Gesichter der NBA gehandelt. Doch Verletzungen, persönliche Probleme und folgenschwere Entscheidungen verhinderten die ganz großen Karrieren. Diese zehn Spieler konnten ihr außergewöhnliches Potenzial nie vollständig ausschöpfen.
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Harold Miner (32) und Morton Wiley Basketball Herren NBA, Spiel Miami Heat - Dallas Gruppe Miami Ers
Miner erhielt wegen seiner Athletik und Spielweise sogar den Spitznamen "Baby Jordan". Er gewann zweimal den Dunk Contest, konnte sein Spiel aber nie nachhaltig erweitern und verschwand nach nur vier NBA-Saisons aus der Liga.
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Penny Hardaway
Hardaway bildete mit Shaquille O’Neal eines der besten Duos der 90er-Jahre und führte Orlando 1995 in die NBA Finals. Knieverletzungen raubten ihm dann einen Großteil seiner Explosivität und machten seiner Entwicklung zum möglichen Gesicht der Liga einen Strich durch die Rechnung.
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Grant Hill
Hill galt als einer der möglichen Nachfolger von Michael Jordan und erhielt schon als Rookie die meisten Stimmen bei der Wahl zum All-Star-Game. In seinen ersten sechs NBA-Jahren kam der Forward auf durchschnittlich 21,6 Punkte, 7,9 Rebounds und 6,3 Assists. Nach seinem Wechsel nach Orlando machte Hill wegen schwerer Knöchelprobleme in den folgenden vier Saisons aber nur 47 Spiele.
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Tracy McGrady
Auf seinem Höhepunkt gehörte McGrady zu den komplettesten Offensivspielern der NBA. Der siebenmalige All Star gewann zwei Scoring-Titel und kam 2002/03 durchschnittlich auf 32,1 Punkte. Rücken- und Knieprobleme kosteten ihn später seine überragende Athletik und trugen dazu bei, dass der Hall of Famer seine Mannschaft nie als Leistungsträger über die erste Playoff-Runde hinaus brachte.

Vince Carter
Wegen seiner Athletik und seiner Vergangenheit an der University of North Carolina wurde Carter früh mit Michael Jordan verglichen. Der achtmalige All-Star absolvierte zwar 22 NBA-Saisons und erzielte mehr als 25.000 Punkte, schaffte es aber nie ins All-NBA-First-Team und gehörte nur kurz zum Kreis der MVP-Kandidaten. Gemessen an seinem Talent und den Erwartungen blieb deshalb das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre.
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Gilbert Arenas
Arenas gehörte Mitte der 2000er zu den besten Scorern der NBA. In der Saison 2005/06 kam der dreimalige All Star durchschnittlich auf 29,3 Punkte und 6,1 Assists, ein Jahr später folgte eine Knieverletzung. Drei Operationen innerhalb von rund 18 Monaten und die spätere Suspendierung nach der Waffen-Affäre verhinderten, dass "Agent Zero" noch einmal an seine besten Jahre anknüpfte.
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Brandon Roy
Roy wurde in seinen ersten vier NBA-Jahren dreimal zum All Star gewählt. In seiner besten Saison kam der elegante Shooting Guard auf 22,6 Punkte, 5,1 Assists und 4,7 Rebounds. Wegen fehlenden Knorpels und großen Beschwerden in beiden Knien musste er seine Karriere 2011 mit nur 27 Jahren beenden. 2012/13 kehrte er noch einmal zu den Timberwolves zurück.
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Derrick Rose
Mit 22 Jahren wurde Rose 2011 zum jüngsten MVP der NBA-Geschichte gewählt. Ein Jahr später riss er sich in den Playoffs ohne gegnerische Einwirkung das Kreuzband, weitere Knieverletzungen folgten. Rose schaffte zwar ein starkes Comeback und spielte insgesamt 16 NBA-Saisons, erreichte das Niveau seiner ersten Jahre aber nie wieder.
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John Wall
Wall war einer der schnellsten Spieler seiner Generation und wurde zwischen 2014 und 2018 fünfmal in Folge All Star. In seiner besten Saison führte er Washington mit 23,1 Punkten und 10,7 Assists bis ins Conference-Halbfinale. Schwere Probleme an der Ferse und ein Achillessehnenriss kosteten ihn anschließend fast zwei komplette Saisons und nahmen ihm einen großen Teil seiner Explosivität.
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Andrew Wiggins
Schon an der Highschool bekam Wiggins wegen seiner Athletik und seines geschmeidigen Spiels den Spitznamen "Maple Jordan". Nach seinem Pick an der ersten Stelle des 2014er Drafts wurde er zwar Rookie of the Year. Bei Golden State wurde der Kanadier 2022 All Star und als wichtiger Two-Way-Spieler NBA-Champion, schöpfte sein individuelles Potenzial aber nie vollständig aus.
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Ben Simmons
Simmons war Nummer-eins-Pick, dreimaliger All Star, All-NBA-Spieler und einer der vielseitigsten Verteidiger der Liga. Rückenprobleme, mentale Belastungen und seine fehlende offensive Weiterentwicklung verhinderten aber den erwarteten Sprung zum dauerhaften Franchise-Superstar.
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