Basketball - EuroLeague
vor 22 Minuten
Europa rüstet mächtig auf
DBB- und NBA-Spieler: Die Kracher-Transfers des EL-Sommers

Larkin, Valanciunas, Bonga und Co.: Die Kracher-Wechsel des EuroLeague-Sommers
Der Transfermarkt in der EuroLeague hatte es in diesem Sommer in sich. Zahlreiche Topklubs haben ihre Kader kräftig umgebaut und dabei einige echte Kracher verpflichtet. Die spektakulärsten Wechsel im Überblick.
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Mike James von der AS Monaco zu Anadolu Efes
Auf Larkin folgt James: Anadolu Efes ersetzt seine langjährige Klubikone mit einem der größten EuroLeague-Stars der vergangenen Dekade. James verlässt Monaco nach fünf Jahren und unterschrieb in Istanbul für eine Saison plus Option. Der 35-Jährige war 2024 EuroLeague-MVP und lieferte auch 2025/26 noch 16,5 Punkte, 6,4 Assists und 3,4 Rebounds im Schnitt.
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Jonas Valanciunas von den Denver Nuggets zu Zalgiris Kaunas
Für Zalgiris ist es der Königstransfer des Sommers. Nach 14 Jahren in der NBA kehrt Valanciunas in seine Heimat und zu dem Klub zurück, bei dem seine Karriere einst Fahrt aufnahm. Der 34-Jährige bringt die Erfahrung aus mehr als 1000 NBA-Spielen mit. Erstmals seit 2012 spielt der litauische Nationalheld wieder dauerhaft in Europa.
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Timothe Luwawu-Cabarrot von Baskonia zu Real Madrid
Real Madrid greift sich einen der besten Scorer der vergangenen EuroLeague-Saison. Luwawu-Cabarrot legte für Baskonia satte 18,3 Punkte auf und belegte damit ligaweit Rang vier, dazu kamen 3,4 Rebounds und 1,9 Assists. Der frühere NBA-Spieler unterschrieb bis 2028 bei den Königlichen. Mit inzwischen 31 Jahren bezeichnet sich der Franzose selbst als in seiner Prime.
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Duane Washington Jr. von Partizan Belgrad zum FC Bayern München
Der FC Bayern bedient sich bei Partizan. Washington kam für die Serben auf 14,9 Punkte pro Spiel und war damit zweitbester Scorer des Teams. Dazu bringt der 26-Jährige Erfahrung aus 79 NBA-Partien mit. Washington wurde in Frankfurt geboren und kehrt erstmals als Profi nach Deutschland zurück. In München unterschrieb er bis 2028.
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Moustapha Fall von Olympiakos zu Panathinaikos
Brisanter geht es in Griechenland kaum. Nach fünf Jahren bei Olympiakos wechselt Fall zum Erzrivalen Panathinaikos. Der 2,18-Meter-Riese gehörte in Piräus über Jahre zu den wichtigsten defensiven Säulen und erreichte mit Olympiakos mehrfach das Final Four. Jetzt wechselt der französische Nationalspieler die Seiten.
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Elie Okobo von der AS Monaco zu Dubai Basketball
Okobo kommt nach vier Jahren in Monaco als frisch gebackener MVP und Finals-MVP der französischen Liga in die Emirate. Auch in der EuroLeague überzeugte der 28-Jährige mit 11,2 Punkten und einem Karrierebestwert von 4,9 Assists. Nach mittlerweile 182 EuroLeague-Spielen ist Okobo ein etablierter Star und soll das ambitionierte Dubai-Projekt weiter aufbessern.
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Daniel Theis von der AS Monaco zu Maccabi Tel Aviv
Nach seiner Rückkehr aus der NBA spielte Theis zwei Jahre für Monaco, jetzt zieht es den Welt- und Europameister für zwei weitere Jahre zu Maccabi. In der vergangenen EuroLeague-Saison lieferte der 34-Jährige 9,7 Punkte und 5,0 Rebounds in nur 20 Minuten und traf starke 69,2 Prozent seiner Zweier.
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Codi Miller-McIntyre von Roter Stern zu Olympiakos
Olympiakos baut seinen Backcourt einmal komplett neu und den besten Vorlagengeber der vergangenen EuroLeague-Saison. Miller-McIntyre kam für Roter Stern auf 12,6 Punkte, 7,4 Assists und 4,5 Rebounds und führte damit zum zweiten Mal in seiner Karriere die EuroLeague bei den Assists an. Der 32-Jährige unterschrieb für drei Jahre.
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T.J. Shorts von Panathinaikos zu Valencia
Bei Panathinaikos wurde Shorts nie ganz so dominant wie zuvor in Paris, trotzdem bleibt der 1,75-Meter-Guard einer der spektakulärsten Spielmacher Europas. Noch 2024/25 legte er für Paris 19,0 Punkte und ligaweit führende 7,3 Assists auf und landete im All-EuroLeague First Team. Ausgerechnet gegen Valencia wurde Shorts in der vergangenen Saison zum Play-In-MVP.
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Isaac Bonga von Partizan Belgrad zu Panathinaikos
Der zweite deutsche Weltmeister in dieser Liste. Bonga verlässt Partizan nach zwei Jahren und folgt seinem ehemaligen Coach Zeljko Obradovic zu Panathinaikos, wo er direkt bis 2029 unterschrieb. Der 26-Jährige gehört mittlerweile zu den besten Verteidigern Europas und wurde zweimal in Folge zum besten Defensivspieler der ABA League gewählt. Zwischenzeitlich stand auch eine Rückkehr in die NBA im Raum.
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Jean Montero von Valencia zu Olympiakos
Montero ist kein Talent mehr, sondern schon jetzt einer der besten Guards Europas. In der vergangenen EuroLeague-Saison legte der erst 23-Jährige für Valencia 14,4 Punkte, 4,8 Assists und 3,0 Rebounds auf und räumte ordentlich ab: All-EuroLeague First Team, Rising Star und Playoffs-MVP. Olympiakos stattete den Dominikaner entsprechend direkt mit einem Dreijahresvertrag aus. Ein Transfer mit Star-Qualität und noch reichlich Luft nach oben.
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Guerschon Yabusele von den Chicago Bulls zu Panathinaikos
Zurück nach Europa und direkt zu einem der größten Titelkandidaten. Yabusele kommt nach zwei weiteren NBA-Jahren zu Panathinaikos, nachdem er zuletzt für Chicago 6,2 Punkte und 3,5 Rebounds im Schnitt aufgelegt hatte. In der EuroLeague ist der Franzose bestens bekannt: Mit Real Madrid gewann er 2023 den Titel. Jetzt soll der Forward einem schon hochkarätigen PAO-Kader noch mehr Qualität im Frontcourt verleihen.
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Shane Larkin von Anadolu Efes zu Fenerbahce
Mehr Derby geht eigentlich nicht. Nach acht Jahren, zwei EuroLeague-Titeln und einer Ära als Gesicht von Anadolu Efes wechselt Larkin ausgerechnet zum großen Istanbuler Rivalen Fenerbahce. Bei Efes hinterlässt der 33-Jährige gewaltige Spuren: Er geht unter anderem als klubinterner EuroLeague-Rekordhalter bei Punkten und Assists. Jetzt bildet er mit Wade Baldwin und Talen Horton-Tucker einen absurd prominent besetzten Backcourt bei Fener.
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