NBA
vor 20 Stunden
OKCs verlorene Generation
Das größte "What If" der NBA-Geschichte: Das Thunder-Team von 2011/12

Das größte "What If" der NBA-Geschichte: Das Thunder-Team von 2011/12
Nach Jahren in der Versenkung sind die Oklahoma City Thunder nun wieder auf der großen NBA-Bühne vertreten. Zuletzt nahm OKC vor 13 Jahren an den NBA-Finals teil. Mit dabei: Eines der legendärsten Teams der Basketball-Geschichte.
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Daequan Cook, Guard
Der Shooter kam meist von der Bank und war für seinen Dreier bekannt. Machte insgesamt 100 Spiele für OKC über zwei Saisons hinweg. 2014 tauchte er für ein paar Monate in Tübingen auf.
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Nazr Mohammed, Center
Der erfahrene Big Man brachte Tiefe in der Rotation und war eine verlässliche Option von der Bank. Nach 18 Jahren NBA beendete er 2016 seine Karriere.
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Nick Collison, Forward
Der stille Arbeiter wurde zum kultigen Gesicht der Franchise - ein Fanliebling durch Einsatz und Loyalität. Nach 14 Jahren bei nur einem Team wurde seine Nummer 4 2019 in den Ruhestand versetzt.
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Thabo Sefolosha, Guard
Als Flügelverteidiger war er unverzichtbar gegen gegnerische Stars. Kam auf rund 22 Minuten im Schnitt bei guten Quoten aus dem Feld.
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Derek Fisher, Guard
Nach seiner Zeit bei den Lakers wurde Fisher zum erfahrenen Backup-Guard und Mentoren-Typ in OKC. Einer der besten Rollenspieler der Playoff-Historie und in den wichtigen Momenten stets zur Stelle.
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Kendrick Perkins, Center
Der Center brachte Veteranen-Mentalität und Playoff-Erfahrung mit, nachdem er 2011 von den Celtics kam. Bis 2015 blieb er bei OKC, seine Rolle war zunehmend defensiv geprägt. Offensiv hatte er nichts anzubieten.
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Serge Ibaka, Forward
Entwickelte sich zur defensiven Wand im Frontcourt. Wurde als bester Shot-Blocker der Liga zweiter bei der Wahl zum Defensive Player of the Year und ins All-Defensive First Team berufen. 2016 wurde er zu den Orlando Magic getradet.
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James Harden, Guard
Als sechster Mann dominierte Harden von der Bank und gewann mit nur 22 Jahren den Sixth Man of the Year Award. Doch ausgerechnet im Sommer nach den Finals wurde er aus Gehaltsgründen nach Houston getradet und entwickelte sich zu einem der besten Spieler der Liga. 2018 wurde er als Superstar der Rockets MVP.
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Russell Westbrook, Guard
Der athletische Point Guard wurde dank 23,6 Punkten im Schnitt schnell zur Co-Säule neben Durant und spielte eine der explosivsten Saisons seiner Karriere. Nach Durants Abgang blieb er der Thunder treu und wurde 2017 MVP - und der Franchise-Topscorer. Noch heute ist er mehrere Jahre seit seinem Abgang ein Fan-Liebling.
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Kevin Durant, Forward
Der Topscorer der Liga führte die Thunder mit nur 23 Jahren ins NBA-Finale und holte sich zum dritten Mal in Folge den Scoring-Titel mit 28 Punkten im Schnitt. 2016 verließ er OKC in Richtung Golden State und wurde so nur Persona non grata in OKC
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Letztlich spielten gleich drei zukünftige MVPs zusammen in einer Mannschaft, mehr als eine Finals-Teilnahme sprang jedoch nicht heraus. Selbst nach dem Abgang von Harden war OKC über Jahre einer der Top-Favoriten, doch Verletzungen oder aber das legendäre Spiel 6 von Klay Thompson in den Western Conference Finals gegen die Warriors verhinderten den großen Wurf.
Kelley L Cox-USA TODAY Sports
Das größte "What If" der NBA-Geschichte: Das Thunder-Team von 2011/12
Die Finals 2012 sollten vielmehr den Höhepunkt darstellen. OKC unterlag mit 1-4, war aber nah dran, die "Heatles" um LeBron James in Bedrängnis zu bringen. Die Duelle zwischen KD und James waren intensiv und fast auf Augenhöhe, LeBron war damals auf dem Höhepunkt seines Schaffens.
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