Basketball - EuroLeague
vor 7 Stunden
15 Deutsche in Europas Königsklasse
Bonga mit Starensemble zum Titel? Die deutschen Legionäre in der EuroLeague

Bonga mit Starensemble zum Titel? Die deutschen Legionäre in der EuroLeague
Insgesamt 15 deutsche Spieler sind in den Kadern der EuroLeague vertreten, neun davon beim FC Bayern Basketball. Wir werfen einen Blick auf die restlichen sechs Legionäre und was sie in ihren Teams für Rollen einnehmen werden.
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Isaac Bonga (Panathinaikos)
Im Sommer wechselte der Forward von Partizan in die griechische Hauptstadt und trifft dort auf ein Starensemble, wie man es in Europa womöglich noch nie gesehen hat. Die Konkurrenz ist riesig, auf den Forward-Positionen tummeln sich Konkurrenten wie Ex-Final-Four-MVP Nigel Hayes-Davis, NBA-Rückkehrer Guerschon Yabusele oder der Besitzer-Liebling Juancho Hernangomez, der ebenfalls viele Jahre in der NBA spielte.
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Isaac Bonga (Panathinaikos)
Bongas Vorteil: Er braucht nicht den Ball, kennt Coach Zeljko Obradovic aus Partizan-Zeiten und ist der beste Verteidiger im Kader. Ähnlich wie im DBB-Team dürfte Bonga die Rolle des "Glue Guys" einnehmen, also eines Verbindungsspielers, der im Schatten der Stars die kleinen Dinge macht und selbst jederzeit gefährlich werden kann.
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David Krämer (Roter Stern)
Bei Real konnte sich der Shooter nicht durchsetzen, nun startet der gebürtige Slowake in Belgrad einen neuen Versuch. Für zwei Jahre hat sich Krämer gebunden und landet hier in einer interessanten Situation. Ein echter Edelschütze geht Zvezda nämlich noch ab.
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David Krämer (Roter Stern)
Mit Jared Butler, Chima Moneke oder Jordan Nwora hat Belgrad jede Menge Spieler, die gerne den Ball haben, das sollte Räume für Krämer schaffen. Vermutlich wird der Deutsche aber von der Bank kommen, die Serben haben für diese Saison erneut klare Playoff-Ambitionen. Bislang haben sie diese noch nie erreicht.
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Maodo Lo (Zalgiris Kaunas)
Die Rolle von Lo ist derweil klar definiert. Im Vorjahr war er es, der als Backup von Sylvain Francisco für Kreativität sorgen sollte. Nun ist der Franzose weg, dafür aber zum Beispiel Carsen Edwards da.
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Maodo Lo (Zalgiris Kaunas)
Überhaupt hat Kaunas ordentlich aufgerüstet. Neben Edwards kehrte auch NBA-Veteran Jonas Valanciunas in seine Heimat zurück, dazu gibt es mit Saben Lee oder Sterling Brown weitere offensivstarke Guards. Zalgiris drängt wieder in die Playoffs, die Litauer sind nicht mehr der Außenseiter vergangener Jahre.
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Dylan Osetkowski (Valencia)
Nach einem schwierigen Jahr bei Partizan kehrt der zweimalige deutsche Nationalspieler nach Spanien zurück und wird nun den Center beim Final-Four-Team des Vorjahres geben. Ob Valencia aber wieder eine solch gute Rolle spielt, ist derzeit schwer einzuschätzen.
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Dylan Osetkowski (Valencia)
Denn: Fast alle Schlüsselspieler und auch der Trainer Pedro Martinez (Real) sind weg, um T.J. Shorts, Kameron Taylor und Armoni Brooks wird neu aufgebaut. Auf dem Papier sieht das gut aus, nun wird sich zeigen, ob Valencia seine Identität beibehalten kann.
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Daniel Theis (Maccabi Tel Aviv)
Erst das Chaos in Monaco, dann der wirre Sommer bei ASVEL. Letztlich fand Theis mit Maccabi noch ein neues Team, wo er die Verteidigung verankern soll. Aufgrund der unsicheren Lage im Land werden die Israelis ihre Heimspieler aber zunächst wieder in Belgrad austragen.
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Daniel Theis (Maccabi Tel Aviv)
Das ist natürlich ein großer Nachteil, schlecht ist der Kader aber dennoch nicht. Auf den großen Positionen sieht es hinter Theis ein wenig dünn aus, ansonsten steckt aber viel Qualität in der Mannschaft. Maccabi dürfte im Play-In-Rennen mitmischen.
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Nick Weiler-Babb (Roter Stern)
Ähnlich wie bei Theis war auch Weiler-Babb diesen Sommer etwas in der Schwebe. Der Deutsch-Amerikaner wurde letztlich von ASVEL an Roter Stern ausgeliehen und vergrößert somit noch einmal das Backcourt-Angebot für Coach Ibon Navarro.
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Nick Weiler-Babb (Roter Stern)
Chris Jones ist der Spielmacher, Jared Butler der Scorer und Weiler-Babb liefert Defense und Playmaking. Das ist definitiv ein interessanter Mix und sollte Codi Miller-McIntyre vergessen lassen.
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