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vor 1 Tag
LeBron gleich mehrfach
Auch ein Deutscher dabei: Die besten Free-Agent-Deals seit 2000

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Manche Verpflichtungen schlossen lediglich eine Lücke, andere veränderten die Kräfteverhältnisse der gesamten NBA. Diese 15 Wechsel brachten ihren Teams Titel, prägten ganze Epochen oder legten den Grundstein für eine neue Erfolgsgeschichte.
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Platz 15: Kentavious Caldwell-Pope und Bruce Brown zu den Denver Nuggets (2022)
Die klassischen "Missing Pieces": Der Kern des späteren Meisterteams um Nikola Jokic, Jamal Murray und Aaron Gordon stand bereits, doch Denver fehlten noch die passenden Rollenspieler. Mit Kentavious Caldwell-Pope und Bruce Brown holten die Nuggets 2022 zwei vielseitige Two-Way-Spieler, die der Playoff-Rotation zusätzliche Qualität und defensive Stabilität verliehen. Beide wurden zu wichtigen Säulen des Teams, das 2023 die erste Meisterschaft der Franchise-Geschichte gewann.
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Platz 14: Al Horford zu den Boston Celtics (2016)
Horford machte die Celtics nach seinem Wechsel 2016 wieder zu einem dauerhaften Anwärter im Osten. In seiner ersten dreijährigen Amtszeit überzeugte er als vielseitiger Big Man, wurde All-Star und in ein All-Defensive Team gewählt. Noch wichtiger waren seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, sich jeder benötigten Rolle anzupassen. Ohne diese erfolgreiche erste Zeit wäre es wohl kaum zu seiner Rückkehr im Jahr 2021 und dem späteren Titelgewinn mit Boston gekommen.
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Platz 13: Isaiah Hartenstein zu den Oklahoma City Thunder (2024)
Nach großen Reboundproblemen in den Playoffs 2024 reagierte Oklahoma City mit der Verpflichtung von Isaiah Hartenstein. Der deutsche Center verlieh dem Team sofort mehr Physis, Präsenz unter den Körben und zusätzliche spielerische Qualität. Als Passgeber und Blocksteller ergänzte er Chet Holmgren nahezu ideal in der Frontcourt-Rotation. Hartenstein schloss damit eine der letzten Lücken im Kader und wurde zu einem wichtigen Bestandteil von OKCs erstem Meisterteam.
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Platz 12: Ray Allen zu den Miami Heat (2012)
Allen verbrachte lediglich zwei Spielzeiten in Miami, hinterließ dort aber einen unvergesslichen Moment. In Spiel sechs der Finals 2013 traf er nach Chris Boshs Offensivrebound den legendären Dreier zum Ausgleich gegen San Antonio und bewahrte die Heat vor dem sicheren Aus. Miami gewann die Partie in der Verlängerung und sicherte sich anschließend in Spiel sieben den Titel. Zusätzlich schwächte seine Verpflichtung den großen Rivalen Boston und verschaffte dem Heat-Superteam den perfekten Distanzschützen.
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Platz 11: Bruce Bowen zu den San Antonio Spurs (2001)
Bowens Verpflichtung löste zunächst keine großen Schlagzeilen aus, entwickelte sich aber zu einem Glücksgriff. Der Forward übernahm über Jahre die schwierigsten defensiven Aufgaben und sorgte gleichzeitig als Eckenschütze für wichtiges Spacing. In acht Spielzeiten mit San Antonio wurde er siebenmal in ein All-Defensive Team gewählt, davon fünfmal in die erste Auswahl. Bowen gewann mit den Spurs drei Meisterschaften und wurde zu einem unverzichtbaren Teil ihrer Dynastie.
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Platz 10: Brook Lopez zu den Milwaukee Bucks (2018)
Lopez hatte sich in Brooklyn vor allem als klassischer Low-Post-Scorer einen Namen gemacht. In Milwaukee vollendete er seine erstaunliche Entwicklung zum treffsicheren Stretch-Center und elitären Ringbeschützer. Seine Dreier öffneten Giannis Antetokounmpo den Weg zum Korb, während Lopez defensiv das Zentrum der Bucks absicherte. Als "Splash Mountain" wurde er zum idealen Partner für Giannis und 2021 zu einem Schlüsselspieler des Meisterteams.
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Platz 9: Jimmy Butler zu den Miami Heat (2019)
Nach dem überraschenden Ende seiner Zeit in Philadelphia fand Jimmy Butler in Miami das perfekte Umfeld. Mit seiner Intensität, Führungsstärke und seinem Hang zu großen Playoff-Momenten verwandelte er die Heat sofort wieder in einen Titelkandidaten. Unter seiner Führung erreichte Miami zweimal die NBA Finals und ein weiteres Mal das Conference-Finale. Eine Meisterschaft blieb ihm zwar verwehrt, dennoch gehört die Butler-Ära zu den erfolgreichsten Phasen der jüngeren Klubgeschichte.
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Platz 8: Chauncey Billups zu den Detroit Pistons (2002)
Billups war bereits für fünf NBA-Teams aktiv gewesen, bevor er 2002 in Detroit seine sportliche Heimat fand. Zwei Jahre später führte "Mr. Big Shot" die Pistons zur Meisterschaft und wurde zum MVP der Finals gewählt. Während seiner sechs Spielzeiten in Detroit wurde er dreimal All-Star, zweimal All-NBA und dreimal in ein All-Defensive Team berufen. Der heutige Hall of Famer gilt deshalb bis heute als eine der größten Klublegenden der Pistons.
Detroit Free Press-USA TODAY NETWORK
Platz 7: Tracy McGrady zu den Orlando Magic (2000)
McGrady wechselte im Jahr 2000 nach Orlando und stieg dort endgültig zum Superstar auf. Gleich in seiner ersten Saison wurde er als Most Improved Player ausgezeichnet, später gewann er zweimal den Titel des besten NBA-Scorers. In der Spielzeit 2002/03 erzielte T-Mac überragende 32,1 Punkte pro Partie und lieferte sich mit Kobe Bryant eine Debatte um den besten Flügelspieler der Liga. Der große Playoff-Erfolg blieb aus, doch McGradys vier Jahre bei den Magic zählen zu den spektakulärsten individuellen Phasen dieses Jahrhunderts.

Platz 6: Chris Bosh zu den Miami Heat (2010)
LeBron James sorgte 2010 für die größten Schlagzeilen, doch ohne Chris Bosh hätte es Miamis Big Three nicht gegeben. Der frühere Franchise-Spieler der Raptors akzeptierte eine kleinere offensive Rolle hinter James und Dwyane Wade und erfand sich als Verteidiger und variabler Big Man neu. Seine Beweglichkeit und sein später immer gefährlicherer Distanzwurf machten die Spielweise der Heat erst möglich. Sein Offensivrebound vor Ray Allens legendärem Dreier 2013 steht sinnbildlich für Boshs enormen Wert.
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Platz 5: Andre Iguodala zu den Golden State Warriors (2013)
Die Warriors-Dynastie basierte auf den selbst gedrafteten Stars Stephen Curry, Klay Thompson und Draymond Green, benötigte aber auch einen erfahrenen Wegbereiter. Andre Iguodala erkannte das Potenzial des Projekts früh und kam 2013 per Sign-and-Trade nach Golden State. Beim ersten Titelgewinn 2015 wurde er für seine Leistungen auf beiden Seiten des Feldes zum Finals-MVP gewählt. Auch später blieb Iguodala als Verteidiger, Spielmacher und Mentor ein wichtiger Bestandteil aller vier Meisterteams dieser Ära.
Bob Donnan-USA TODAY Sports
Platz 4: Jalen Brunson zu den New York Knicks (2022)
Als Jalen Brunson 2022 in New York unterschrieb, galt sein Vertrag noch nicht überall als großer Coup. Der ehemalige Mavericks-Guard entwickelte sich jedoch schnell zum Franchise-Spieler und Anführer der besten Knicks-Teams seit einem Vierteljahrhundert. Besonders in den Playoffs bewies Brunson regelmäßig, dass er eine Offensive auf höchstem Niveau tragen kann. Dass New York einen Spieler dieses Formats unterhalb des Maximalgehalts verpflichtete, macht den Deal noch wertvoller.
Brad Penner-Imagn Images
Platz 3: Steve Nash zu den Phoenix Suns (2004)
Nashs Rückkehr nach Phoenix leitete eine der einflussreichsten Offensivphasen der NBA-Geschichte ein. Als Spielmacher der rasanten "Seven Seconds or Less"-Suns führte er eine Spielweise an, die ihrer Zeit deutlich voraus war. In seinen ersten beiden Jahren nach dem Wechsel wurde Nash jeweils zum MVP gewählt, insgesamt sammelte er sechs All-Star-Nominierungen und fünf All-NBA-Auszeichnungen im Suns-Trikot. Ein Einzug in die Finals gelang zwar nie, dennoch veränderten Nash und Phoenix nachhaltig die offensive Ausrichtung der Liga.
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Platz 2: Kevin Durant zu den Golden State Warriors (2016)
Durants Wechsel zu den Warriors war eine der umstrittensten Entscheidungen der NBA-Geschichte. Golden State hatte zuvor 73 Hauptrundenspiele gewonnen und fügte seinem ohnehin historischen Kader einen der besten Spieler der Welt hinzu. Durant führte die Warriors zu zwei weiteren Meisterschaften und wurde bei beiden Titelgewinnen als Finals-MVP ausgezeichnet. Ohne die schweren Verletzungen von Durant und Klay Thompson in den Finals 2019 hätte die gemeinsame Zeit sogar mit drei Titeln enden können.
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Platz 1: LeBron James zu Miami, Cleveland und den Lakers
Jedes Team, bei dem LeBron James als Free Agent unterschrieb, gewann anschließend mindestens eine Meisterschaft. Sein Wechsel nach Miami im Jahr 2010 leitete mit "The Decision" eine neue Ära ein, in der Superstars ihre sportliche Zukunft stärker selbst bestimmten. Mit seiner Rückkehr nach Cleveland erfüllte er 2016 sein Versprechen und bescherte seiner Heimatstadt den ersten NBA-Titel, ehe er auch die Lakers 2020 wieder an die Spitze führte.
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