Basketball WM Männer
vor 11 Stunden
Die goldene Generation von 2018
Als Wagner nur ein Back-up war: Was ist aus den AST-Siegern von 2018 geworden?

Als Wagner nur ein Back-up war: Was ist aus den AST-Siegern von 2018 geworden?
Beim Albert-Schweitzer-Turnier (AST) treten einige der besten U18-Nationalmannschaften der Welt gegeneinander an. Zuletzt gewann die deutsche U18 im Frühjahr 2026 (Bild). 2018 gelang der männlichen U18 unter Coach Alan Ibrahimagic sogar erstmals die Titelverteidigung. Wo stehen die Spieler heute in ihrer Karriere?
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Joshua Obiesie
Obiesie galt damals als eines der größten Guard-Talente in Deutschland. Ein Jahr später meldete er sich zum Draft an, wurde aber nicht gezogen. Der gebürtige Münchner probierte es in der G-League, im Ausland, spielt nun aber seit 2025 wieder in der BBL. Seit diesem Sommer ist er für die BMA365 Bamberg Baskets aktiv und lief unter Alex Mumbru auch einige Male in der Nationalmannschaft auf.
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Jonas Mattisseck
Der gebürtige Berliner kam mit 16 in die Jugend von Alba und verkörpert den Klub wie kaum ein Zweiter - mit "Leib und Seele" eben. Seit 2020 gewann er mit den Hauptstädtern vier Meistertitel und zweimal den Pokal. 2019 bestritt er sein erstes A-Nationalspiel - seitdem kamen zehn weitere dazu.
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Timo Lanmüller
Als Sohn eines Österreichers und einer Deutschen in Wien geboren, spielt seit 2016 in Deutschland. Zunächst in der Orange Academy, später langjährig in Tübingen. Seit diesem Sommer spielt der Guard wieder in der BBL für Rasta Vechta. Bereits seit 2022 läuft er für die österreichische Nationalmannschaft auf.
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Bruno Vrcic
Der ebenfalls aus der Bayern-Jugend stammende Vrcic verbrachte den Großteil seiner Karriere bei den Skyliners aus Frankfurt. In diesem Sommer beendete er aufgrund mehrerer langwieriger Verletzungen seine aktive Karriere.
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Jason George
Der Power Forward galt ebenfalls als eines der großen Talente des DBB. Nach dem Gewinn des AST wechselte er aus Ulm zu den Bayern, kam dort aber nur auf wenig Spielzeit. Aufgrund von Drogenmissbrauchs sperrte ihn die NADA 2023 für zwei Jahre. Über die ProB und die Würzburg Baskets ging es im Februar 2026 in die ProA zu den Karlsruhe Lions. Dort wird er vom ehemaligen Münchner Demond Greene trainiert.
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Kay Bruhnke
Aus der Bamberger Jugend kommend, sammelte er bereits in jungen Jahren in Bayreuth BBL-Erfahrung, bevor 2023 der ungewöhnliche Schritt nach Litauen folgte. Nach einem Intermezzo in der Türkei steht er seit 2025 beim litauischen Powerhouse Rytas Vilnius unter Vertrag. Dort gewann er in der letzten Saison die Basketball Champions League. 2024 debütierte er beim DBB und absolvierte bisher acht Länderspiele.
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Franz Wagner
Der ohne Frage bekannteste Name aus dem Kader der AST-Sieger von 2018. Über die Akademie von Alba und das College (Michigan) ging's 2021 als 8. Pick im Draft zu den Orlando Magic. Ein Jahr später debütierte er beim DBB und krönte sich seitdem sowohl zum Welt- als auch zum Europameister.
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Lorenz Brenneke
Nach seiner Zeit in der Alba-Jugend ging es für den gebürtigen Berliner nach Frankfurt. Bei den Skyliners entwickelte er sich zum BBL-Rollenspieler. Nach einem halben Jahr in Bremerhaven spielt er seit Sommer weiterhin in der ProA für die Academics Heidelberg. Dort soll er beim Projekt "Wiederaufstieg" eine der Säulen auf den deutschen Positionen sein.
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Luc van Slooten
Der aus Vechta stammende Forward kommt mit nicht einmal 25 bereits auf einiges an BBL-Erfahrung. Er durchlief die Jugend von Rasta, lief anschließend drei Jahre für Braunschweig auf und kehrte 2023 für drei weitere Jahre nach Vechta zurück. In diesem Sommer folgte der Wechsel in die ProA nach Crailsheim, wo ihm eine größere Rolle zugestanden wird.
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Hendrik Drescher
Der nächste Ex-Albatros durfte in jungen Jahren unter Trainer-Legende Aito bereits erste BBL-Luft schnuppern. Später bremsten ihn jedoch immer wieder Knieverletzungen aus. Über die ProB hat er sich mittlerweile als ProA-Spieler etabliert und spielt nun mit van Slooten in Crailsheim.
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Nat-Sidi Diallo
Der im belgischen Lüttich geborene Center kam über Vechta nach Ulm und debütierte dort 2019 in der BBL. Über Bayreuth (2022/23 und 2024-2026) sowie eine Rückkehr zu Rasta (2023/24) geht es für ihn seit diesem Sommer in der ProA bei den RheinStars Köln weiter.
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Ariel Hukporti
Über Ludwigsburg und Litauen ging es 2021 nach Australien. Dort verbrachte er drei Jahre. Nach einer kurzen Rückkehr zu den Riesen folgte der Schritt in die NBA. 2024 an 58. Stelle gedraftet kam er zu den Knicks. Dort bekam er seitdem immer wieder Minuten und krönte sich im Sommer 2026 zum NBA-Champion. In der Offseason folgte der Wechsel zu den 76ers um Jaylen Brown und LeBron. Hier sollte er Back-up von Joel Embiid werden, verletzte sich jedoch im ersten Preseason-Spiel schwer.
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