NBA
27.03.2026
Zweite NBA-Saison für Schröder
Vier All-Stars und ein junger Schröder: Das legendäre 2015er Hawks-Team

Als Atlanta mit dem jungen Schröder die NBA aufmischte
Die Atlanta Hawks waren in der Saison 2014/15 die große Überraschung. Erst in den Conference Finals waren LeBron James und Co. eine Nummer zu groß. Wir blicken zurück auf den Kader des damaligen Teams von Dennis Schröder.
Robert Hanashiro-USA TODAY Sport
Als Atlanta mit dem jungen Schröder die NBA aufmischte
60 Siege fuhren die Hawks in jener Saison ein, zeitweise gewann Atlanta 19 Partien am Stück und sicherte sich so Platz eins der Eastern Conference. In den Playoffs wurden dann Brooklyn (4-0) und Washington (4-2) geschlagen, doch Cleveland um Rückkehrer LeBron James machte mit den Hawks kurzen Prozess (0-4)
Jason Getz-USA TODAY Sports
PG: Jeff Teague
Teague war quasi Schröders Mentor, der Spielmacher war über Jahre ein guter Starter auf der Eins und hatte bei den Hawks seine besten Jahre. Zum Ende seiner Karriere gewann Teague mit den Bucks im Jahr 2021 noch einen Ring, er selbst spielte dabei aber kaum noch eine Rolle.
IMAGO/USA TODAY Network
SG: Kyle Korver
Während der Regular Season verwandelte Korver unfassbare 49,2 Prozent seiner Dreier, das ist noch heute ein Rekord für mindestens vier Versuche pro Spiel. Korver war der beste Schütze seiner Zeit, heute rangiert er auf Rang sechs für die meisten verwandelten Dreier in der NBA. Seine Quote von 42,9 Prozent ist dafür die Beste unter den ersten 50 Spielern.
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SF: DeMarre Carroll
Der einzige Nicht-All-Star in der Starting Five in dieser Spielzeit. Wenig verwunderlich, schließlich war Carrolls Spitzname "Junkyard Dog". Kurz gesagt: Carroll war ein Mann fürs Grobe, der in diese Spielzeit auch verdammt gut von draußen traf. Nach der Saison unterschrieb der Forward in Toronto, konnte aber nirgendwo an seine Hawks-Tage anknüpfen.
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PF: Paul Millsap
Als Zweitrundenpick und zu kleiner Vierer wurde Millsap gerne unterschätzt, dennoch wurde der Big Man in jeder seiner vier Hawks-Jahre All-Star. Millsap passte als flexibler Big Man sehr gut ins System und harmonierte vor allem mit Al Horford hervorragend. 2017 wechselte er nach Denver und hatte vier weitere gute Jahre an der Seite des jungen Nikola Jokic.
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C: Al Horford
"Big Al" war meist ein Vierer, rutschte mit der Zeit aber auf die Fünf - und sollte dort auch bleiben. Horford war nie ein großer Scorer, dennoch aber stets wichtig, weil er die kleinen Dinge machte. Mit Boston wurde er 2024 endlich Champion und wird auch mit 38 Jahren noch eine weitere Saison spielen.
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Bank - Dennis Schröder
Der Braunschweiger schwärmt noch heute von seiner Zeit in Atlanta, in seiner zweiten NBA-Saison verdiente sich Schröder seine Sporen als Sixth Man. Zehn Punkte erzielte der Nationalspieler damals im Schnitt, es war sein persönlicher NBA-Durchbruch.
Brett Davis-USA TODAY Sports
Kent Bazemore
Ein athletischer Flügel, dessen Spiel immer etwas wild war, aber in Atlanta funktionierte es. Bazemore übernahm von der Bank kommend vor allem defensive Aufgaben, doch auch er konnte nach seinem Abgang 2019 bei keinem anderen Team mehr überzeugen.
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Mike Scott
Scott war ein limitierter Scorer von der Bank, der zwar ein weiches Handgelenk hatte, ansonsten aber nicht viel anbot. Dennoch konnten die Hawks seine Offense gebrauchen, am Ende standen immerhin 555 Spiele in der NBA für Scott.
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Pero Antic
Der Mazedonier kam mit 31 Jahren erst in die NBA - und spielte dort nur zwei Saisons, hinterließ dort aber einen bleibenden Eindruck. Als werfender Fünfer stellte er einen der besten Verteidiger der damaligen Zeit in Roy Hibbert vor große Schwierigkeiten. Er stand sinnbildlich für den Trend in der NBA, dass auch Center mehr von draußen werfen.
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Mike Muscala
Auch Muscala war ein Center mit weichem Handgelenk, das sicherte Muscala einen Platz in der NBA für zehn Jahre. Zwar reichte es nur zu 45 Karriere-Starts, aber auch gegen Ende seiner Karriere wurde "Moose" als guter Teamkollege in der Kabine geschätzt.
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Shelvin Mack
Der klassische dritte Spielmacher, auf den man sich verlassen konnte. Mack konnte nichts herausragend, machte dabei aber auch nicht viele Fehler. In den Playoffs kam Mack dann nur noch sporadisch zum Einsatz.
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John Jenkins
Auch für Jenkins reichte es als Guard für nicht mehr, zumeist war er am Ende der Bank. Als es für die NBA nicht mehr reichte, wurde Jenkins zum Wandervogel und spielte in Spanien, China, Israel, Frankreich und zuletzt Mexiko.
Matt Marton-USA TODAY Sports
Elton Brand
Der Ex-Top-Pick war bereits 36 Jahre alt und spielte kaum noch eine Rolle. Wenn er aber gebraucht wurde, war er da. Ein Jahr später beendete Brand seine Karriere und stieg ins Management der Philadelphia 76ers ein. Dort war er zeitweise hauptverantwortlich, rückte nach der Verpflichtung von Daryl Morey aber wieder ins zweite Glied.
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Thabo Sefolosha
Der Schweizer war viele Jahre der Defensiv-Spezialist der Thunder in einem Team mit Westbrook, Durant und Harden, in Atlanta häuften sich aber die Verletzungen. So verpasste der Eidgenosse die Playoffs, weil er sich bei einer Festnahme in New York einen Schienbeinbruch zuzog.
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COACH: Mike Budenholzer
Budenholzer lernte unter Gregg Popovich in San Antonio, die Hawks waren seine erste Station als Head Coach. Dort leistete "Bud" so gute Arbeit, dass 2018 die Bucks anklopften, um mit Antetokounmpo eine Meisterschaft zu gewinnen. Das gelang 2021, zuletzt coachte Budenholzer die Phoenix Suns.
IMAGO/USA TODAY Network