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vor 1 Stunden
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Alles dreht sich um LeBron: Als die Cavs letztmals in die Conference-Finals einzogen

Alles dreht sich um LeBron: Als die Cavs letztmals in die Conference-Finals einzogen
Vor acht Jahren erreichten die Cleveland Cavaliers letztmals die Conference Finals. LeBron James führte damals ein mäßiges Team bis in die Finals, um dort gegen Golden State ohne Chance zu sein. Wir blicken auf den damaligen Kader.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Ein steiniger Weg in die Finals
Es war ein steiniger Weg bis dahin. In einer turbulenten Saison mit einem Kahlschlag zur Trade Deadline - es gingen unter anderem Isaiah Thomas, Dwyane Wade, Jae Crowder und Derrick Rose - reichte es nur zu Platz vier in der Eastern Conference.
Kim Klement-USA TODAY Sports
LeBron trägt Cavaliers in den Playoffs
Und schon in Runde eins war es eng, die Cavs brauchten sieben Spiele gegen die Indiana Pacers, sweepten dann aber die Toronto Raptors. In den Conference Finals setzten sich die Cavs dann wieder in Spiel 7, diesmal aber auswärts, gegen Boston durch. Die Curry-Durant-Warriors waren aber zu stark (0-4).
Ken Blaze-USA TODAY Sports
GUARDS - George Hill
Der Defensiv-Spezialist traf zwar untypisch schlecht von draußen (nur 32 Prozent), war aber der beste Guard-Verteidiger der Cavs und der passende Verwalter an der Seite von James, weil er eben nicht dringend den Ball benötigte. Über seine Karriere immer ein guter Rollenspieler und sehr verlässlich.
Kim Klement-USA TODAY Sports
J.R. Smith
Smith war eher das Gegenteil, stets irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Spielte zwar 32 Minuten im Schnitt, erzielte aber nur knapp neun Punkte im Schnitt. 34,5 Prozent aus dem Feld waren mäßig, dazu bleibt sein Aussetzer in Spiel 1 gegen die Warriors hängen, als er kurz vor Schluss den Score vergaß.
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Jordan Clarkson
Die Mikrowelle der Cavs war Teil der Verjüngungskur zur Deadline, sein Einfluss hielt sich mit nur fünf Punkten im Schnitt aber in Grenzen. Clarkson war damals noch nicht bereit für diese Bühne, erst ein paar Jahre später in Utah sollte der Scorer besser performen.
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Rodney Hood
Gleiches galt für Hood, von dem man sich deutlich mehr versprach. In vielen Spielen überhaupt kein Faktor, nachdem er für Utah bis zu 15 PPG aufgelegt hatte. Seine Karriere nahm danach nie mehr Fahrt auf, 2022 war er trotz nicht einmal 30 Jahren raus aus der NBA.
imago/Icon SMI
Jose Calderon
Die besten Jahre des Spaniers waren schon lange vorbei, als Organisator konnte er aber immer mal wieder aushelfen. Mit 36 Jahren spielte der Spielmacher aber nur acht Minuten im Schnitt. Nach einem weiteren Jahr in Detroit machte der Iberer Schluss.
David Richard-USA TODAY Sports
FORWARDS - LeBron James
War das womöglich der beste LeBron aller Zeiten? Zumindest musste er fast alles machen; über 22 Spiele legte LeBron 34,0 Punkte, 9,1 Rebounds und 9,0 Assists auf. Absurde Zahlen, gleiches gilt für seine 50-Punkte-Gala in den Finals, die von Smith torpediert wurde.
Ken Blaze-USA TODAY Sports
Kevin Love
Nach dem Irving-Abgang war Love der Co-Star, zeigte aber auch eher schwankende Leistungen. Mit knapp 15 Punkten im Schnitt war er aber der einzige zweistellige Scorer neben LeBron, spielte aber sehr schwankende Playoffs. Seine Prime war gefühlt hier schon vorbei.
Ken Blaze-USA TODAY Sports
Kyle Korver
Auch mit Mitte 30 konnte man sich auf Korver verlassen, über 41 Prozent von der Dreierlinie sprechen eine klare Sprache. Seine defensiven Mängel waren hingegen schwer zu kaschieren, hier war er aber nicht alleine.
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Cedi Osman
Der Türke war in Cleveland ein Publikumsliebling, spielte in den Playoffs aber kaum. 4,4 Minuten waren es im Schnitt. Dennoch war es eine solide Rookiesaison, nach einem Gastspiel in San Antonio kehrte der Forward 2024 nach Europa zurück.
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Jeff Green
Uncle Jeff war Clevelands wichtigster Bankspieler und hatte in Spiel 7 in Boston seinen großen Moment mit 19 Punkten. Galt oft als wenig konstant, widerlegte das aber in diesen Playoffs und hält sich bis heute als Veteran auch mit Ende 30 noch in der NBA.
Kyle Terada-USA TODAY Sports
CENTER - Tristan Thompson
Offensiv-Rebounds und Defense - das waren die Domänen des Kanadiers, der insgesamt elf Jahre in Cleveland verbrachte. Sein Spiel sah oft nicht schön aus, aber sein Hustle war für die Cavs stets wichtig.
imago/ZUMA Press
Larry Nance Jr.
Auch Nance kam erst zur Deadline und half als variabler Big Man, seine besten Jahre sollten aber erst noch kommen. Kämpfte immer wieder mit Verletzungen. Sein Vater war eine Legende bei den Cavs, inzwischen steht wieder im aktuellen Playoff-Kader - ohne aber großartig zu spielen.
Justin Ford-USA TODAY Sports
Ante Zizic
Der Kroate konnte sich in der NBA nicht nachhaltig durchsetzen, nach drei Jahren war das Abenteuer in Amerika schon wieder vorbei. Auch in Europa nicht dominant, inzwischen in der Türkei aktiv.
Harrison Barden-USA TODAY Sports
COACH - Ty Lue
Der Meistertrainer von 2016 wurde lange nur bedingt respektiert, zu sehr war sein Name mit dem von LeBron verbunden. Das änderte sich aber ab 2020, als Lue die Clippers übernahm und in den meisten Jahren mehr aus seinen Teams herausholte, als man ihnen zutraute.
Sports Illustrated via Getty Images