Nationalmannschaft Männer
25.09.2025
Überraschender zweiter Platz 2005
20 Jahre danach: Was machen eigentlich unsere EM-Silber-Helden?

20 Jahre danach: Was machen eigentlich unsere EM-Silber-Helden?
Am 25. September 2005 krönten sich die deutschen Basketballer mit einer völlig überraschenden Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Belgrad. Genau 20 Jahre später blicken wir erneut auf den Kader und fragen uns: was machen eigentlich unsere zwölf EM-Helden heute?
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Mithat Demirel
Der 100-fache deutsche Nationalspieler stieg nach seinem Karriereende direkt ins Management ein. Erst bei Alba Berlin, dann in der Türkei bei Darüssafaka Istanbul. Inzwischen nimmt er sich eine Auszeit und kümmert sich um die Familie.
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Robert Garrett
Robert "Robse" Garrett zog es nach seiner aktiven Karriere in die USA, wo er sich auf der Insel Hawaii niederließ. Hier ist er inzwischen als Kitesurfen-Lehrer tätig.
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Demond Greene
Nachdem Greene 2014 die Schuhe an den Nagel hing, schloss er sich seinem letzten Verein, dem FC Bayern an. Hier durchlief der 1,85 Meter große Guard zahlreiche Stationen - von der Jugend bis hin zum Assistenztrainer der ersten Herrenmannschaft. Im Sommer trat er das Traineramt bei Zweitligist Karlsruhe an.
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Marko Pesic
Keine zwei Jahre nach dem Silber-Erfolg von Belgrad beendete auch Marko Pesic seine Spielerkarriere - und begann eine erfolgreiche zweite Karriere im Management. 2011 übernahm er das Amt des Sportdirektors beim FC Bayern. Im folgenden Jahrzehnt war Pesic maßgeblich für die überaus erfolgreiche Entwicklung und Professionalisierung des Klubs verantwortlich. Vor wenigen Monaten gab er seinen überraschenden Rücktritt bekannt. Bis 2026 will er aber noch seine Nachfolger einarbeiten.
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Denis Wucherer
Der ehemalige Shooting Guard versucht sich seit seinem Karriereende als Trainer. Vier Jahre Gießen, drei Jahre Würzburg sind nur zwei seiner vielen Stationen. Zuletzt führte der 52-Jährige die Skyliners Frankfurt zurück in die BBL. Bei der Basketball-EM fungierte er als Experte für den TV-Sender RTL.
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Pascal Roller
Der ewige Frankfurter wählte den Weg in die freie Wirtschaft. Zwischen 2012 und 2015 stand er noch an der Spitze der Towers Hamburg. Seit 2016 ist er für eine Wirtschaftsprüfungs- und beratungsfirma im Einsatz. 2023 machte er während der Basketball-WM nochmal ein kleines Comeback aufs Basketball-Parkett - als Experte für MagentaSport.
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Misan Nikagbatse
Inzwischen unter dem Namen Misan Haldin unterwegs arbeitet der 69-fache deutsche Nationalspieler als Basketballtrainer, insbesondere im Jugendbereich. Über das Internet lassen sich auch individuelle Trainingseinheiten mit dem Point Guard buchen.
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Sven Schultze
Auch Schultze blieb dem Basketball nach seiner Karriere treu. Nach einer Anstellung als Sporttherapeut am Unfallkrankenhaus Berlin verstärkte er den Trainerstab des Berliner Basketballverbandes. In den letzten Jahren machte er sich auch für Tochter Lilli stark, die heute im DBBL-Kader von Alba Berlin steht.
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Stephen Arigbabu
Auch Arigbabu zog es nach seinem Karriereende an die Seitenlinie. Der 166-fache Nationalspieler war unter anderem für Vechta, Braunschweig und Würzburg aktiv. Inzwischen ist er Head Coach der deutschen U18-Jungen.
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Patrick Femerling
Der deutsche Rekordnationalspieler blieb dem DBB nach seiner aktiven Zeit ebenfalls erhalten. Erst als Co-Trainer, dann in der Jugend. Seit einigen Jahren verdient Femerling sein Geld als TV-Experte, ob Bundesliga mit Dyn, NBA bei Ran oder die Nationalmannschaft auf RTL - der 221-fache Nationalspieler ist allgegenwärtig.
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Dirk Nowitzki
Erst (oder sollte man sagen schon wieder?) vor sechs Jahren beendete Nowitzki seine legendäre NBA-Karriere. Seitdem ist es recht ruhig um den Würzburger geworden. Heute nutzt er die Mehrzeit mit seiner Familie. In der kommenden Saison gibt er als TV-Experte für Amazon Prime sein Comeback auf den Bildschirmen.
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Robert Maras
Maras ist heute in der freien Wirtschaft tätig. Bei TÜV Süd agiert er inwischen als "Global Key Account Manager". Den Basketball hat er aber nicht gänzlich hinter sich gelassen. Seit 2013 ist er Trainer beim TSV Oberhaching.
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Dirk Bauermann (Bundestrainer)
Bauermann, inzwischen 67 Jahre alt, ist auch heute noch als Trainer aktiv. Nach der Silbermedaille 2005 trainierte er Vereine aus Deutschland, Litauen, Russland, der Türkei und China. Nach Stationen als Bundestrainer in Polen, dem Iran und Tunesien ist er heute wieder als Jugendcoach beim DBB angestellt.
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