vor 9 Stunden
Posse um Bamberg-Wechsel
Nach langem Hin und Her bleibt Ferdinand Zylka den Basketball Löwen Braunschweig in der kommenden Saison erhalten. Das zwischenzeitliche Commitment zu einem BBL-Konkurrenten war in der Fanszene allerdings nicht gut angekommen. Nun rudert der Routinier zurück.

Nach dem sportlichen Abstieg der Niedersachsen stand Zylka kurz vor einem Wechsel zu Pokalsieger Bamberg. In der zweitklassigen Pro A sei der Vertrag des Guards laut Einschätzung seines Agenten allerdings nicht mehr rechtskräftig gewesen. Die erfolgreiche Braunschweiger Bewerbung um eine BBL-Wildcard brachte Zylka dann jedoch in Bedrängnis.
Bereits vor einigen Wochen bezeichnete er sein Handeln gegenüber der Braunschweiger Zeitung als "Scheißaktion". Nun wandte sich der 28-Jährige per Instagram-Post nochmal direkt an die Fans: "Um meine Person gab es natürlich sehr viel Unruhe in den letzten Wochen", begann er das Video. "Dementsprechend verstehe ich natürlich den Frust der Fans und gestehe mir meine Fehler auch ganz klar ein. Und dafür will ich mich nochmal entschuldigen."
Gleichzeitig äußerte Zylka, der vor seiner vierten Saison bei den Löwen steht, die Hoffnung, als Mannschaft sportlich den nötigen Sprung nach vorn zu machen, um einen erneuten Abstieg abzuwenden. Zudem sei er weiterhin „froh, in Braunschweig zu sein - so, wie es auch die letzten Jahre war."
Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann erklärte zudem, alle Vorkommnisse intern aufgearbeitet zu haben. Darüber hinaus zeigte er sich mit Zylkas verantwortungsbewusstem Umgang mit der Situation zufrieden: "Ferdi hat Verantwortung für sein Handeln übernommen und wir haben die Angelegenheit intern geklärt." Nun richte man den Blick gemeinsam voraus.
Zylka hatte seinen Vertrag in Braunschweig erst im Sommer des vergangenen Jahres um drei Saisons verlängert. Er ist somit noch bis 2028 an die Niedersachsen gebunden.
jos