28.03.2026
Bald Strafen in Millionenhöhe?
Die NBA plant offenbar, drastische Strafen einzuführen, um Tanking in der Zukunft zu bekämpfen.

Das berichtet The Athletic mit Verweis auf zwei ligainterne Quellen. Demnach plant die NBA, neue Strafen für Teams einzuführen, die Lineups und Rotationen während des Spiels manipulieren, um extra zu verlieren, oder Spieler gar nicht spielen lassen, obwohl sie fit sind.
Als mögliche Strafen führt der Bericht die Möglichkeit der Liga an, Teams Draft-Picks ganz wegzunehmen oder an das Ende der Lottery bzw. der ersten Runde zu verschieben. Zudem sollen monetäre Strafen in Millionenhöhe möglich sein, die die Teams empfindlich treffen könnten.
"Ohne strengere Strafen könnte es weiterhin zu extremem Verhalten kommen", erklärte die Quelle. "Man braucht Maßnahmen, die so drastisch sind, dass ein Team wirklich zweimal darüber nachdenkt, absichtlich zu verlieren. Und wenn ein Team es versucht und erwischt wird, müssen die anderen Teams die Konsequenzen sehen und erkennen, dass es sich nicht lohnt, es überhaupt zu probieren", führte sie aus.
Das Thema Tanking wurde im Board-of-Governors-Meeting der Liga am Mittwoch ebenfalls angesprochen und laut ESPN sollen den 30 Teams drei Vorschläge unterbreitet worden sein, die das Draftsystem revolutionieren sollen.
Die Utah Jazz (500.000 Dollar) und die Indiana Pacers (100.000 Dollar) wurden in dieser Saison bereits mit hohen Geldstrafen belegt, nachdem sie ihre Spieler absichtlich nicht einsetzten.
gfr