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    NBA

    vor 9 Stunden

    Zweimaliger MVP stellt sich vor seine Mannschaft

    Zerknirschter SGA nach Playoff-Aus: "Wünschte, ich wäre mehr ich selbst gewesen"

    Mit 35 Punkten und neun Assists stemmte sich der zweimalige MVP Shai Gilgeous-Alexander vergeblich gegen die Niederlage in Spiel 7. Seinen Mitspielern machte er im Anschluss allerdings keine Vorwürfe. Vielmehr suchte er die Schuld bei sich selbst.

    Shai Gilgeous-Alexander stellte sich nach Spielende vor seine Mannschaft.
    Shai Gilgeous-Alexander stellte sich nach Spielende vor seine Mannschaft. Scott Wachter

    Es war eine Reaktion, die eines "wertvollsten Spielers" würdig war. Nach seinem persönlichen Serien-Low von 15 Punkten in Spiel 6 antwortete Gilgeous-Alexander mit einem Serien-High in Spiel 7. "Ich hatte keine andere Wahl. Großes Spiel, großer Moment, gewinn oder geh nach Hause. Ich wollte alles in meiner Macht Stehende tun - ob die Würfe nun fallen oder nicht. Ich wollte sichergehen, dass ich mein Bestes gegeben habe und heute ganz ich selbst war."

    Oklahoma City Thunder
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    San Antonio Spurs
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    Mit seinen 35 Punkten und neun Vorlagen ist ihm das auch durchaus gelungen. In beiden Kategorien führte er (teamübergreifend) alle Spieler auf dem Platz an. Das Fehlen seines Co-Stars Jalen Williams konnte er damit aber dennoch nicht kompensieren. Der Forward fehlte im Entscheidungsspiel wegen einer Oberschenkel-Zerrung, die er sich bereits in Spiel 2 zugezogen hatte.

    "Ich will keine Ausreden finden", so Gilgeous-Alexander weiter. "Die da drüben sind ein wirklich gutes Team. Aber angesichts der Tatsache, dass wir Ajay [Mitchell] und Dub [Jalen Williams] im Verlauf der Serie verloren haben, würde man denken, dass es uns noch schwerer hätte fallen müssen."

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    SGA über Spurs: "Haben das Zeug für den Titel"

    Großes Lob sprach der Anführer des Titelverteidigers deshalb seinen Mitspielern und insbesondere den Bankspielern aus, die das Duell der zweiten Garden in sechs von sieben Partien gewinnen konnten. "Sie haben sich nie entmutigen lassen, immer ihre Seele aus dem Leib gespielt. Der Grund, warum wir es in dieser Serie überhaupt so weit geschafft haben, waren sie. Deswegen Hut ab."

    Kritisch beäugte der 27-Jährige - im Stile eines Anführers - stattdessen nur seine eigene Leistung: "Ich wünschte, ich wäre ein bisschen mehr ich selbst gewesen, um meinen Mitspielern einen Boost und eine bessere Chance zu verleihen. Aber so ist es. Ich fühle nichts als Stolz für meine Jungs."

    Lobende Worte hatte SGA schließlich auch für den Gegner parat, dem er attestierte, "sehr talentiert und gut gecoacht" zu sein sowie "das Spiel auf die richtige Art und Weise zu spielen". "Sie haben das Zeug für den Titel - sonst hätten sie uns nicht geschlagen."

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    jos