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Kanadier fällt allerdings vorerst aus
Die Telekom Baskets Bonn setzen auf Kontinuität unterm Korb und haben den Vertrag mit Kur Jongkuch vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Sommer 2028 verlängert. Der Kanadier fällt jedoch vorerst verletzt aus.

Die Baskets haben die Zusammenarbeit mit Kur Jongkuch vorzeitig ausgeweitet. Der ursprünglich bis 2027 datierte Vertrag des kanadischen Nationalspielers wurde bis zum Sommer 2028 verlängert.
Der 2,06 Meter große Center mit südsudanesischen Wurzeln hinterließ in seiner Premierensaison am Rhein auf Anhieb einen starken Eindruck. In 42 absolvierten Partien in der BBL stand er durchschnittlich rund 18 Minuten auf dem Parkett und verzeichnete dabei 5,1 Punkte sowie 4,5 Rebounds bei einer hervorragenden Feldwurfquote von 66,4 Prozent. Dabei glänzte der 27-Jährige vor allem durch seine Physis, spektakuläre Alley-Oop-Abschlüsse sowie starke Defensivaktionen.
Sportdirektor Savo Milovic zeigte sich in der Vereinsmitteilung sehr glücklich über die weitere Zusammenarbeit: "Wir sind zufrieden mit Kurs Entwicklung. Er hat sich schnell an das Niveau der BBL angepasst und wir glauben, dass es noch Potenzial nach oben gibt, vor allem in der Offensive."
Auch der Innenspieler selbst blickt der gemeinsamen Zukunft positiv entgegen: "Das letzte Jahr war unglaublich und voller Momente, die ich nie vergessen werde. Nun habe ich ein weiteres Jahr Zeit, um besser zu werden, vor den großartigen Bonner Fans und für die Chance zu spielen, mit diesem besonderen Verein zu gewinnen."
Ein kleiner Wermutstropfen trübt jedoch die Personalie: Jongkuch muss sich am morgigen Freitag einem operativen Eingriff am linken Knie unterziehen und wird der Mannschaft auf unbestimmte Zeit fehlen. Um diesen Ausfall zu kompensieren, hatten die Rheinländer bereits Ende Juni den Europameister Leon Kratzer verpflichtet, der mit dem Klub 2023 die Champions League gewann.
jos