27.03.2026
EuroLeague, 34. Spieltag
Zalgiris Kaunas hat seinen Platz unter den besten sechs Teams in der EuroLeague weiter verteidigt. Den Litauern gelang ein überraschender Auswärtssieg bei Spitzenreiter Fenerbahce. Panathinaikos Athen bleibt dem Team von Maodo Lo nach ihrem Erfolg gegen Monaco dicht auf den Fersen.

Zalgiris Kaunas um Nationalspieler Maodo Lo hat einen wichtigen Sieg im Rennen um die direkte Playoff-Teilnahme eingefahren. Bei Spitzenreiter Fenerbahce waren die Litauer dank eines starken zweiten Viertels in Führung gegangen, mussten in der Schlussphase aber nochmal zittern. Der amtierende EuroLeague-Sieger aus der Türkei drehte die Partie zu Beginn des vierten Durchgangs zu seinen Gunsten.
Die Gäste aus Kaunas behielten aber letztlich besonders dank ihres furiosen Dreiershootings die Oberhand. Mit 13 von 21 Treffern verwandelte das Team 61,9% ihrer Abschlüsse aus der Distanz, wobei alle Würfe auf das Quartett Williams-Goss, Francisco, Sleva und Butkevicius zurückgingen. Welt- und Europameister Maodo Lo stand nur rund sieben Minuten auf dem Feld, in denen er vier Zähler erzielte.
Die Entscheidung führte Zalgiris in der Schlussphase herbei. Nachdem Mikael Jantunen zur Viertelmitte bei 78 Punkten ausgeglichen hatte, beendeten die Balten das Spiel mit einem 14:4-Lauf. Tabellarisch beisst sich Zalgiris auf Rang sechs und damit einem direkten Playoff-Platz fest. Fenerbahce verbleibt mit einer Bilanz von 23-11 weiterhin Spitzenreiter.
Vierter Sieg in Folge für Panathinaikos Athen! Das Kleeblatt aus Griechenland dominierte das Rückspiel gegen die AS Monaco und gewann nach der Acht-Punkte-Niederlage im Hinspiel auch den wichtigen direkten Vergleich. Dabei hatte das Team von Trainer Ergin Ataman bereits zur Pause komfortabel mit 52:35 geführt. Kendrick Nunn überragte alle Spieler mit 25 Zählern. TJ Shorts und Nigel Hayes-Davis steuerten je zwölf hinzu.
Neben den andauernden finanziellen Problemen mussten die Monegassen indes auch auf Nationalspieler Daniel Theis verzichten und gingen so effektiv mit einer Acht-Mann-Rotation an den Start.
Panathinaikos hält mit einer Bilanz von 20-14 die direkten Playoff-Plätze weiterhin fest im Blick. Monaco rangiert mit 19-15 nur knapp dahinter.
jos